Aufmerksamkeit ist ein knappes Gut. Das Online-Leben kann süchtig machen und das Informationsuniversum ist schier endlos. Wir leben in ewiger Erwartung auf das ‘next big thing’, was vor allem die Reputation von Marken gefährdet. Auch deshalb ist jetzt der perfekte Zeitpunkt, Ihre Unternehmenskommunikation zu priorisieren und authentische und fesselnde PR-Strategien zu entwickeln. Das Zusammenspiel einer guten Unternehmensreputation, einer positiven Unternehmenskultur und der ehrlichen Bemühung um die eigenen Mitarbeitenden erregt Aufmerksamkeit und bringt Menschen dazu zuzuhören.

Die Aufmerksamkeitsspanne ist die Zeit, die man sich auf ein konkretes Thema konzentrieren kann, ohne abgelenkt zu werden. In der Wissenschaft nennt man eine kurze Aufmerksamkeitsspanne auch “Aufmerksamkeitsdefizit”.  Im Wesentlichen wird dabei untersucht, warum wir beispielsweise so leicht und häufig zu jedem Zeitpunkt des Tages zum Smartphone greifen, ohne uns bewusst dafür zu entscheiden. Die Aufmerksamkeitsspanne schrumpft, und Berichten zufolge sind die Menschen bereits um 25 Prozent weniger konzentriert als noch vor ein paar Jahren.

Forscher in Dänemark haben eine Reihe von Medientypen und ihr jeweiliges Kaufverhalten untersucht: Erhoben wurden Daten zum Kauf von Kinokarten oder Büchern, aber auch Messungen beim Lesen von Tweets oder Wikipedia-Artikeln. Die Ergebnisse zeigten, dass die Aktualität der Informationen, die individuelle Relevanz und der Wunsch nach neuen Themen vom Medienformat abhängen. Während Twitter beispielsweise heute auf den jüngsten Elon-Musk-Vorstandsskandal fixiert ist, gehen die Nutzer morgen bereits zum nächsten Thema über. Auf Wikipedia andererseits, verbringen die Nutzer oft längere Zeit mit einem einzelnen Thema.

Wie können wir dieses Aufmerksamkeitsdefizit überwinden? Um abgelenkte Zielgruppen anzusprechen, müssen wir unsere Kommunikationsstrategie kürzer, personalisierter und authentischer gestalten. Je Trendunabhängiger diese sind, desto besser. Das gilt nicht nur bei der Kommunikation mit der eigenen Zielgruppe, sondern auch bei Ihrer internen Kommunikation. Fesselnde Kommunikationsstrategien ziehen die Aufmerksamkeit auf sich – nach Innen wie nach Außen.    

Positivität fesselt das Publikum und bringt Ihre Reputation zum Strahlen.

Positive Inhalte gehen eher viral als andere. Authentische und originelle menschliche Geschichten, die auf Emotionen basieren, heben sich von der Masse ab. 

Brandon Stanton, der Schöpfer des viralen Storytelling-Accounts Humans of New York, betont beim Verfassen seiner persönlichen Profile, dass er die Menschen nicht mit Adjektiven beschreibt, sondern vielmehr die Handlungen ihres Lebens. Schließlich sagen Taten mehr als Worte. Wenn man sich sein Portfolio auf den sozialen Kanälen ansieht (mit 20 Millionen Followern!), kommt er ohne große Erklärungen oder Einleitungen direkt auf den Punkt. Auch Ihr Publikum ist klug genug, um das Wesentliche zu verstehen. 

Kommunikation profitiert von guten Geschichten

Forscher haben herausgefunden, dass Menschen Informationen auf Papier ganz anders lesen als online. Allein die Menge an Daten, die sie auf einer einzelnen Buchseite aufnehmen müssen, ist weitaus geringer ist als auf einer belebten Website. Diese langsame und lineare Reise eines Buches macht es so erfreulich das Ende zu erreichen (keine Spoiler, bitte!). Ihre Online-Inhalte sollten sich daran orientieren und immer eine spannende, erzählerische Reise bieten.   

Auch wenn es offensichtlich erscheint, ist es hilfreich, sich zu verdeutlichen, dass wir in unserem Denken einfachen Mustern, wie Anfang, Mitte und Ende folgen, um Lösungen für Herausforderungen zu finden. Versuchen Sie sich für alle Inhalte, die Sie kreieren und für jegliche Kommunikation mit Ihrer Zielgruppe, auf das Wesentliche zu konzentrieren. Und schauen Sie während des Schreibens nicht auf Ihr Handy – widerstehen Sie dem Drang, wenn Sie können. 

Möchten Sie mehr über Reputation Shaping erfahren?

Das Silicon Valley ist nach wie vor das Innovationszentrum der Welt und fungiert als globale Keimzelle für milliardenschwere Tech-Unternehmen wie Apple, Google, Netflix, Airbnb und Oracle. Diese Unternehmen sind nicht nur mit ihren Produkten und Dienstleistungen erfolgreich, sondern haben meist auch eine gute Reputation.

Vor kurzem habe ich von der ältesten Glühbirne der Welt gelesen und mir ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Licht aufgegangen. Die 121 Jahre alte Glühbirne befindet sich wie die oben genannten Unternehmen ebenfalls in Kalifornien und hat schon mehr als eine Million Stunden auf dem Buckel. Das hat mich zum Nachdenken gebracht, denn ich glaube, dass uns diese ewig leuchtende Glühbirne einiges über das Reputationsmanagement beibringen kann. Wir müssen nur ihrem „Geheimnis“ auf die Spur kommen.  

Um über 100 Jahre reibungslos zu funktionieren und zu strahlen, braucht es hochwertige Materialien, ständige Wartung und einen sorgfältigen Umgang mit der zerbrechlichen Lichtquelle. Zudem darf die Glühbirne nur selten aus- und wieder eingeschaltet werden. All diese Grundsätze gelten im übertragenen Sinne auch für das Reputationsmanagement. Sie glauben mir nicht?

Hier sind meine vier Prinzipien, mit denen Sie Ihre  Reputation – und Ihr Unternehmen – langanhaltend und hell zum Strahlen bringen.

1. Treiben Sie Ihr Unternehmen voran

Wie eine 121 Jahre alte Glühbirne muss auch eine gute Marke ständig gewartet werden. Es ist großartig, wenn Sie sich bereits einen großen Marktanteil gesichert haben oder Sie sich nicht über Ihren Share of Voice beklagen können. Doch wenn Sie nicht hart daran arbeiten, an der Spitze zu bleiben, werden Ihre Konkurrenten und neue Unternehmen aufholen und womöglich sogar an Ihnen vorbeiziehen. Menschen fühlen sich zu Marken hingezogen, die mit dem Markt und den Trends um sie herum Schritt halten. Und zu solchen, die sich an veränderte Gegebenheiten anpassen und neue Dinge ausprobieren.

Nutzen Sie Kommunikation, um an der Spitze zu bleiben. Sie sollten nämlich nicht davon ausgehen, dass Sie Ihr Unternehmen zum Strahlen bringen und Ihre gute Reputation bestehen bleibt, ohne dass Sie etwas dafür tun.

Netflix ist ein gutes Beispiel, um darzustellen, wie sich eine Marke über die Zeit entwickeln kann: Das Unternehmen startete Ende der 90er Jahre als bescheidener Videoverleih und ist heute einer der größten Streaming-Dienste. Netflix ist nicht nur ein erfolgreiches Unternehmen, sondern gibt ebenfalls auf seine Reputation Acht. Indem Netflix auf Trends aufspringt und ständig neue Inhalte veröffentlicht, nutzt der Streaming-Dienst seine Stärken. Unternehmen sollten also ihre Stärken kennen und diese auch effektiv nutzen.

2.  Setzen Sie auf Ihre Stärken, aber seien Sie dabei vorsichtig

Im Laufe der Zeit werden Sie merken, dass Sie sich mit Ihrem Unternehmen in einigen Bereichen stärker positionieren als in anderen. Das kann bei der Neukundenakquise hilfreich sein. Doch es kann auch zu Problemen führen, nämlich dann, wenn eine Diskrepanz zwischen dem entsteht, wofür man Ihr Unternehmen kennt und wofür Sie eigentlich bekannt sein wollen.

Befindet sich Ihr Unternehmen noch in der Wachstumsphase, können Sie mit Hilfe von Kommunikation und einem gut überlegten Messaging die verschiedenen Geschäftsbereiche des Unternehmens fördern und zum Strahlen bringen. So verhindern Sie, dass Sie in eine bestimmte Schublade gesteckt werden. Wenn sich Ihr Unternehmen jedoch auf eine bestimmte Dienstleistung oder ein bestimmtes Produkt spezialisiert hat, können sie das ebenfalls zu Ihrem Vorteil nutzen. Gerade wenn es das ist, wodurch sie erfolgreich geworden sind.

Überlegen Sie bei all Ihren Maßnahmen, wie Kommunikation dazu beitragen kann, alte Produkte oder Dienstleistungen in einem helleren Licht erstrahlen zu lassen und sie auf die nächste Stufe zu heben. Lassen Sie sich bei der Planung Ihrer Strategie aber nicht von dem nächsten „Shiny Object“ ablenken.

3. Lassen Sie sich nicht blenden

Haben Sie schon mal vom „Shiny-Object-Syndrom“ gehört? Es beschreibt Folgendes: Menschen neigen häufig dazu, ihre Aufmerksamkeit auf das zu lenken, was neu ist, nur um es direkt wieder aufzugeben, sobald es wieder etwas Neues gibt. Das Ganze könnte Folgendermaßen aussehen: Sie haben einen Ansatz für Ihre Social-Media-Strategie etabliert. Dieser funktioniert auch bisher gut. Doch dann hören Sie von einem brandneuen Ansatz, den Sie UNBEDINGT ausprobieren müssen. Er wurde bisher allerdings nicht ausreichend getestet. Macht ja nichts, er ist brandneu und wirkt vielversprechend, schließlich sprechen doch momentan alle über ihn! Dieser neue Ansatz ist Ihr Shiny Object. Das glänzende Neue, das Sie unglaublich anzieht. Sie können mir glauben, das Syndrom ist ziemlich weit verbreitet…

Sie sollten aber schon mal einen Schritt weiter denken. Was werden Sie mit diesem neuen Ansatz erreichen? Sie erlangen wahrscheinlich ein grundlegendes Verständnis über verschiedene Ansätze und Strategien für Ihre Kommunikationskampagne, doch das tiefe Wissen über einen bestimmten Ansatz bleibt aus. Dieses Know-how hätten Sie sich allerdings angeeignet, wären Sie Ihrem ursprünglichen Ansatz treugeblieben und hätten ihn weiter verfeinert. Um erfolgreich zu sein, müssen Sie Ihrem Ansatz eine Chance geben und ihn nicht beim nächsten neuen Trend direkt verwerfen. Sie müssen ihn ausprobieren, sich Zeit nehmen, um die Ergebnisse zu analysieren und den Ansatz zu verbessern. Ein gewisses Maß an Experimentierfreude ist in Ordnung und auch sinnvoll. Es ist aber am besten, bestehende Ansätze immer wieder zu verfeinern, damit Sie langfristig etwas aus Ihren Kampagnen lernen, statt immer nur zu raten.

4. Finden Sie Ihre Energiequelle

All diese Bereiche sind wichtig, um Innovationen voranzutreiben, doch Ihr Unternehmen darf bei alledem die Menschen nicht vergessen, die diese Innovationen erst ermöglichen. Sie können einen größeren Einfluss auf die Reputation Ihres Unternehmens haben, als Sie vielleicht denken.

Wenn Sie beispielsweise an das Unternehmen Uber denken, kommen Ihnen vermutliche Worte wie innovativ und cool in den Sinn. Diese Reputation wurde allerdings in den vergangenen Jahren beschädigt, da immer mehr Fälle von sexueller Belästigung aufgedeckt wurden. Uber ist zwar immer noch ein Unternehmen, das vielerorts den Markt beherrscht, aber eine große Zahl von Kund*innen hat sich nach diesen Fällen entschieden, die Marke zu boykottieren.

Es ist deshalb wichtig eng mit Ihrem HR-Team zusammenzuarbeiten, um sich wirklich um die Mitarbeiter*innen – also den Treibstoff und die Energie Ihres Unternehmens – zu kümmern. Hören Sie sich ihre Anliegen an und gehen Sie auf sie ein. Es geht nicht nur darum, nach außen eine konsistente und aufregende Marke aufzubauen, sondern das Ganze auch intern umzusetzen. Denn die interne Situation spiegelt sich auch nach außen wider. Nutzen Sie Ihre Kommunikation in beide Richtungen.  

Natürlich kann nicht jedes Unternehmen so groß und bekannt werden, wie die Giganten aus dem Silicon Valley. Die Pflege der Reputation, die Demonstration Ihrer Innovationskraft und eine gute Führung und Betreuung Ihres Teams werden allerdings Ihre Resilienz fördern und Ihrem Unternehmen, egal wie groß oder klein, die besten Überlebenschancen sichern. Und das sowohl mit Blick auf Ihren Umsatz als auch auf Ihre Reputation.

Also, bringen Sie Ihr Unternehmen zum Strahlen, dimmen Sie nicht das Licht!

Facebook hat in seinem relativ kurzen, dafür aber turbulenten Bestehen bereits eine ganze Reihe von Krisen erlebt. Zuletzt geriet der Social-Media-Riese durch die Whistleblowerin Frances Haugen unter Druck. Sie enthüllte den negativen Einfluss, den der Algorithmus des Unternehmens auf die Welt hat. Er führe zu Gewalt und  Spalte die Gesellschaft. Zudem sprach sie darüber, wie schädlich die Plattform Instagram für die psychische Gesundheit ist (Quelle: Handelsblatt). Trotz dieser negativen Schlagzeilen gab Facebook Anfang des Jahres seine Umbenennung in Meta bekannt. Verbunden mit diesem Rebranding will sich der Konzern folglich stärker auf das Metaverse konzentrieren und weniger auf soziale Medien.

Mehr Infos zum Metaverse finden Sie in einem Beitrag unseres UK-Teams: The metaverse: fear or freedom for humanity and communication?

Während es aus Facebooks Sicht logisch erscheint, ein Rebranding durchzuführen – üblicherweise passiert das bei Unternehmen alle 7 bis 10 Jahre (Firefly eingeschlossen!) – denken Facebook-Skeptiker wahrscheinlich, dass es sich dabei lediglich um einen kosmetischen Eingriff handelt, um eine Reihe von Missständen und Fehlern zu vertuschen. Ein Rebranding ergibt durchaus Sinn, wenn ein Unternehmen eine neue Vision und neue Ziele verfolgt. Deshalb ist auch die Umbenennung von Facebook in Meta nachvollziehbar, denn die Ziele und Visionen richten sich nun am Metaverse aus. Doch bei Facebook (und vielen anderen, auf die ich noch zu sprechen komme), kann das Rebranding auch eine Maßnahme zur Rettung der eigenen Reputation sein, was mich wiederum zu der Frage führt, ob das tatsächlich möglich ist.

Mit der Zeit gehen – Warum Unternehmen ein Rebranding durchführen 

Facebook ist nicht das erste und wird auch nicht das letzte Unternehmen sein, dass ein Rebranding durchführt. Insbesondere in Folge von negativen Schlagzeilen. Tatsächlich nehmen viele Unternehmen im Laufe der Zeit eine Komplettüberholung vor. Und oft ist genau das der Grund, weshalb sich große Marken so lange halten. Als McDonalds beschloss, seine Restaurants von der verspielten Ronald-McDonald-Kinder-Kultur in eine moderne Café-Kultur zu verwandeln, befand sich das Unternehmen in einer großen Krise. Der Dokumentarfilm „Super Size Me“ deckte verschiedene gesundheitliche Bedenken im Zusammenhang mit den Produkten von McDonalds auf. Das führte zu Gewinneinbrüchen und hatte bei den Verbraucher*innen einen schlechten Beigeschmack (kein Wortspiel beabsichtigt).

Der Gillette-Werbespot von 2019, der den neuen Slogan der Marke ankündigte und auf die Diskussionen um #MeToo und toxische Männlichkeit Bezug nahm, spaltete die Meinungen. Einige sahen in der Änderung des 30 Jahre alten Slogans einen frischen „Look“. Andere wiederum beschlossen, die Marke zu boykottieren, da sie die Neuausrichtung als „feministische Propaganda“ und „Entmannung“ wahrnahmen. Gillette verteidigte die Kampagne und hielt trotz der Empörung an dem neuen Auftritt fest. 

Ein Rebranding kann auch durch eine*n neue*n CEO, ein neues Führungsteam oder eine Fusion oder Übernahme eines anderen Unternehmens angestoßen werden. Auch der Wunsch nach globaler Expansion, zieht häufig ein Rebranding mit sich, um das neue Publikum besser anzusprechen. Unabhängig davon, aus welchem Grund sich ein Unternehmen für ein Rebranding entscheidet, kann es von vielen Reputationsvorteilen profitieren. Wenn es allerdings nicht richtig umgesetzt wird, birgt es zahlreiche Risiken.

Achten Sie nicht nur auf die Optik  

Eine beschädigte Reputation durch ein Rebranding zu retten, braucht vollsten Einsatz und jeder Schritt sollte sorgfältig geprüft werden. Ein Rebranding ist schließlich weit mehr als eine optische Veränderung. Ihre Zielgruppe wird sofort erkennen, wenn es sich um eine oberflächliche Maßnahme statt einen ganzheitlichen Wandel handelt. Denken Sie also daran, innerhalb und außerhalb des Unternehmens tiefgreifende Veränderungen voranzutreiben.

Sollten Sie über diesen Schritt für Ihr Unternehmen nachdenken, helfen die folgenden Tipps dabei, das Rebranding durchzuführen und Ihre Reputation zu verbessern:

  1. Stellen Sie sicher, dass alle Stimmen vertreten sind. Ein Rebranding ist ein riesiges Projekt, vor allem, wenn es sich um ein großes Unternehmen handelt. Es ist wichtig, dass solche Entscheidungen gemeinsam mit den Mitarbeitenden im Unternehmen getroffen werden. Basecamp musste dies auf die harte Tour erfahren, als ein Drittel der Mitarbeitenden kündigte, nachdem der CEO in einem Blog gesellschaftliche und politische Gespräche am Arbeitsplatz untersagt hatte.
  2. Lassen Sie Ihren Worten Taten folgen. Es ist schön und gut, in den sozialen Medien und in der Presse die großen Veränderungen in Ihrem Unternehmen anzukündigen. Doch wenn diese Änderungen im Unternehmen nicht schnell zu spüren sind, werden sich die Mitarbeitenden gegen Sie stellen. Ist beispielsweise Diversity der Fokus, stellen Sie sich die Frage, ob Ihr Vorstand ein gutes Beispiel für Vielfalt in der Belegschaft ist. Wollen Sie Ihr Unternehmen nachhaltiger gestalten? Legen Sie offen, welche Schritte Sie unternehmen, damit Mitarbeitende und die Öffentlichkeit Ihre Pläne verstehen und verfolgen können.
  3. Definieren Sie Ihr Messaging. Es ist wichtig, dass Sie den Ton für Ihr neuausgerichtetes Unternehmen angeben. Überlegen Sie genau, wie Sie über Ihr Unternehmen sprechen wollen und wie die Stakeholder*innen diese Botschaften unterstützen können.
  4. Nutzen Sie das Momentum. Wenn ihr Rebranding in der Öffentlichkeit Aufsehen erregt hat, sollten Sie das unbedingt nutzen und die Kommunikation aufrechterhalten. Verbreiten Sie Ihr neues Messaging und bleiben Sie dran. Es kann etwas dauern, bis sich die Menschen daran gewöhnt haben.
  5. Bereiten Sie sich auf (kleine) Rückschläge vor. Ein Rebranding ist kompliziert und birgt große Risiken – selbst die größten Unternehmen tun sich damit schwer. Sie sollten deshalb sicherstellen, dass Sie ein Rebranding aus den richtigen Gründen durchführen. Und kalkulieren Sie Reaktionen oder mögliche Rückschläge seitens der Mitarbeitenden oder der Öffentlichkeit unbedingt ein. 

Jeder kennt es: Zum Jahreswechsel werden neue Pläne geschmiedet, Vorsätze gemacht und neue Ziele festgelegt. Das gilt im Privaten genauso wie im Berufsleben. Und auch in der PR-Branche ist es üblich, sich am Anfang des Jahres an die Kommunikationsplanung zu setzten und so neue Prioritäten zu festzulegen, frische Projekte zu starten oder alte weiter voranzutreiben.

Nun sind zwar bereits einige Tage ins Land gegangen – wir nähern uns schließlich mit großen Schritten dem Ende des ersten Quartals – doch nach den beiden vergangenen Pandemie-Jahren, bringt der nahende Frühling nun endlich etwas mehr Normalität zurück und damit etwas mehr Planungssicherheit. Es ist nun an der Zeit, aus der Krise zu lernen und das neu gewonnene Wissen so anzuwenden, dass wir mit unseren Kampagnen das Beste für unsere Reputation herausholen und 2022 zu einem erfolgreichen Jahr machen.

Damit das gelingt, habe ich drei Themen für Sie zusammengestellt, die für die Kommunikationsplanung 2022 in keinem Unternehmen fehlen dürfen:  

In Klimaschutzmaßnahmen und Nachhaltigkeit investieren

Da sowohl Verbraucher*innen als auch Investor*innen immer mehr Wert auf entschlossenes Handeln in Sachen Klimaschutz legen, können es sich Unternehmen nicht länger leisten, Klimaziele lediglich zu verkünden, dann aber keine geeigneten Maßnahmen zu ergreifen. Unternehmen werden inzwischen mehr denn je auf ihren Umgang mit der Umwelt und ihre Engagement gegen den Klimawandel geprüft. Sie sollten deshalb sicherstellen, dass ihre Handlungen mit dem übereinstimmen, was sie nach außen kommunizieren. Eine klimaorientierte PR-Kampagne wird schließlich nicht funktionieren, wenn sie nicht authentisch ist.

Egal wie optimistisch Ihre externe Kommunikation auch sein mag, richtig authentisch wird sie erst, wenn auch wahres Engagement dahintersteckt. Ist das nicht der Fall, werden externe Stakeholder*innen die Illusion leicht durchschauen. Heutzutage sind Konsument*innen und Investor*innen leider daran gewöhnt, dass es sich bei Klimaschutzmaßnahmen oft um Greenwashing handelt und gerade deshalb wird ganz genau hingeschaut. Da der Druck von außen aber immer stärker wächst, sollten Unternehmen, die wenig bis gar keine Erfahrung in diesem Bereich haben, ihre Zeit effektiv nutzen und sich beispielsweise bei externen Berater*innen Unterstützung suchen. Sie können dem Unternehmen dann dabei helfen, wichtige Entscheidungen zu treffen und konkrete, wirkungsvolle Maßnahmen vorschlagen.

Durch den Regel-Dschungel der sozialen Medien navigieren

Soziale Medien sind inzwischen ein Kernbestandteil jeder guten PR-Strategie und dürfen auch bei der Kommunikationsplanung nicht fehlen. Doch mit der zunehmenden Verbreitung und Nutzung wächst auch der Dschungel an Regularien. Die Aussage der Facebook-Whistleblowerin Frances Haugen vor dem US-Senat 2021 machte auf den Schaden, den der Social-Media-Riese seinen Nutzern zufügt, aufmerksam, was wiederum dazu führt, dass Gesetze wie die Online Safety Bill im Vereinigten Königreich von Gesetzgebern intensiv geprüft werden.

Der Gesetzesentwurf besagt, dass Social-Media-Plattformen eine Sorgfaltspflicht gegenüber ihren Nutzer*innen haben, um sie vor potenziell schädlichen Inhalten zu schützen. Das ist definitiv ein Schritt in die richtige Richtung für eine verantwortungsvolle Nutzung von sozialen Medien. Da Unternehmen verstärkt kontrolliert werden, müssen sie sicherstellen, dass sie bei rechtlichen Änderungen oder Regulationen immer auf dem neuesten Stand sind. Das bedeutet, dass sich Unternehmen mit den Richtlinien auseinandersetzen, sie verstehen und einhalten müssen, um soziale Medien als festen Kanal in ihre Kommunikationsplanung integrieren zu können.

Durch Mitarbeiterkommunikation Synergien schaffen

Nachdem Mitarbeiter*innen in den letzten beiden Jahren, die Vorteile des hybriden Arbeitens kennengelernt haben, bleibt es für die Mehrheit auch künftig das bevorzugte Modell, wie eine Studie von Slack zeigt. Viele Unternehmen lassen ihre Mitarbeiter*innen bereits entscheiden, welches Modell sich am besten für sie eignet, also wann sie im Homeoffice, remote oder im Büro arbeiten möchten. Damit verbunden ändert sich allerdings auch die Kollaboration und der Austausch in den Teams.

Durch hybrides Arbeiten wird es Mitarbeiter*innen ermöglicht, ihre Arbeit mit dem eigenen Lebensstil in Einklang zu bringen. Das kann zu höherer Produktivität führen und das eigene Wohlbefinden positiv beeinflussen. Gleichzeitig kann es aber auch das Team spalten. Eine solche Spaltung ist sicherlich nicht die alleinige Schuld des Unternehmens oder der einzelnen Mitarbeiter*innen, sondern vielmehr eine natürliche Entwicklung, die durch den unregelmäßigen persönlichen Kontakt auftreten kann. Die Lösung für das Problem ist jedoch nicht unbedingt die Einführung einer Büro-Pflicht. Es geht vielmehr darum, die interne Kommunikation im Unternehmen zu verbessern. Vor allem Änderungen innerhalb des Unternehmens sollten regelmäßig an alle Mitarbeiter*innen weitergegeben werden. Genau dieses Thema wird 2022 wichtiger denn je, denn hybrides Arbeiten ist nicht länger eine Zwischenlösung in der Hochphase der Pandemie, sondern ein festes Modell im Arbeitsalltag vieler Menschen. Ihre Kommunikationsplanung sollte also nicht nur die externe, sondern auch die interne Kommunikation berücksichtigen.  

Bei Firefly haben unsere Mitarbeiter*innen ebenfalls die Möglichkeit, frei zu entscheiden, wo sie arbeiten möchten. Ob vollständig remote oder vereinzelt im Homeoffice – alles ist möglich. Doch wir freuen uns auch immer, wenn wir uns live und in Farbe in unseren schönen Büros sehen. Zusätzlich wird über alle Ebenen hinweg regelmäßig und transparent kommuniziert, damit alle über die aktuellen Entwicklungen informiert sind und keine Missverständnisse aufkommen.

Auch wenn das Jahr schon wieder ein paar Tage alt ist, eignet sich der Zeitpunkt gut, um den eigenen Kommunikationsplan zu überarbeiten und seine Reputation zu verbessern. Wollen Sie mehr darüber erfahren, wie Sie Ihre Reputation gestalten können? Dann laden Sie sich hier unseren Leitfaden zum Reputationsmanagement herunter.

Den jüngsten Statistiken zufolge haben heutzutage mehr als vier Milliarden Menschen Zugang zum Internet. Mitte der 1970er Jahre wäre das fast die gesamte Weltbevölkerung gewesen, die auf die eine oder andere Weise über ihre Bildschirme miteinander vernetzt gewesen wäre. Der Begriff „Online-Reputation“ war damals noch gänzlich unbekannt. Das Verbreiten von Nachrichten an ein großes Publikum oder generell der Kontakt mit der Öffentlichkeit erfolgte über eine überschaubare Anzahl an Kanälen.

Doch heute ist der Onlineauftritt ein wesentlicher Bestandteil eines Unternehmens und dient als zentrales Instrument der Kommunikation. Botschaften können zu jeder Tageszeit an ein großes Publikum übermitteltet werden und Unternehmen können direkt mit Kund*innen und Stakeholdern in Kontakt treten – unabhängig davon, wo auf der Welt sie sich gerade befinden. Darüber hinaus helfen digitale Kommunikationskanäle dabei, Zielgruppen und Einzelpersonen besser anzusprechen und sie in ihrem Denken zu beeinflussen.

Jede*r kann heute einfach einen Tweet oder Blogbeitrag veröffentlichen, den alle Welt sofort sehen und kommentieren kann. Durch diese Informationsflut wird der Aufbau und die Aufrechterhaltung einer starken Reputation allerdings erschwert. So ist es kein Wunder, dass Unternehmen und Einzelpersonen bei der Pflege ihrer Online-Reputation im Laufe der Zeit auf Hürden stoßen.

Wir bei Firefly formen seit mehr als 30 Jahren die Reputation von Unternehmen. Wir haben in dieser Zeit alle Trends und Entwicklungen in der Kommunikation miterlebt – von klassischen Website-Texten, über Social-Media-Strategien bis hin zu virtuellen Veranstaltungen. Und eins ist sicher, Fehler können passieren. Leider ist das oft der Fall, wenn Unternehmen falsch informiert sind.

Mythen rund um den Aufbau und die Pflege der Online-Reputation halten sich hartnäckig und können im schlimmsten Fall geschäftsschädigend sein. Im Folgenden entschlüssele ich die fünf gängigsten Mythen und gebe Ihnen hilfreiche Tipps an die Hand, um Ihre Ressourcen bestmöglich einzusetzen und Ihre Online-Reputation positiv zu gestalten.

Mythos 1: Reputation ist etwas fürs Krisenmanagement

Vergessen Sie nicht, dass Ihr Online-Reputationsmanagement als langfristige, positive Kampagne angelegt sein sollte, an der viele verschiedene Interessengruppen und Drittparteien beteiligt sind. Manchmal erweckt es vielleicht den Anschein als bestünde Reputationsarbeit nur aus unangenehmen Aufgaben, wie der Kommunikation mit schwierigen Kunden oder dem Umgang mit negativer Presse. Es geht jedoch um weit mehr als Krisenmanagement. Es geht darum, Wege zu finden, mit dem eigenen Publikum direkt zu interagieren. Im Netz gestaltet es sich natürlich schwieriger, den „Raum zu lesen“, da er viel größer ist, doch gerade das macht die Arbeit interessant.

Mythos 2: Nur die Interessen unserer Kunden, Interessenten und Aktionäre sind wichtig

Diese Gruppen sind zwar vermutlich auch diejenigen, die den meisten Umsatz generieren, dennoch nehmen auch Dritte, wie die Presse, eigene Mitarbeiter*innen oder Partner*innen, Einfluss auf die Reputation des Unternehmens und können diese verbessern oder sogar zerstören. Und weil heutzutage den meisten Menschen eine Tastatur, eine Maus und das Internet zur Verfügung stehen, kann ein Tweet oder ein Online-Artikel ausreichen, um Aufsehen zu erregen. Denken Sie zum Beispiel an den jüngsten Skandal um die Mitarbeiter*innen von Gorillas. Stellen Sie also stets sicher, dass Sie an alle Stakeholder*innen und Personen gedacht haben, die mit Ihrem Unternehmen in Verbindung stehen und dass Sie Ihre Online-Kommunikation auch an diese anpassen.

Mythos 3: Reputation ist nicht messbar

Es ist nicht immer leicht, die eigene Reputation konkret zu bewerten, aber es ist möglich. Ein Weg wäre, qualitative und quantitative Umfragen mit verschiedenen Interessengruppen, die für das Unternehmen von Bedeutung sind, durchzuführen. Es gibt aber auch viele andere (oft kostengünstigere und einfachere) Möglichkeiten. Wenn Sie z. B. die Reputation Ihres Unternehmens bei ihren Mitarbeiter*innen in Erfahrung bringen wollen, werfen Sie doch mal einen Blick auf ‚Glassdoor‘ oder ‚kununu‘!

Mythos 4: Alles lässt sich kontrollieren

Sie können zwar Einfluss auf Ihre Reputation nehmen, doch sie wird in den Köpfen der Menschen geformt. Deshalb sollten Sie nicht davon ausgehen, dass sich alles, was im Internet über Sie gesagt wird, kontrollieren lässt. In der Regel ist das nämlich nicht der Fall. Setzen Sie hier lieber auf eine handfeste Kommunikationsstrategie, die genau beschreibt wie Sie online auftreten und kommunizieren wollen. Tauschen sich Ihre Unternehmenssprecher*innen beispielsweise regelmäßig mit anderen auf LinkedIn aus? Oder nutzen Ihre Mitarbeiter*innen soziale Medien und können Sie sie dazu bewegen, positiv über Ihr Unternehmen zu sprechen?

Mythos 5: Eine schnelle Reaktion ist das A und O

Kommt es doch einmal zu einer Krise, sollten Sie beachten, dass es eine feine Linie zwischen einer ausreichend schnellen Reaktion und übereiltem Handeln gibt. Überlegen und reagieren Sie zügig, aber hören Sie dabei nicht immer auf ihr Bauchgefühl und überstürzen Sie nichts!

Der Aufbau und die Pflege Ihrer Online-Reputation braucht Zeit und sicher auch etwas Geduld, doch Sie werden schnell feststellen, dass sich die Investition lohnt. Lassen Sie sich auf Ihrem Weg nicht von Mythen blenden, sondern vertrauen Sie auf eine gute Strategie. Wenn Sie bei der Ausarbeitung Unterstützung benötigen, kommen Sie einfach auf mich und mein Team zu. Wir beraten Sie gerne.

Versicherungen gibt es inzwischen für die unglaublichsten Dinge: Whitney Houston versicherte ihre Stimme versichert, Jennifer Lopez ihren Hintern und Mariah Carey ihre Beine. Die in unserer Branche übliche Reputation ist dabei weniger greifbar, aber nichts desto trotz versicherbar!

Ist das absurd? Eher nicht.

Laut einer Studie aus dem Jahr 2018 repräsentiert Reputation bis zu 41 Prozent des Financial Times Stock Exchange 100 (FTSE 100). Und Indeed hat herausgefunden, dass für 83 Prozent der Jobsuchenden die Reputation des Unternehmens bei der Auswahl des neuen Jobs wichtig ist. Gleichzeitig nehmen laut Reputation Institute für jede 5 Punkte positivere Reputation die Kaufintention um 6,3 Prozent und die Verkäufe um 5 Prozent zu.

Klar ist also, Reputation ist wertvoll. Und wir alle haben schonmal davon gehört, wie schlechte Kommunikation oder schlechter Kundenservice Marken innerhalb weniger Stunden erheblichen Schaden zugefügt hat. Aktuellere Beispiele sind die Kommunikation der Deutschen Bahn zu Greta Thunberg (nicht dass die DB schon davor eine sehr gute Reputation hatte…) und von Adidas während der aktuellen COVID-19-Krise. Auch ein Beispiel des Pizzalieferanten Domino’s von 2009 zeigt, wie schnell Reputation verloren gehen kann und sich dieser Verlust direkt auf den Umsatz auswirken kann. Mitarbeiter hatten ein ekliges, aber als Scherz gemeintes, Video auf Youtube gepostet.

Ein Reputationsschaden kann verheerend sein, aber bekannte und große Marken haben oft eine hohe Resilienz und können die ein oder andere Krise wegstecken. Ein Beispiel dafür ist Tesla. Obwohl Elon Musk regelmäßig negativ auffällt, sei es, wenn er einen Rettungstaucher in Thailand als Pädophilen bezeichnet oder er in einem Interview Marihuana raucht, der Aktienkurs von Tesla leidet darunter eher selten.

Als PR-Agentur befürworten wir es, sich auf das Schlimmste vorzubereiten, aber man kann nicht für jede Situation planen. Und ein Krisenplan, der mit der Geschäftsführung und dem Kommunikationsteam entwickelt wurde und die schwerwiegendsten und wahrscheinlichsten Szenarien berücksichtigt, verschwindet beim Kunden oft schnell in einer Schublade und wird vergessen.

Das ist gefährlich, denn die Zukunft ist unvorhersehbar. Doch neben vorausschauender Planung gibt es noch eine weitere Möglichkeit, sich besser für Krisen zu wappnen.

Das Unvorhersehbare vorhersehen

Wie schon erwähnt: Man kann nicht alles vorhersehen. Nicht jede Reaktion eines Mitarbeiters auf eine Datenpanne kann antizipiert werden. Nicht jede Resonanz eines Zulieferers oder Vertriebspartners auf einen unethischen Deal, den ein Unternehmen in der Vergangenheit geschlossen hat, lässt sich vorhersagen. Zudem kann zwar das Vertrauen der Anteilseigner einfach durch Aktienpreise gemessen werden, aber schwierige oder feindselige Fragen auf der Jahreshauptversammlung oder einem Panel sind schwer zu prognostizieren.

Selbst wenn wir davon ausgehen, dass Sie tatsächlich für das Schlimmste geplant haben (wenn nicht, finden Sie unten ein paar hilfreiche Tipps), empfehlen wir zudem, dass Sie sich an der internationalen Diplomatie orientieren. Wie Margaret Heffernan in ihrem TED Talk sagt: Kleine Länder wissen oft, dass sie nicht die Schlagkraft haben, andere Nationen zu zwingen, das zu tun, was sie wollen. Deshalb versuchen sie, mit jedem befreundet zu sein. Eine robuste Strategie, die zwar zeitaufwändig ist, aber sich am Ende auszahlt.

Auch für Unternehmen ist die Strategie, sich mit jedem Gut zu stellen, sehr aufwändig. Positive Beziehungen zu Zulieferern, Vertriebspartnern, Kunden, Mitarbeitern und anderen Stakeholdern aufzubauen, benötigt viel Zeit.

Haben Sie aber eine robuste Reputation etabliert, dann werden Ihre Partner und Kunden im Zweifel eher für statt gegen Ihr Unternehmen handeln. Auf jeden Fall kommen sie bei einem Problem erst auf Sie zu und geben Ihnen die Chance, es zu beheben, anstatt sich, ohne dass Sie davon wissen, an die Presse (oder schlimmer) zu wenden. Freundlich und zuvorkommend zu sein und die eigenen Geschäftspartner wertzuschätzen, kann ins Geld gehen, aber im Falle einer Krise, zahlt es sich aus.

Der Weg zu einer robusten Reputation

Was ist also der beste Weg, um eine gute Reputation sicherzustellen? Zunächst ist es wichtig, zu wissen, welche Beziehungen man pflegen oder verbessern muss. Dabei müssen neben den oben genannten externen Stakeholdern auch interne Abteilungen und Personen bedacht werden. Weitere Schritte und Tipps, um eine robustere Reputation aufzubauen, finden Sie auch in den folgenden Artikeln auf unserem Blog:

Noch haben wir kein Unternehmen gesehen, dass seine Reputation versichert hat, aber es ist ein interessanter Gedanke. Menschen erinnern sich sehr lange an negative Erlebnisse. Auch wenn Domino’s heute wieder positiv gesehen wird, anstatt  als „der dreckige Pizzaladen“, hätten wir gerne gesehen, wie ein Versicherungsunternehmen ihnen geholfen hätte, die Reputation wiederherzustellen.

Wenn Sie keine Versicherung ins Auge fassen, dann ist das Sicherstellen einer guten Reputation für Sie die beste Herangehensweise. Investieren Sie in das Vertrauen ihrer eigenen Mitarbeiter, Zulieferer, Kunden und anderer Stakeholder. Überprüfen Sie Ihre Lieferketten und Arbeitsbedingungen regelmäßig. Das ist ein aufwändiger Prozess, aber wenn ein Zulieferer eine vorschnelle Entscheidung trifft oder ein Sprecher einen katastrophalen Witz reißt, werden Sie froh sein, dass Sie diesen Aufwand betrieben haben.

Wir alle haben diesen einen Freund, der nicht zum Punkt kommt. Seine Geschichte ist einfach viel zu lang. Wir haben auch alle schon Posts gelesen – oder wohl eher überfolgen, in denen sich eine Beschwerde an die nächste reiht oder ohne Sinn und Zweck geschwafelt wird.

Die traurige Wahrheit ist leider, dass niemand an einer Story so interessiert ist, wie der Erzähler selbst. Erschwerend kommt hinzu, dass Menschen in der Regel schnell gelangweilt sind.

Doch egal, wer wir sind oder was wir tun, wir sind alle Geschichtenerzähler oder Neudeutsch Storyteller – und jeder von uns erzählt seine Geschichten mit einem bestimmten Maß an Brillanz oder Einfallslosigkeit.

Deshalb stellt sich die Frage, wie man für sich selbst und auch für sein Unternehmen zu einem guten Storyteller wird.

Geschichten sind kein Content. Niemand würde sagen: „Ja bitte, erzähl mir alles über deinen Content.“ Geschichten sind auch keine Anekdoten. Sie handeln von Anstrengungen, Veränderungen und Aufgaben. Die besten Stories schmeicheln dem Erzähler dabei aber nicht.

Geschichten müssen gleichermaßen Relevanz (für die Person oder das Unternehmen) und Interesse (der Zielgruppe) verbinden. Geschichten sind nicht bis zum Abwinken mit Keywords, Jargon oder Nichtigkeiten gefüllt. Sie leben von Spannung, Verführung oder Intrigen. Sie brauchen immer eine Prise Leidenschaft und müssen authentisch sein.

Eine gute Geschichte überzeugt und unterhält. Sie ist lehrreich, berührt uns und kann uns dazu bewegen, unsere Einstellung zu ändern.

Aufgrund unserer Arbeit wurde ich eingeladen, bei einem Workshop der General Assemb.ly über die Kraft des Storytellings für Unternehmen zu sprechen. Während meiner Vorbereitung habe ich intensiv über Geschichten nachgedacht, alte wiederbelebt – sie waren immer noch relevant und ansprechend – und viele neue Geschichten kennengelernt.

Hier sind meine sechs Top-Tipps, mit denen Sie die eigenen Storytelling Skills verbessern können:

Denken Sie an KISS – Keep It Simple, Stupid. Wie würden Sie Ihrer Oma die Geschichte erzählen? Sie muss so einfach sein, dass man sie leicht lesen oder hören kann, sie leicht versteht und sie sich leicht merken kann. Es ist immer einfacher, sich etwas Kurzes zu merken. Reden Sie nicht länger als 150 Sekunden und fassen Sie sich auch beim Schreiben kurz. Die Richtlinie sind etwa 250 Wörter. Wenn es länger wird, riskieren Sie, dass Leute das Interesse verlieren.

Merken Sie sich STAR – Sie denken vielleicht, dass STAR für Situation, Task, Action und Results steht. Das ist in der Tat ein logischer Ansatz, eine Geschichte aufzubauen. Ich bin aber davon überzeugt, dass es noch besser ist, dem Prinzip „Something They’ll Always Remember“ zu folgen. Eine gute Geschichte muss aus der Masse hervorstechen.

LESEN Sie – Sie wollen wissen, wie man eine gute Geschichte erzählt? Lesen Sie, wie andere Menschen ihre Geschichten erzählen. Egal ob Poesie, Roman, Journalismus oder Film – es ist spannend, herauszufinden, welche Formen und Strukturen Autoren nutzen. Überlegen Sie, warum und wie Menschen Geschichten erzählen. Into The Woods: How Stories Work and Why We Tell Them von John Yorke ist ein gutes Buch, um mehr darüber zu erfahren.

Versuchen Sie zu LEHREN – Gutes Storytelling sollte überzeugend, unterhaltsam und informativ sein. Es sollte den Zuhörern etwas Neues vermitteln und einen Zweck haben. Wenn Ihre Geschichte Menschen etwas Neues beibringen kann, werden Sie zuhören, verstehen und sich merken wollen, was Sie sagen. Vielleicht können Sie mit Ihrer Geschichte sogar ihre Meinung ändern.

BESCHEIDENHEIT wirkt – In Geschichten geht es meistens darum, einen Konflikt zu lösen oder für etwas zu kämpfen. Sie sollten aber niemals Eigenwerbung sein oder dem Erzähler schmeicheln. Das Publikum sollte Sie zwar kennen und Ihnen vertrauen, dennoch sollte sich nicht alles um Sie drehen. Geschichten handeln nicht nur von großem Triumph – es zählt Menschlichkeit. Erzählen Sie Ihren Zuhörern oder Lesern etwas Interessantes und langweilen Sie sie nicht damit, wie toll Sie sind.

Kreativität zählt – Eine interessante Geschichte geht Hand in Hand mit Kreativität. Spielen Sie mit Form, Struktur und damit, wie Sie im Allgemeinen Geschichten erzählen. Stellen Sie sicher, dass die Geschichte relevant für Ihre Zuhörer ist, aber haben Sie keine Angst davor, sie interessant zu gestalten. Sie erzählen sie schließlich aus einem Grund! Wenn die Geschichte nicht interessant ist, wird Ihnen auch niemand zuhören.

Wir alle müssen stetig daran arbeiten, unsere Fähigkeiten, Geschichten zu erzählen, genauer zu verstehen und zu verbessern. Großen Unternehmen und erfolgreichen PR- und Kommunikationskampagnen liegen überzeugende und einprägsame Geschichten zu Grunde. Manchmal kann es ein bisschen dauern, bis die Geschichte passt. Sie sollten aber immer weiter an Ihren Storytelling Skills arbeiten. Es lohnt sich!

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Okay, Weihnachten ist noch ein paar Wochen entfernt, aber wie Sie wissen, beginnen die Feierlichkeiten bereits und vielleicht zählen Sie auch schon die Tage bis zum Urlaub. Mit der Weihnachtssaison in Sicht, füllt sich Ihr Kalender wahrscheinlich mit Terminen und Veranstaltungen aller Art. Und das bedeutet, dass Networking groß geschrieben wird!

Viele Menschen denken bei Networking gleich an folgende Dinge: Unbeholfener Smalltalk, ein schneller Austausch von Visitenkarten oder eine Ausrede á la “An diesem Abend wasche ich meine Haare”, um der Situation zu entkommen. Eigentlich sollte man aber überhaupt keine Angst haben, denn besonders zur Weihnachtszeit sind die Leute (meistens) gut gelaunt.

Gut durchgeführtes Networking kann für Sie und Ihr Unternehmen von Vorteil sein. Zwar führt nicht jede Verbindung, die Sie herstellen, zu etwas Wertvollem, aber man weiß nie, wo sich ein neuer Kontakt als nützlich erweist oder auf welche Weise eine unerwartete Unterhaltung oder ein Tipp Sie bereichern kann. Was auch immer Ihre Einstellung zum Networking ist, probieren Sie es aus, gerade in dieser festlichen Jahreszeit, und bleiben Sie sich dabei selbst treu.

Wir alle vernetzen uns jeden Tag, ohne es zu merken. Wir treffen den Freund eines Freundes oder knüpfen beim Geschäftstreffen einen neuen Kontakt und vieles mehr. Andere Menschen bei einer Veranstaltung zu treffen, unterscheidet sich von diesen Szenarien nicht. Sie müssen nur darauf vorbereitet sein, zu erklären, wer Sie sind, was Sie tun und was Sie auszeichnet. Wenn Sie das noch kurz und unterhaltsam gestalten, ist es schwer, etwas falsch zu machen.

Manchmal braucht man jedoch ein wenig Hilfe, um an diesen Punkt zu gelangen.

Hier sind meine 10 Tipps zum Thema „Networking“:
  1. Fragen Sie: „Was genau machen Sie?“ Seien Sie freundlich und stellen Sie offene Fragen.
  2. Hören Sie anderen Menschen zu. Ich biete einen Netzwerkkurs an, der aktives Zuhören fördert – probieren Sie es aus!
  3. Verbinden Sie das, was Sie sagen, mit dem, was Sie tun. Keine Themenwechsel aus dem Nichts, sondern ein natürlicher Fluss.
  4. Sprechen Sie über sich selbst, aber halten Sie es kurz, prägnant und unterhaltsam.
  5. Halten Sie Ihre Kontaktinformationen bereit, damit Sie nicht in Ihrer Tasche stöbern oder nach einer LinkedIn-URL suchen müssen
  6. Ihre Körpersprache sollte „klar und interessant“ sein – wirken Sie weder verwirrt, bedrohlich noch desinteressiert und geben Sie keine eintönigen Antworten.
  7. Mischen Sie sich unter die Leute und bewegen Sie sich mit Leichtigkeit – so werden weder Sie noch Ihr Gesprächspartner sich ausgeschlossen oder ignoriert fühlen.
  8. Wenn es sich anbietet, jemanden im Nachhinein zu kontaktieren, tun Sie dies. Achten Sie auf Zeichen und Gelegenheiten.
  9. Bleiben Sie in Kontakt ohne aufdringlich oder belästigend zu wirken – seien Sie wie ein Follower auf Twitter.
  10. Besuchen Sie regelmäßiger Events und Veranstaltungen.

Ganz gleich, ob Sie ein natürlicher, interaktiver Networker sind oder ein „Augen zu und durch“-Typ, Kommunikation und der Aufbau von Beziehungen ist unglaublich wichtig für die Business-Branche. Ihr Netzwerk muss stark und gut ausgebaut sein. Mit Hilfe von Plattformen wie LinkedIn, Rungway, Eventbrite und vielen mehr ist das leicht umsetzbar.

Sollten Sie noch mehr an Ihren Networking-Fähigkeiten arbeiten, etwas Glanz in Ihre Event-Konversation bringen oder sich daran gewöhnen wollen, mit Fremden zu sprechen, dann können Sie uns gerne kontaktieren.

 

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Wenn Sie das hier lesen, lassen Sie sich vermutlich leicht ablenken. Wie gut Sie tatsächlich darin sind, sich ablenken zu lassen, können Sie in einem einminütigen Test herausfinden – siehe unten. Der Test beurteilt Ihre persönliche Anfälligkeit für Ablenkungen oder irrelevante Informationen. Überraschender Weise bringt es etwas ungeahnt Positives mit sich, wenn man sich leicht ablenken lässt. Der Test zeigt, dass Menschen, die sich leicht ablenken lassen, kreativer und neugieriger sind. Juhu (und puh!) sagen die meisten Marketer. Tatsächlich ist es sogar so, dass es für kreative Menschen sieben Mal wahrscheinlicher ist, sich niemals an Ablenkung zu gewöhnen.

In der PR-Branche ist es mein Job, Menschen abzulenken und trotzdem hasse ich es selbst, abgelenkt zu sein. Mein Ziel für unsere Kunden ist, die Aufmerksamkeit zu erlangen und Menschen dazu zu bewegen anders zu denken. „Aufmerksamkeit suchen” und „Aufmerksamkeit gewinnen” sind der heilige Gral für PR- und Kommunikationsteams. Unsere Herausforderung besteht jeden Tag darin, fokussiert zu bleiben und gute Ergebnisse für unsere Kunden zu liefern und dabei zu versuchen, die To-Do-Liste so weit wie möglich abzuarbeiten. Dass ich häufig daran scheitere, zeigt nur meine Unfähigkeit, einen fortwährend neugierigen Geist zu kontrollieren.

Markante Überschriften, digitale Ablenkung, Hunde im Büro? Wie oft sehen Sie sich eine interessante Seite auf Ihrem PC an, aber wundern sich, wie Sie dort gelandet sind? Was war das ursprüngliche Ziel? Durch Desktops, Laptops, Smartphone und Tablets, die ständig piepsen, gehen wir häufig auf den hochinteressanten Pfaden des Internets verloren und unser Fokus verpufft nach wenigen Klicks.

Aufgrund all dieser Ablenkungen geht uns der rote Faden verloren, unser Workflow wird unterbrochen und unser kritisches Denken sowie unsere Fähigkeit Entscheidungen zu treffen kann beeinträchtigt werden. Wie können wir aber unsere Aufmerksamkeit kontrollieren und fokussieren, ohne dass wir etwas oder jemanden ignorieren oder die wichtige Information, die 30 Sekunden vor der Deadline ins Postfach kommt, übersehen?

Für eine aufmerksamkeiterregende PR-Kampagne, können Sie gerne mit mir in Kontakt treten. Wie Sie Ihren Tag komplett fokussiert verbringen und alle Aufgaben Ihrer To-Do-Liste erledigen, erfahren Sie in meinen folgenden Top-Tipps.

Motivierende To-Do-Listen

Die meisten Marketer nutzen bereits To-Do-Listen, aber nutzen sie diese auch richtig? Wenn es Ihnen so vorkommt, als würden Sie nie mit etwas fertig werden, das Sie begonnen haben, kann das sehr frustrierend sein. Trainieren Sie sich selbst darauf, Ihrer Liste exakt zu folgen, dann werden Sie weniger prokrastinieren und Ihre Zeit produktiv nutzen. Warum versuchen Sie nicht einmal die unbeliebteste Aufgabe direkt am Morgen zu erledigen und sich danach damit zu belohnen, Ihrer Lieblingsaufgabe nachzugehen? Wenn Sie die unangenehmste Aufgabe schon morgens erledigen, sind Sie fokussierter und schieben Dinge im Laufe des Arbeitstages nicht weiter auf.

To-Do-Listen sorgen zudem dafür, dass Sie Verantwortung übernehmen. Sie zwingen sich dazu, Ihre wichtigste Arbeit zu erledigen und sorgen dafür, dass Sie Ihre Tagesziele erreichen. Aber seien Sie dabei realistisch. Überschätzen Sie nicht, wie viel Sie an einem Tag tatsächlich schaffen.

Wichtig ist außerdem, dass sich das Schreiben Ihrer Liste nicht selbst in eine Art Prokrastination verwandelt. Stellen Sie sicher, dass Sie nur ein Minimum Ihrer Zeit darauf verwenden, Ihre To-Do-Liste zu schreiben!

Arbeiten Sie nicht für Ihr Postfach, lassen Sie Ihr Postfach für Sie arbeiten

Technologie kann ein großer Ablenkungsfaktor sein. Auch wenn uns unsere vielen Geräte das Leben erleichtern sollen, hindern sie uns häufig daran, produktiv zu sein. Die meisten Marketer müssen ihre eigenen sozialen Plattformen sowie viele soziale Accounts ihrer Kunden managen. Gleichzeitig sowohl Postfach und Smartphone zu checken und up-to-date mit den sozialen Medien zu bleiben, kann auf Dauer ganz schön anstrengend sein. Der Druck, auf jede Nachricht sofort zu antworten, kann einen schnell übermannen. Also, treten Sie einen Schritt zurück.

Gmail, Outlook und andere E-Mail-Anbieter bieten Tools, die es Ihnen ermöglichen, Ihre Nachrichten zu filtern. Erstellen Sie eine Regel, die es erlaubt, dass Sie wichtige Nachrichten sofort erhalten. Alle anderen E-Mails können Sie in einen Ordner verschieben lassen, um sie später zu lesen. Legen Sie eine Stunde am Tag oder in der Woche fest, diese Mails mit einer weniger hohen Priorität zu lesen. So sind Sie weiterhin up-to-date, aber können Ihre Konzentration darauf verwenden, die wirklich wichtigen Aufgaben zu bearbeiten.

Werden Sie zum Monotasker

Wir rennen mit einer Million Stundenkilometer durchs Leben, versuchen überall verzweifelt die Zeit festzuhalten und oftmals fühlt es sich so an, als gäbe es nicht genug Stunden an einem Tag, um all unsere Aufgaben zu erledigen. Wenn wir die Kontrolle aber übernehmen und unsere Zeit sorgfältig planen, können wir uns wieder den wichtigsten Aufgaben des Tages widmen.

Konzentrieren Sie sich auf eine Aufgabe und lassen Sie sich nicht von Dingen ablenken, die damit nichts zu tun haben. Multitasking führt bei vielen Menschen nämlich zu mehr Fehlern. Denken Sie bei dem Erfüllen Ihrer Ziele ans Autofahren. Gute Fahrer konzentrieren sich auf die Straße, die vor Ihnen liegt, während schlechte Fahrer sich leicht ablenken lassen. Bei einem Grand Prix konzentriert sich Lewis Hamilton stets auf die Strecke und nichts kann ihn von seinem Ziel ablenken. Genau so sollten wir uns unseren täglichen Aufgaben widmen. Aufgaben, die wichtig sind, sollten am Morgen erledigt werden, bevor uns etwas in die Quere kommt. Sie können zudem versuchen, in 25-minütigen Intervallen zu arbeiten. Nach einem Intervall dürfen Sie sich für fünf Minuten ablenken. Lesen Sie Ihre E-Mails, führen Sie ein Telefonat, aber kehren Sie dann zu Ihrer Aufgabe zurück. Dieser Prozess, auch bekannt als Pomodoro Technik, lässt sich leicht umsetzen und ermöglicht Ihnen, sich voll zu konzentrieren und gesteht Ihnen gleichzeitig Zeit für Ablenkung zu.

Ruhe

Es ist ein Irrglaube, zu denken, dass Sie produktiver sind, weil Sie jeden Tag über 10 Stunden arbeiten. Wenn Sie neue PR-Kampagnen planen, kann es natürlich sein, dass Sie länger arbeiten oder sich am Wochenende einloggen müssen, aber das sollte nicht zur Normalität werden. Sie werden mit Sicherheit nicht produktiver oder kreativer sein, wenn Sie länger arbeiten. Die Grenze zwischen Arbeit und Zuhause verschwimmt zunehmend und das ist ein Problem, dass behoben werden muss. Wenn Sie sich ausruhen, kann die Versuchung groß sein, schnell seine E-Mails auf dem Handy zu checken, aber widerstehen Sie dieser. Manchmal ist das Produktivste, was wir tun können, tatsächlich nichts zu tun! Gute Erholung sorgt dafür, mit einer neuen Perspektive, mit originellen Ideen und einem frischen Fokus in den Tag zu starten.

Es ist nicht einfach alle Ablenkungen zu ignorieren und das ist absolut ok, aber wie Sie mit Ablenkung umgehen beeinflusst wie produktiv Sie während der Arbeit sind. Unsere technischen Geräte sollen uns das Leben erleichtern – also lassen Sie uns mit Ihnen arbeiten und nicht für sie. Indem Sie Ablenkungen reduzieren, können Sie sich auf das konzentrieren, was wichtig ist und so das meiste aus jeder Minute herausholen. Das klingt vielleicht wie eine nicht zu meisternde Herausforderung sowohl an diesem Tag als auch in unserer Zeit, aber auch wenn Sie das Smartphone oder den PC nicht abschaffen können, können Sie sie dennoch kontrollieren!

Oh, ich bin beeindruckt, dass Sie soweit gekommen sind. Erinnern Sie sich an den einminütigen Test, den ich eingangs erwähnt habe, der zeigt wie anfällig Sie für Ablenkungen sind? Hier ist er, von Joshua Hartshorne, einem Psychlogen der Boston University. Viel Erfolg.

Und lassen Sie mich wissen, was Sie davon halten.

 

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