Der virtuelle Spielplatz: VR für ihre PR nutzen

Stellen Sie sich Folgendes vor: Sie betreten Ihren Arbeitsplatz und gehen in einen Meetingraum, um dort Ihre Kolleg:innen zu begrüßen – und das alles virtuell in einer 3D-Welt. Es fühlt sich an, als wären Sie tatsächlich zusammen, doch eigentlich sitzen sind Sie zu Hause und tragen ein VR-Headset, während Ihre Kolleg:innen vielleicht am anderen Ende der Welt dasselbe tun. Von diesem Szenario sind wir vielleicht gar nicht so weit entfernt.

Die zunehmende Verbreitung von Virtual Reality (VR) und Augmented Reality (AR) verändert sowohl die Arbeit als auch die Freizeit. In nur wenigen Monaten entwickelten sich AR und VR zu einem festen Bestandteil der Welt der Kommunikation. Als Facebook im Oktober letzten Jahres ein großes Rebranding durchführte und sich als „Meta“ vorstellte – und damit seine Reichweite über die sozialen Medien hinaus auf den Bereich der virtuellen Realität ausdehnte – nahm die Welt davon Notiz. Und wenn Big Tech einen Trend setzt, folgen die Menschen ihm. Virtual Reality wird sogar als die Weiterbildung der Zukunft angepriesen.

Für moderne Arbeitnehmer:innen ist es nichts Neues, aus der Ferne miteinander zu kommunizieren. Aber die wohl größte Auswirkung dieser Technologien ist, dass auf eine ganz neue Art zusammengearbeitet werden kann. Menschen, die sich vermutlich niemals zu Gesicht bekommen hätten, haben dadurch die Chance auf einen authentischen und realen Austausch. Egal ob es um das Teilen der eigenen Kreativität, oder um die Kommunikation an sich geht: Menschen auf der ganzen Welt können dies nun virtuell verwirklichen. 

Hier sind meine drei besten Ansätze, mit denen VR Ihre Kommunikationsbemühungen verbessern kann:

1. Mit VR die Kreativität fördern

Der Raum, in dem Sie sich befinden, spielt eine wichtige Rolle für Ihre Kreativität. Und für diejenigen von uns, die in der Kommunikationsbranche tätig sind, ist Kreativität die treibende Kraft. Wenn Sie sich in Ihrer Umgebung nicht inspiriert und wohl fühlen, werden Sie nicht Ihre beste Leistung erbringen können. Virtuelle Räume können in dieser Hinsicht viel effektiver sein als physische Räume – sie simulieren die Realität nur und ermöglichen es uns daher, in einer Welt zu arbeiten, in der der Kreativität keine Grenzen gesetzt sind.

VR-Meetings sind ebenfalls ein leistungsstarkes Instrument. Im Gegensatz zu Zoom-Anrufen können Sie bei VR-Besprechungen die physische Anwesenheit der Kolleg:innen sehen, was einer persönlichen Besprechung sehr viel näherkommt. Das Verständnis der Körpersprache und der Dynamik im Raum ist ein wertvolles Instrument, um die Gefühle Ihrer Kolleg:innen einschätzen zu können und entsprechende Entscheidungen zu treffen. Außerdem können wir aus der traditionellen Büroumgebung ausbrechen – wer würde nicht gerne am Strand oder an einem inspirierenden historischen Denkmal Besprechungen leiten oder Artikel verfassen, sobald das eines Tages möglich wäre?

2. Menschliche Beziehungen ermöglichen

Als Kommunikationsexpert:in ist es entscheidend, unser Publikum dort abzuholen, wo es gerade ist. Emotionale Verbindungen sind wichtig, vor allem für Marken, die ihre Interaktionen mit potenziellen Kund:innen durchgehend authentisch gestalten wollen. Genau genommen ist dies das Herzstück unseres Geschäfts. Die Menschen müssen das Gefühl haben, gesehen und gehört zu werden, um sich angesprochen zu fühlen – und VR hat das enorme Potenzial uns dabei zu helfen. Denn der Einsatz dieser Technologie macht menschliche Verbindungen unabhängig vom Standort möglich. Authentizität ist auch bei der Kommunikation mit Kund:innen und Klient:innen wichtig – es ist entscheidend, dass wir die Bedeutung einer virtuellen Umarmung in einer Zeit, in der sich viele distanziert haben, nicht unterschätzen.

3. VR hebt die Zusammenarbeit auf ein neues Niveau

Wie die virtuelle Realität unser tägliches Leben beeinflussen könnte, ist aus gutem Grund ein heißes Thema und wird als die Zukunft der Arbeitswelt bezeichnet. Im Moment scheint die Technologie fast zu schön, um wahr zu sein – denn sie hat die Macht, eine neue Ebene der nahtlosen Zusammenarbeit zu schaffen, die vor ein paar Jahren noch undenkbar war. Brainstorming-Sitzungen sind beispielsweise persönlich viel effektiver, aber wenn der physische Standort hier keine Rolle mehr spielt, sind die Möglichkeiten grenzenlos.

VR hat das Zeug dazu, unseren Arbeitsalltag einfacher, produktiver und authentischer zu gestalten – und das ist entscheidend für den Erfolg von Unternehmen. Und obwohl sich diese Technologie noch in der Entwicklung befindet, könnte sie schon in wenigen Jahren alles verändern, was wir über menschliche Interaktion und Zusammenarbeit wissen.

5 Tipps für LinkedIn als Tool zur Unternehmenskommunikation 

„Nichts ist beständiger als der Wandel“. Diese Worte Heraklits (535 – 475 v. Chr.) haben in den vergangenen rund 2.500 Jahren nichts an ihrer Bedeutsamkeit und Aktualität eingebüßt. Megatrends wie Digitalisierung oder Globalisierung stellen Unternehmen vor große Herausforderungen. Insbesondere die Medienlandschaft hat sich seit Aufkommen des Internets in atemberaubenden Tempo gewandelt. In dieser komplexen Gemengelage gewinnt die externe Unternehmenskommunikation zunehmend an Bedeutung und ist längst zu einem festen Bestandteil der Unternehmensführung geworden. Zu den allgemeinen Zielen der externen Unternehmenskommunikation zählen der Aufbau einer starken Reputation und Themenführerschaft, das Knüpfen enger Kundenbeziehung und der generelle Markenaufbau. Dabei richtet sich die Kommunikation nicht an eine generische ,Öffentlichkeit‘, sondern an spezifische Teilöffentlichkeiten. 

Um die entsprechenden Stakeholder gezielt zu erreichen, führt an der Nutzung von Plattformen wie LinkedIn kein Weg mehr vorbei. Ähnlich wie es vor einigen Jahren mit Webseiten von Unternehmen zu beobachten war, geht es inzwischen nicht mehr darum, ob Unternehmen soziale Medien nutzen, sondern mit welchen Strategien und Zielsetzungen sie diese bespielen. Der Kommunikationswissenschaftler Dr. Michael Johann bezeichnet Social Media daher in seiner Dissertation als das „wichtigste Instrument zur Kommunikation mit relevanten Personen oder Personengruppen“. Mit diesen 5 Tipps können Sie das Potenzial von LinkedIn für Ihre Kommunikationsstrategie freisetzen. 

1. Zeigen, was man kann 

LinkedIn bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Kompetenzen zu demonstrieren. Aushängeschilder der eigenen Arbeit lassen sich auf LinkedIn zielgruppenwirksam und authentisch präsentieren. Wichtig ist hierbei zu beachten, dass ein gesundes Maß zwischen Quantität und Qualität gewahrt wird. Zum einen verzeiht der Algorithmus keine wochenlangen Pausen zwischen den Posts und zum anderen sind die Follower:innen nicht an einer Flut an Content interessiert. Unsere Empfehlung: Mit 2-3 Posts pro Woche von hoher Relevanz macht man beim Algorithmus und den Follower:innen nichts falsch. 

2. Position beziehen 

Wir leben in einer Zeit, in der Stakeholder:innen von Unternehmen immer stärker Erklärungen über das Wie und Warum ihrer Arbeit einfordern. Tagesaktuell und häufig emotional werden gesellschaftliche Themen wie der Klimawandel, Sexismus oder die Coronapandemie auf LinkedIn diskutiert. Unternehmen müssen ihre Aktionen in diese größeren Debatten einbetten und sich positionieren. Zwar ist die allgemeine Sorge vor einem Shitstorm durchaus gerechtfertigt, doch sind wir davon überzeugt, dass keine Haltung eben auch eine klare Positionierung darstellt. Sprich: Werte und Visionen mit dem notwendigen Fingerspitzengefühl offen kommunizieren.  

3. LinkedIn braucht Gesichter 

Soziale Medien basieren grundsätzlich auf der Interaktion zwischen Menschen, nicht Produkten. Unternehmen können noch so hochwertigen Content auf LinkedIn teilen, wenn sie ihr Profil und damit ihre Marke nicht mit Gesichtern verknüpfen, wird sich keine engere Bindung zu den adressierten Stakeholder:innen aufbauen. Zeigen Sie also, wer hinter Ihren Erfolgen steht und erzählen sie deren Geschichten.  

4. Auf gute Stories kommt’s an 

Damit wären wir beim Thema Geschichten erzählen. Dass Menschen in Narrativen leben, denken und fühlen, ist nichts Neues. Auf LinkedIn kann man Geschichten aufgrund der Nähe zu den Follower:innen auf viel authentischere und zugänglichere Art und Weise als in klassischen Medienformaten erzählen. Die von vielen Seiten geforderte Transparenz spielt hierbei eine wesentliche Rolle. Wer aus dem unendlichen Rauschen auf Social-Media-Plattformen hervorstechen möchte, muss spannende und vor allen Dingen authentische Stories erzählen.  

5. Thought Leadership ist die Königsdisziplin 

Da „Menschen demjenigen vertrauen, von dem sie etwas lernen“ (Olaf Mörk) ist Thought Leadership eines der wichtigsten Unternehmensziele. Wer schon einmal ein Whitepaper versucht hat, in einen kurzen und eingängigen Social-Media-Post zu verpacken, hat festgestellt, wie leicht bei der Komplexitätsreduktion jedoch Kernbotschaften verloren gehen. Auf der anderen Seite besteht aufgrund der Informationsflut auf LinkedIn ein großer Bedarf an gut recherchierten Informationen von Expert:innen. Die große Kunst ist es, bei der Erstellung von Content immer die Zielgruppe genau im Blick zu behalten. Sich also die Frage zu stellen, welche Informationen aus dem 20-seitigen Whitepaper für die Stakeholder:innen wirklich relevant sind.  

Ausblick: Dialog statt Monolog?

Die sozialen Medien haben einen Zwischenraum zwischen der direkten interpersonalen und der Kommunikation über Massenmedien geschaffen. Zwar können Unternehmen auf sehr viel direktere Art und Weise mit ihren Follower:innen interagieren, doch kann man dabei tatsächlich von einem echten Dialog sprechen?  

Schon Niklas Luhmann behauptete in Die Gesellschaft der Gesellschaft, dass Interaktion „durch Zwischenschaltung von Technik ausgeschlossen wird“. Klar ist, dass man Kommunikation über soziale Medien nicht vollständig mit Face-to-Face-Kommunikation gleichsetzen kann. Die Online-Kommunikation ist dem situativen Zusammenhang entkoppelt und birgt eine gewisse Anonymität.  

Dennoch bringt die neue Partizipationskultur des Web 2.0 enorme Potenziale für eine tatsächlich dialogorientierte Kommunikation mit sich. Die sozialen Medien existieren auf Grundlage der Menschen, die sie nutzen. In diesem Sinne ist die Kommunikation auf LinkedIn und Co. per se in höchstem Maß vernetzt. Wenn Unternehmen diesen Charakter der sozialen Medien aufgreifen und die Nutzer:innen nicht als Rezipierende, sondern Mitgestaltende einbeziehen, kann dies zwar nicht die Face-to-Face-Kommunikation ersetzen, doch einen produktiven Dialog zwischen Unternehmen und Stakeholder:innen stiften, der in den klassischen Medien nicht möglich ist. Um diese Potenziale abzuschöpfen, sollten sich Unternehmen also weniger darauf konzentrieren, das Deutungsmonopol über die eigenen Inhalte und Aktionen zu erhalten, sondern den Paradigmenwechsel hinzu mehr Dialog proaktiv zu fördern. Habermas‘ normativ aufgeladene Vorstellung einer „deliberativen Demokratie“ scheint so nah wie nie zuvor, oder?  

Ohne jeden Zweifel haben die ein oder anderen unter uns gemerkt wie sich die Beiträge auf unseren Social-Media-Plattformen oder integrative Kampagnen im Juni vermehrt in die Regenbogenfarben gehüllt haben. Einer meiner persönlichen Lieblinge sind z.B. Die aktuellen Pride-Kampagnen von Calvin Klein oder Absolut.

Was diese geglückten Kampagnen gemeinsam haben? Um es kurzzufassen: Sie zielen darauf ab die Reputation der Marke aktiv zu beeinflussen und zählen nicht zum sogenannten „Rainbow Washing“. Rainbow Washing bezeichnet das Schmücken mit Regenbogenfarben, um den Konsument:innen den Eindruck zu vermitteln die LGBTQ+ Szene und Gleichstellung zu unterstützen, obwohl keine tatsächlichen Kampagnen oder Maßnahmen ergriffen werden, dies tatsächlich zu tun.

Wenn es richtig angestellt wird, kann der Pride-Month ein guter Zeitpunkt dafür sein, die Maßnahmen Ihres Unternehmens hervorzuheben, die ganzjährig für die LGBTQ+ Gemeinschaft unternommen werden. Dies stärkt die Reputation. Wird es hingegen falsch angestellt, kann so eine Pride-Kampagne im besten Fall billig aussehen und schlimmstenfalls einen Alibi-Charakter haben.

Warum sollte man genau den Pride-Month für integrative Kampagnen nutzen?

Weswegen Marken für ihre Kampagnen auf den Pride-Zug aufspringen, ist leicht zu belegen. Weltweit verfügt die LGBTQ+ Gemeinschaft über eine Kaufkraft von satten 3,7 Billionen Dollar. Und Marken, die versuchen ihre Umsätze zu steigern, wollen Konsument:innen aus der LGBTQ+ Szene ansprechen und können davon ausgehen, dass der Pride Month der richtige Zeitpunkt dafür ist.

Das ist nicht weit von der Wahrheit entfernt. Veranstaltungen im Rahmen der Pride-Bewegung versuchen Geschichten von marginalisierten Gemeinschaften aufzudecken, was natürlich ein ehrenhaftes Unterfangen ist. Und wie es auch im Fall von Pride ist, haben solche Daten oft historischen Hintergrund und lenken die Aufmerksamkeit auf Ereignisse, die sonst möglicherweise unter den Teppich gekehrt werden würden.

Es geht also nicht darum, dass Unternehmen den Pride-Month ehren. Es geht vielmehr darum: Je mehr Menschen ihn feiern, desto effektiver wird er. Der Monat wird zum Problem, wenn er ausschließlich dafür dienen soll, Umsätze in diesem einen Monat zu steigern und es nicht darum geht, dass es Teil des langfristigen Reputationsprogramm eines Unternehmens wird.

Wie können Unternehmen diesen Monat (und das ganze Jahr) besser für sich nutzen?

Es ist klar, dass eine einmalige, symbolische Kampagne zum Pride-Month nicht unbedingt der richtige Weg ist, wenn das Ziel verfolgt wird, eine integrative Reputation des Unternehmens aufzubauen. Vielmehr sollten sich Unternehmen darauf konzentrieren einen echten und ganzjährigen Ansatz zu verfolgen, der marginalisierte Gemeinschaften unterstützt und dies mit geeigneten PR-Kampagnen kombinieren. Hier folgen einige Dos and Don’ts:

Do’s

  • Arbeiten Sie mit der LGBTQ+-Gemeinschaft zusammen, um integrative Kampagnen zu entwickeln. PR- und Kommunikationsfachleute mögen die Strateg:innen und Autor:innen sein, aber es sind Ihre LGBTQ+-Kolleg:innen, die am besten qualifiziert sind, über LGBTQ+ Themen zu sprechen
  • Ziehen Sie in Erwägung, einen Teil Ihres Gewinns an gemeinnützige LGBTQ+ Organisationen zu spenden. Dies gilt insbesondere für diejenigen, die Pride-Produkte oder andere Produkte mit LGBTQ+ Thematik einführen

Dont’s

  • Eine Pride-Flagge auf Ihre Website kleben und es dabei belassen. Das wirkt nicht nur alibimäßig, sondern kann auch als Missbrauch der zutiefst symbolischen und persönlichen Bedeutung von LGBTQ+ Symbolen angesehen werden
  • Pride-Kampagnen veröffentlichen, ohne vorher ein integratives Unternehmen aufgebaut zu haben. Bieten Sie Schulungen zu Vielfalt und Inklusion an oder gründen Sie ein LGBTQ+ Netzwerk für Ihre Mitarbeiter:innen und stellen Sie sicher, dass alle Marketingbemühungen auch durch konkrete Maßnahmen unterstützt werden

Entscheidend ist, dass der Aufbau eines integrativen Rufs im Unternehmen beginnt. Es ist zwar schön und gut, während des Pride Month über Ihre Unterstützung der LGBTQ+ Gemeinschaft nach außen zu tragen, aber wenn Ihre LGBTQ+ Mitarbeiter:innen und Kund:innen nicht das ganze Jahr über Ihre Unterstützung erfahren, wirkt das nicht wirklich authentisch. Letztendlich geht es bei der Gestaltung und dem Management eines guten Rufs darum, Verantwortung für Handlungen zu übernehmen und starke Unternehmenswerte konsequent zu kommunizieren.

Und genau aus diesem Grund sehen wir das Thema auch über den Juni als Pride-Month hinaus als überaus wichtiges Thema an.

Noch mehr was es bei der Bildung einer starken Reputation zu wissen gibt? Lesen Sie den Leitfaden von Firefly zum Reputationsmanagement


Aufmerksamkeit ist ein knappes Gut. Das Online-Leben kann süchtig machen und das Informationsuniversum ist schier endlos. Wir leben in ewiger Erwartung auf das ‘next big thing’, was vor allem die Reputation von Marken gefährdet. Auch deshalb ist jetzt der perfekte Zeitpunkt, Ihre Unternehmenskommunikation zu priorisieren und authentische und fesselnde PR-Strategien zu entwickeln. Das Zusammenspiel einer guten Unternehmensreputation, einer positiven Unternehmenskultur und der ehrlichen Bemühung um die eigenen Mitarbeitenden erregt Aufmerksamkeit und bringt Menschen dazu zuzuhören.

Die Aufmerksamkeitsspanne ist die Zeit, die man sich auf ein konkretes Thema konzentrieren kann, ohne abgelenkt zu werden. In der Wissenschaft nennt man eine kurze Aufmerksamkeitsspanne auch “Aufmerksamkeitsdefizit”.  Im Wesentlichen wird dabei untersucht, warum wir beispielsweise so leicht und häufig zu jedem Zeitpunkt des Tages zum Smartphone greifen, ohne uns bewusst dafür zu entscheiden. Die Aufmerksamkeitsspanne schrumpft, und Berichten zufolge sind die Menschen bereits um 25 Prozent weniger konzentriert als noch vor ein paar Jahren.

Forscher in Dänemark haben eine Reihe von Medientypen und ihr jeweiliges Kaufverhalten untersucht: Erhoben wurden Daten zum Kauf von Kinokarten oder Büchern, aber auch Messungen beim Lesen von Tweets oder Wikipedia-Artikeln. Die Ergebnisse zeigten, dass die Aktualität der Informationen, die individuelle Relevanz und der Wunsch nach neuen Themen vom Medienformat abhängen. Während Twitter beispielsweise heute auf den jüngsten Elon-Musk-Vorstandsskandal fixiert ist, gehen die Nutzer morgen bereits zum nächsten Thema über. Auf Wikipedia andererseits, verbringen die Nutzer oft längere Zeit mit einem einzelnen Thema.

Wie können wir dieses Aufmerksamkeitsdefizit überwinden? Um abgelenkte Zielgruppen anzusprechen, müssen wir unsere Kommunikationsstrategie kürzer, personalisierter und authentischer gestalten. Je Trendunabhängiger diese sind, desto besser. Das gilt nicht nur bei der Kommunikation mit der eigenen Zielgruppe, sondern auch bei Ihrer internen Kommunikation. Fesselnde Kommunikationsstrategien ziehen die Aufmerksamkeit auf sich – nach Innen wie nach Außen.    

Positivität fesselt das Publikum und bringt Ihre Reputation zum Strahlen.

Positive Inhalte gehen eher viral als andere. Authentische und originelle menschliche Geschichten, die auf Emotionen basieren, heben sich von der Masse ab. 

Brandon Stanton, der Schöpfer des viralen Storytelling-Accounts Humans of New York, betont beim Verfassen seiner persönlichen Profile, dass er die Menschen nicht mit Adjektiven beschreibt, sondern vielmehr die Handlungen ihres Lebens. Schließlich sagen Taten mehr als Worte. Wenn man sich sein Portfolio auf den sozialen Kanälen ansieht (mit 20 Millionen Followern!), kommt er ohne große Erklärungen oder Einleitungen direkt auf den Punkt. Auch Ihr Publikum ist klug genug, um das Wesentliche zu verstehen. 

Kommunikation profitiert von guten Geschichten

Forscher haben herausgefunden, dass Menschen Informationen auf Papier ganz anders lesen als online. Allein die Menge an Daten, die sie auf einer einzelnen Buchseite aufnehmen müssen, ist weitaus geringer ist als auf einer belebten Website. Diese langsame und lineare Reise eines Buches macht es so erfreulich das Ende zu erreichen (keine Spoiler, bitte!). Ihre Online-Inhalte sollten sich daran orientieren und immer eine spannende, erzählerische Reise bieten.   

Auch wenn es offensichtlich erscheint, ist es hilfreich, sich zu verdeutlichen, dass wir in unserem Denken einfachen Mustern, wie Anfang, Mitte und Ende folgen, um Lösungen für Herausforderungen zu finden. Versuchen Sie sich für alle Inhalte, die Sie kreieren und für jegliche Kommunikation mit Ihrer Zielgruppe, auf das Wesentliche zu konzentrieren. Und schauen Sie während des Schreibens nicht auf Ihr Handy – widerstehen Sie dem Drang, wenn Sie können. 

Möchten Sie mehr über Reputation Shaping erfahren?

Das Silicon Valley ist nach wie vor das Innovationszentrum der Welt und fungiert als globale Keimzelle für milliardenschwere Tech-Unternehmen wie Apple, Google, Netflix, Airbnb und Oracle. Diese Unternehmen sind nicht nur mit ihren Produkten und Dienstleistungen erfolgreich, sondern haben meist auch eine gute Reputation.

Vor kurzem habe ich von der ältesten Glühbirne der Welt gelesen und mir ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Licht aufgegangen. Die 121 Jahre alte Glühbirne befindet sich wie die oben genannten Unternehmen ebenfalls in Kalifornien und hat schon mehr als eine Million Stunden auf dem Buckel. Das hat mich zum Nachdenken gebracht, denn ich glaube, dass uns diese ewig leuchtende Glühbirne einiges über das Reputationsmanagement beibringen kann. Wir müssen nur ihrem „Geheimnis“ auf die Spur kommen.  

Um über 100 Jahre reibungslos zu funktionieren und zu strahlen, braucht es hochwertige Materialien, ständige Wartung und einen sorgfältigen Umgang mit der zerbrechlichen Lichtquelle. Zudem darf die Glühbirne nur selten aus- und wieder eingeschaltet werden. All diese Grundsätze gelten im übertragenen Sinne auch für das Reputationsmanagement. Sie glauben mir nicht?

Hier sind meine vier Prinzipien, mit denen Sie Ihre  Reputation – und Ihr Unternehmen – langanhaltend und hell zum Strahlen bringen.

1. Treiben Sie Ihr Unternehmen voran

Wie eine 121 Jahre alte Glühbirne muss auch eine gute Marke ständig gewartet werden. Es ist großartig, wenn Sie sich bereits einen großen Marktanteil gesichert haben oder Sie sich nicht über Ihren Share of Voice beklagen können. Doch wenn Sie nicht hart daran arbeiten, an der Spitze zu bleiben, werden Ihre Konkurrenten und neue Unternehmen aufholen und womöglich sogar an Ihnen vorbeiziehen. Menschen fühlen sich zu Marken hingezogen, die mit dem Markt und den Trends um sie herum Schritt halten. Und zu solchen, die sich an veränderte Gegebenheiten anpassen und neue Dinge ausprobieren.

Nutzen Sie Kommunikation, um an der Spitze zu bleiben. Sie sollten nämlich nicht davon ausgehen, dass Sie Ihr Unternehmen zum Strahlen bringen und Ihre gute Reputation bestehen bleibt, ohne dass Sie etwas dafür tun.

Netflix ist ein gutes Beispiel, um darzustellen, wie sich eine Marke über die Zeit entwickeln kann: Das Unternehmen startete Ende der 90er Jahre als bescheidener Videoverleih und ist heute einer der größten Streaming-Dienste. Netflix ist nicht nur ein erfolgreiches Unternehmen, sondern gibt ebenfalls auf seine Reputation Acht. Indem Netflix auf Trends aufspringt und ständig neue Inhalte veröffentlicht, nutzt der Streaming-Dienst seine Stärken. Unternehmen sollten also ihre Stärken kennen und diese auch effektiv nutzen.

2.  Setzen Sie auf Ihre Stärken, aber seien Sie dabei vorsichtig

Im Laufe der Zeit werden Sie merken, dass Sie sich mit Ihrem Unternehmen in einigen Bereichen stärker positionieren als in anderen. Das kann bei der Neukundenakquise hilfreich sein. Doch es kann auch zu Problemen führen, nämlich dann, wenn eine Diskrepanz zwischen dem entsteht, wofür man Ihr Unternehmen kennt und wofür Sie eigentlich bekannt sein wollen.

Befindet sich Ihr Unternehmen noch in der Wachstumsphase, können Sie mit Hilfe von Kommunikation und einem gut überlegten Messaging die verschiedenen Geschäftsbereiche des Unternehmens fördern und zum Strahlen bringen. So verhindern Sie, dass Sie in eine bestimmte Schublade gesteckt werden. Wenn sich Ihr Unternehmen jedoch auf eine bestimmte Dienstleistung oder ein bestimmtes Produkt spezialisiert hat, können sie das ebenfalls zu Ihrem Vorteil nutzen. Gerade wenn es das ist, wodurch sie erfolgreich geworden sind.

Überlegen Sie bei all Ihren Maßnahmen, wie Kommunikation dazu beitragen kann, alte Produkte oder Dienstleistungen in einem helleren Licht erstrahlen zu lassen und sie auf die nächste Stufe zu heben. Lassen Sie sich bei der Planung Ihrer Strategie aber nicht von dem nächsten „Shiny Object“ ablenken.

3. Lassen Sie sich nicht blenden

Haben Sie schon mal vom „Shiny-Object-Syndrom“ gehört? Es beschreibt Folgendes: Menschen neigen häufig dazu, ihre Aufmerksamkeit auf das zu lenken, was neu ist, nur um es direkt wieder aufzugeben, sobald es wieder etwas Neues gibt. Das Ganze könnte Folgendermaßen aussehen: Sie haben einen Ansatz für Ihre Social-Media-Strategie etabliert. Dieser funktioniert auch bisher gut. Doch dann hören Sie von einem brandneuen Ansatz, den Sie UNBEDINGT ausprobieren müssen. Er wurde bisher allerdings nicht ausreichend getestet. Macht ja nichts, er ist brandneu und wirkt vielversprechend, schließlich sprechen doch momentan alle über ihn! Dieser neue Ansatz ist Ihr Shiny Object. Das glänzende Neue, das Sie unglaublich anzieht. Sie können mir glauben, das Syndrom ist ziemlich weit verbreitet…

Sie sollten aber schon mal einen Schritt weiter denken. Was werden Sie mit diesem neuen Ansatz erreichen? Sie erlangen wahrscheinlich ein grundlegendes Verständnis über verschiedene Ansätze und Strategien für Ihre Kommunikationskampagne, doch das tiefe Wissen über einen bestimmten Ansatz bleibt aus. Dieses Know-how hätten Sie sich allerdings angeeignet, wären Sie Ihrem ursprünglichen Ansatz treugeblieben und hätten ihn weiter verfeinert. Um erfolgreich zu sein, müssen Sie Ihrem Ansatz eine Chance geben und ihn nicht beim nächsten neuen Trend direkt verwerfen. Sie müssen ihn ausprobieren, sich Zeit nehmen, um die Ergebnisse zu analysieren und den Ansatz zu verbessern. Ein gewisses Maß an Experimentierfreude ist in Ordnung und auch sinnvoll. Es ist aber am besten, bestehende Ansätze immer wieder zu verfeinern, damit Sie langfristig etwas aus Ihren Kampagnen lernen, statt immer nur zu raten.

4. Finden Sie Ihre Energiequelle

All diese Bereiche sind wichtig, um Innovationen voranzutreiben, doch Ihr Unternehmen darf bei alledem die Menschen nicht vergessen, die diese Innovationen erst ermöglichen. Sie können einen größeren Einfluss auf die Reputation Ihres Unternehmens haben, als Sie vielleicht denken.

Wenn Sie beispielsweise an das Unternehmen Uber denken, kommen Ihnen vermutliche Worte wie innovativ und cool in den Sinn. Diese Reputation wurde allerdings in den vergangenen Jahren beschädigt, da immer mehr Fälle von sexueller Belästigung aufgedeckt wurden. Uber ist zwar immer noch ein Unternehmen, das vielerorts den Markt beherrscht, aber eine große Zahl von Kund*innen hat sich nach diesen Fällen entschieden, die Marke zu boykottieren.

Es ist deshalb wichtig eng mit Ihrem HR-Team zusammenzuarbeiten, um sich wirklich um die Mitarbeiter*innen – also den Treibstoff und die Energie Ihres Unternehmens – zu kümmern. Hören Sie sich ihre Anliegen an und gehen Sie auf sie ein. Es geht nicht nur darum, nach außen eine konsistente und aufregende Marke aufzubauen, sondern das Ganze auch intern umzusetzen. Denn die interne Situation spiegelt sich auch nach außen wider. Nutzen Sie Ihre Kommunikation in beide Richtungen.  

Natürlich kann nicht jedes Unternehmen so groß und bekannt werden, wie die Giganten aus dem Silicon Valley. Die Pflege der Reputation, die Demonstration Ihrer Innovationskraft und eine gute Führung und Betreuung Ihres Teams werden allerdings Ihre Resilienz fördern und Ihrem Unternehmen, egal wie groß oder klein, die besten Überlebenschancen sichern. Und das sowohl mit Blick auf Ihren Umsatz als auch auf Ihre Reputation.

Also, bringen Sie Ihr Unternehmen zum Strahlen, dimmen Sie nicht das Licht!

Schätzungen zufolge gibt es weltweit zwischen 3,2 und 37,8 Millionen Social-Media-Influencer*innen. Das sind Millionen von Menschen, die auf ihre persönliche Marke (auch Personal Brand) setzen, um Follower zu gewinnen, sich lukrative Verträge zu sichern und die Interaktionen auf ihren jeweiligen Plattformen zu erhöhen. Obwohl viele von uns bei Menschen, die sich selbst als „Influencer*innen“ oder „Content Creator*innen“ bezeichnen, die Nase rümpfen oder sie belächeln, lässt sich nicht leugnen, dass diejenigen, die ihr Personal Branding richtig betreiben, damit ausgesprochen erfolgreich sind und die Lorbeeren ernten.

Ein gutes Beispiel dafür ist Logan Paul. Der US-Amerikaner hat bereits im Alter von 10 Jahren damit begonnen, Videos zu drehen. Sein Erfolg auf YouTube und Vine hat ihn berühmt gemacht. Im Alter von nur 27 Jahren ist er bereits 35 Millionen Dollar schwer. Nicht gerade wenig für ein „paar Videos“ und eine starke persönliche Marke, oder?

Im Zeitalter der Digitalisierung (apropos, hat jemand nach der Arbeit Lust auf ein virtuelles Bier?) könnten Unternehmen vielleicht doch ein oder zwei Sachen von den Personen lernen, die mit ihrem persönlichen Online-Markenauftritt so erfolgreich sind. Sieht man mal genauer hin, unterscheidet sich die Pflege der Personal Brand gar nicht so sehr von der Pflege einer starken Unternehmensmarke. In beiden Fällen geht es schließlich darum, mit Trends Schritt zu halten, relevante Inhalte zu produzieren und die Zielgruppe anzusprechen.

Für Forbes hat Goldie Chan ihre 10 goldene Regeln für das Personal Branding ausgearbeitet. 3 davon finde ich besonders relevant – auch für Unternehmen:

  1. Setzen Sie einen Schwerpunkt
  2. Seien Sie authentisch
  3. Seien Sie konsistent

Warum ein Fokus, Authentizität und Konsistenz für das Personal Branding so wichtig sind

Wir alle wissen, dass Technologie das Marketing fortwährend revolutioniert. Vieles lässt sich bereits automatisieren und Daten geben Marketingexpert*innen tiefe Einblicke in ihre Zielgruppen. Doch nicht alles kann der Technologie überlassen werden. Sie müssen einen Schwerpunkt setzten. Sie müssen wissen, wie Sie sich online verkaufen wollen und was Ihre Botschaften wirklich aussagen sollen.

Generell berichten Influencer*innen eher positiv über ihr Leben. Oft verherrlichen sie ihre Lebensumstände sogar, indem sie Fotos und Posts bearbeiten (hallo Filter!) und ihr Leben damit für Außenstehende perfekt und unerreichbar erscheint. Diese Posts sind zwar schön anzuschauen, können aber dazu führen, dass sich bei den Follower*innen ein Gefühl von „die“ und „ich“ entwickelt. Wenn das, was Sie posten, keinen Bezug zu Ihrer Zielgruppe hat, bauen Sie nur eine oberflächliche Verbindung zu Ihren Follower*innen auf.

Viele Influencer*innen haben das erkannt und verzichten teilweise oder gänzlich auf Filter und Photoshop. Sie zeigen ihr Leben stattdessen so, wie es ist – ungefiltert, das Gute und das Schlechte. Diese authentischeren Beiträge machen aus dem „sie“ und „ich“ ein „uns“. Beim Personal Branding geht es auch immer darum, dass Ihre Follower*innen sich leicht mit Ihren Beiträgen identifizieren können und sie dazu einladen, sich an Diskussionen und einem offenen Austausch zu beteiligen.

Was können Unternehmen also für sich mitnehmen?

Vor allem eines: dass sich Ehrlichkeit und Authentizität auszahlen. Wenn eine Marke nicht transparent ist, werden Kund*innen zögern, Ihrem Unternehmen zu vertrauen, besonders wenn es noch unbekannt ist. Denn das Risiko enttäuscht zu werden (oder Schlimmeres), ist einfach zu groß. So wichtig Ästhetik und Image auch sein mögen, Unternehmen sollten sich bei ihrer Kundenansprache nicht allein auf diese Punkte verlassen.

Auf dem Weg in die digitale Zukunft können Unternehmen viel von Influencer*innen und Content Creator*innen lernen. Sowohl Unternehmen als auch Einzelpersonen müssen ihre Marke fokussiert, authentisch und konsistent aufbauen und weiterentwickeln. Sie müssen wissen, wer zur Zielgruppe zählt und wie diese am besten angesprochen wird. Halten Sie Ihrem Unternehmen oder Ihrer Marke doch einmal den Spiegel vor und prüfen Sie genau, was Sie wirklich sagen und zeigen. Wenn Ihnen nicht gefällt, was Sie sehen, kann es sich wirklich lohnen, in der wunderbaren Welt der Influencer*innen nach kreativer Inspiration für Ihr Personal Branding zu suchen!

Sie wollen noch mehr zum Thema Personal Branding erfahren? In unserem Beitrag Das “Ich” als Marke – Tipps für den Aufbau der Personal Brand finden Sie weitere Infos und Anregungen.

Sprache erzeugt Bilder – schöne und hässliche, messerscharfe und verschwommene sowie diskriminierende und inklusive. Studien zeigen, dass Menschen bei „Bürger” und „Bürgerinnen und Bürger” teilweise völlig verschiedene Bilder im Kopf haben. Die eine Gruppe ist primär männlich, die andere umfasst Männer und Frauen gleichermaßen. Diese Vorstellungen manifestieren sich und können langfristig zum Aufbau diskriminierender Strukturen beitragen. Aus dieser Beobachtung heraus ist die Forderung entstanden, unsere Sprache inklusiver zu gestalten. Inzwischen ist die Debatte um gendergerechtes Schreiben zu einem echten Politikum geworden, was im Alltag zu Verunsicherung führen kann. Geschlechtsneutrale Formulierung, Paarform, mit Binnen-I oder doch gleich mit Gender Gap?

Wie es in Deutschland zu erwarten war, gibt es auch für diese Fragen ein Gremium. Der Rat für deutsche Rechtschreibung hat zuletzt im März 2021 Empfehlungen für „geschlechtergerechte Schreibung” ausgesprochen. Demnach sollen Texte 

  • sachlich korrekt 
  • eindeutig 
  • verständlich 
  • gut lesbar und 
  • vorlesbar sein. 

Welche der vielen verschiedenen Schreibweisen diesem Anspruch am nächsten kommt, zeigen wir im Folgenden.  

Bilder im Kopf – Stereotype entstehen durch den Versuch, die Komplexität der Welt zu vereinfachen (Quelle: CPB London)

Das Auge liest mit

Fangen wir mit den Basics an. Grundsätzlich lassen sich drei Formen des gendergerechten Schreibens unterscheiden:

  1. Genderneutrale Formulierung oder Adjektiv-/Partizip-Form
  2. Binäre Form: Paarform, Binnen-I oder Schrägstrichform
  3. Gender Gap: mit Doppelpunkt, mit Sternchen oder mit Unterstrich

Klingt nicht gerade nach angenehm lesbarem Fließtext? Stimmt, doch gibt es bezüglich Lesbarkeit und Eindeutigkeit große Unterschiede zwischen den verschiedenen Formen. Klar ersichtlich werden diese anhand von Beispielen.

Wandel braucht neue Worte?

Bei der Verwendung geschlechtsneutraler Formulierungen treffen sich nicht „die Kollegen”, sondern „das Team” zum Mittagessen. Diese unpersönlichen Umschreibungen lassen sich allerdings nicht in jedem Kontext verwenden. Bei der Adjektivform werden „Ärzte“ zu „fachärztlichem Personal“, bei der Partizipform „Studenten“ zu „Studierenden“. Diese  Variante des gendergerechten Schreibens verzichtet gänzlich auf Sonderzeichen. Allerdings ist diese Schreibweise nicht für alle Begriffe möglich.

Gut, aber nicht inklusiv genug?

Die wohl am stärksten verbreitete Schreibweise ist die Paarform: „Bürgerinnen und Bürger“. Diese Variante ist grammatikalisch einwandfrei und im alltäglichen Sprachgebrauch bereits weitgehend etabliert, doch birgt sie ein entscheidendes Problem: Menschen nicht binären Geschlechts schließt sie nicht mit ein. Auch das Binnen-I etwa in „BürgerInnen“ oder „Bürger/innen“ vermag diese Lücke nicht zu schließen. Zudem gibt es auch hier grammatikalische Schwierigkeiten sowie Verwechslungsgefahren zwischen dem kleinen „L“ und großen „I“ (l=L und I=i).

Gendergerechtes Schreiben fordert Mut zur Lücke

MIND THE GAP weißt Menschen darauf hin, auf die Lücke zwischen Bahnsteig und Zug zu achten. Der Gap ist auch für die gendergerechte Sprache wichtig, um alle Geschlechter auf respektvolle Art und Weise anzusprechen.
Doppelpunkt, Unterstrich oder Sternchen – kleine Lücke, große Wirkung!

Die dritte Form des gendergerechten Schreibens setzt auf die sogenannte Gender Gap. Diese Lücke soll all jene Personen repräsentieren, die sich von den beiden binären Geschlechtsformen nicht angesprochen fühlen. Der Gedanke der Offenheit und Inklusion wird bei dieser Form also sehr konsequent verfolgt. Um die Lücke zu kennzeichnen, werden entweder ein Doppelpunkt (:), ein Unterstrich (_) oder ein Sternchen (*) verwendet. Beide Varianten sind grammatikalisch korrekt und ermöglichen eine einheitliche Schreibweise. Allerdings können sie den Lesefluss stören.

Wie man es auch macht, macht man es falsch?

Nein! Wichtig ist, dass man sich der Vor- und Nachteile der verschiedenen Schreibweisen bewusst ist und darauf basierend eine reflektierte Entscheidung trifft. Die Richtlinien des Rats der deutschen Rechtschreibung geben dabei tatsächlich eine gute Orientierung. Aufgrund der Einheitlichkeit sowie der bisher klarsten sprachlichen Umsetzung des Inklusionsgedankens, haben wir uns bei Firefly Communications übrigens für das Gendersternchen entschieden.

Wie setzen Sie gendergerechtes Schreiben um?

Wie sieht es bei Ihnen aus? Welche gendergerechte Schreibform verwenden Sie und warum? Verwenden Sie immer die gleiche oder machen Sie Ihre Wahl vom Kontext abhängig? Teilen Sie Ihre Erfahrungen gerne über die Kommentarfunktion!

Übrigens das Gendern hat es auch in unsere Liste der wichtigsten Kommunikationstrends für das Jahr 2022 geschafft.

Jeder kennt es: Zum Jahreswechsel werden neue Pläne geschmiedet, Vorsätze gemacht und neue Ziele festgelegt. Das gilt im Privaten genauso wie im Berufsleben. Und auch in der PR-Branche ist es üblich, sich am Anfang des Jahres an die Kommunikationsplanung zu setzten und so neue Prioritäten zu festzulegen, frische Projekte zu starten oder alte weiter voranzutreiben.

Nun sind zwar bereits einige Tage ins Land gegangen – wir nähern uns schließlich mit großen Schritten dem Ende des ersten Quartals – doch nach den beiden vergangenen Pandemie-Jahren, bringt der nahende Frühling nun endlich etwas mehr Normalität zurück und damit etwas mehr Planungssicherheit. Es ist nun an der Zeit, aus der Krise zu lernen und das neu gewonnene Wissen so anzuwenden, dass wir mit unseren Kampagnen das Beste für unsere Reputation herausholen und 2022 zu einem erfolgreichen Jahr machen.

Damit das gelingt, habe ich drei Themen für Sie zusammengestellt, die für die Kommunikationsplanung 2022 in keinem Unternehmen fehlen dürfen:  

In Klimaschutzmaßnahmen und Nachhaltigkeit investieren

Da sowohl Verbraucher*innen als auch Investor*innen immer mehr Wert auf entschlossenes Handeln in Sachen Klimaschutz legen, können es sich Unternehmen nicht länger leisten, Klimaziele lediglich zu verkünden, dann aber keine geeigneten Maßnahmen zu ergreifen. Unternehmen werden inzwischen mehr denn je auf ihren Umgang mit der Umwelt und ihre Engagement gegen den Klimawandel geprüft. Sie sollten deshalb sicherstellen, dass ihre Handlungen mit dem übereinstimmen, was sie nach außen kommunizieren. Eine klimaorientierte PR-Kampagne wird schließlich nicht funktionieren, wenn sie nicht authentisch ist.

Egal wie optimistisch Ihre externe Kommunikation auch sein mag, richtig authentisch wird sie erst, wenn auch wahres Engagement dahintersteckt. Ist das nicht der Fall, werden externe Stakeholder*innen die Illusion leicht durchschauen. Heutzutage sind Konsument*innen und Investor*innen leider daran gewöhnt, dass es sich bei Klimaschutzmaßnahmen oft um Greenwashing handelt und gerade deshalb wird ganz genau hingeschaut. Da der Druck von außen aber immer stärker wächst, sollten Unternehmen, die wenig bis gar keine Erfahrung in diesem Bereich haben, ihre Zeit effektiv nutzen und sich beispielsweise bei externen Berater*innen Unterstützung suchen. Sie können dem Unternehmen dann dabei helfen, wichtige Entscheidungen zu treffen und konkrete, wirkungsvolle Maßnahmen vorschlagen.

Durch den Regel-Dschungel der sozialen Medien navigieren

Soziale Medien sind inzwischen ein Kernbestandteil jeder guten PR-Strategie und dürfen auch bei der Kommunikationsplanung nicht fehlen. Doch mit der zunehmenden Verbreitung und Nutzung wächst auch der Dschungel an Regularien. Die Aussage der Facebook-Whistleblowerin Frances Haugen vor dem US-Senat 2021 machte auf den Schaden, den der Social-Media-Riese seinen Nutzern zufügt, aufmerksam, was wiederum dazu führt, dass Gesetze wie die Online Safety Bill im Vereinigten Königreich von Gesetzgebern intensiv geprüft werden.

Der Gesetzesentwurf besagt, dass Social-Media-Plattformen eine Sorgfaltspflicht gegenüber ihren Nutzer*innen haben, um sie vor potenziell schädlichen Inhalten zu schützen. Das ist definitiv ein Schritt in die richtige Richtung für eine verantwortungsvolle Nutzung von sozialen Medien. Da Unternehmen verstärkt kontrolliert werden, müssen sie sicherstellen, dass sie bei rechtlichen Änderungen oder Regulationen immer auf dem neuesten Stand sind. Das bedeutet, dass sich Unternehmen mit den Richtlinien auseinandersetzen, sie verstehen und einhalten müssen, um soziale Medien als festen Kanal in ihre Kommunikationsplanung integrieren zu können.

Durch Mitarbeiterkommunikation Synergien schaffen

Nachdem Mitarbeiter*innen in den letzten beiden Jahren, die Vorteile des hybriden Arbeitens kennengelernt haben, bleibt es für die Mehrheit auch künftig das bevorzugte Modell, wie eine Studie von Slack zeigt. Viele Unternehmen lassen ihre Mitarbeiter*innen bereits entscheiden, welches Modell sich am besten für sie eignet, also wann sie im Homeoffice, remote oder im Büro arbeiten möchten. Damit verbunden ändert sich allerdings auch die Kollaboration und der Austausch in den Teams.

Durch hybrides Arbeiten wird es Mitarbeiter*innen ermöglicht, ihre Arbeit mit dem eigenen Lebensstil in Einklang zu bringen. Das kann zu höherer Produktivität führen und das eigene Wohlbefinden positiv beeinflussen. Gleichzeitig kann es aber auch das Team spalten. Eine solche Spaltung ist sicherlich nicht die alleinige Schuld des Unternehmens oder der einzelnen Mitarbeiter*innen, sondern vielmehr eine natürliche Entwicklung, die durch den unregelmäßigen persönlichen Kontakt auftreten kann. Die Lösung für das Problem ist jedoch nicht unbedingt die Einführung einer Büro-Pflicht. Es geht vielmehr darum, die interne Kommunikation im Unternehmen zu verbessern. Vor allem Änderungen innerhalb des Unternehmens sollten regelmäßig an alle Mitarbeiter*innen weitergegeben werden. Genau dieses Thema wird 2022 wichtiger denn je, denn hybrides Arbeiten ist nicht länger eine Zwischenlösung in der Hochphase der Pandemie, sondern ein festes Modell im Arbeitsalltag vieler Menschen. Ihre Kommunikationsplanung sollte also nicht nur die externe, sondern auch die interne Kommunikation berücksichtigen.  

Bei Firefly haben unsere Mitarbeiter*innen ebenfalls die Möglichkeit, frei zu entscheiden, wo sie arbeiten möchten. Ob vollständig remote oder vereinzelt im Homeoffice – alles ist möglich. Doch wir freuen uns auch immer, wenn wir uns live und in Farbe in unseren schönen Büros sehen. Zusätzlich wird über alle Ebenen hinweg regelmäßig und transparent kommuniziert, damit alle über die aktuellen Entwicklungen informiert sind und keine Missverständnisse aufkommen.

Auch wenn das Jahr schon wieder ein paar Tage alt ist, eignet sich der Zeitpunkt gut, um den eigenen Kommunikationsplan zu überarbeiten und seine Reputation zu verbessern. Wollen Sie mehr darüber erfahren, wie Sie Ihre Reputation gestalten können? Dann laden Sie sich hier unseren Leitfaden zum Reputationsmanagement herunter.

Unsere 11 Top-Listen des Jahres 2021

Zahlen, Fakten und Analysen sind wichtige Bestandteile einer guten Content-Strategie. Der Blick nach hinten hilft deshalb häufig auch für die Planung nach vorne. Und für alle, die aus dem Rückblick für die Zukunft lernen wollen (oder nur Spaß an Jahreszusammenfassungen haben), hier ein (vorerst) letzter Blick zurück in das Jahr 2021 auf ein paar interessante, überraschende und ungewöhnliche Rankings*. Anschnallen, es geht los.

*vornehmlich aus Deutschland

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Von Faulheit und Fails

Das Top-Thema Cyber Security wird uns auch in Zukunft weiterhin begleiten. Wehe dem, der ein schwaches Passwort zur Sicherung seines Twitter-, E-Mail- oder gar Bank-Accounts verwendet. Derartige ‚Einladungen‘ knackt der Profi innerhalb von Sekunden.



Die häufigsten Passwort-Sünden des Jahres 2021

Platz 1: 123456

Platz 2: 123456789

Platz 3: 12345678

Ohne Worte! Nicht ganz. Das schlechte Passwort, das am vierthäufigsten verwendet wurde, lautet „Passwort“. Wortwörtlich.

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Erstmals überholt TikTok Google 2021 bei den Seitenaufrufen

Platz da, Google!

Unglaublich, aber wahr: 2021 hat TikTok Google vom Thron gestoßen. Zumindest in Sachen Seitenaufrufe. Cloudfare listet jährlich die beliebtesten Domains. 2020 noch auf Platz 7, ist TikTok 2021 der unbestrittene Platz 1. Sicherlich auch ein Pandemie-Profiteur, denn in tristen Zeiten verlangt es den Menschen nach lustigen, nachdenklichen, herzergreifenden und – letztlich – unterhaltsamen Videos, inklusive Soundtrack.


Die Top-Webseiten 2021

1.           TikTok.com

2.           Google.com

3.           Facebook.com

4.           Microsoft.com

5.           Apple.com

6.           Amazon.com

7.           Netflix.com

8.           YouTube.com

9.           Twitter.com

10.         WhatsApp.com

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Corona und Crypto

Hashtags sind das Schmieröl der Kommunikation auf sozialen Netzwerken wie Twitter, Instagram, TikTok, LinkedIn & Co. Jede Plattform hat seine eigenen Regeln, aber eins gilt für alle: #Hastags steigern Auffindbar- und Sichtbarkeit und damit auch das so wichtige Engagement der Community.


Die Top 10 der Hashtags auf Twitter

1             #corona

2             #bitcoin

3             #laschet

4             #impfung

5             #cdu

6             #btw21

7             #nft

8             #twitch

9             #berlin

10          #merkel


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Tolle Tweets teilen

Oder auch Neudeutsch: retweeten. Wer die meisten Retweets verzeichnen konnte? Drei politische Forderungen machen im Superwahl-, Corona- und Fußballjahr 2021 das Rennen.

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Youtuber Rezo meldet sich zur Bundestagswahl wieder zu Wort



Am häufigsten geteilte Tweets 2021

1.           YouTuber und Polit-Influencer Rezo

2.           Brief an die Bundesregierung vom Twitter-Nutzer René Engel

3.           Kevin Albrecht mit seinem Aufruf Farben der Regenbogenflagge zum EM-Spiel Deutschland gegen Ungarn zu tragen

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What’s hot im Hier und Jetzt?

Was wird wo genau jetzt gesucht? Trend-Suchen sind die „hot topics“ des Augenblicks: Abrufbar in Echtzeit und nach Regionen filterbar. Bei sinnvoller Nutzung können sie wertvolle Informationen für Marketing und Suchmaschinenoptimierung liefern. So kann man beispielsweise die „content freshness“ der eigenen Inhalte überprüfen und alte Inhalte gegebenenfalls aktualisieren. Auch ein Rädchen im großen SEO-Getriebe.

Was hier und jetzt heiß ist, findet man hier. Was 2021 heiß war hier:


Meistgesuchten Begriffe bei Google

1.           EM 2021

2.           Bundestagswahl 2021

3.           Corona

4.           Bundesliga

5.           Olympia


Häufigste Schlagzeilen Suchbegriffe 2021

1.           Bundestagswahl 2021

2.           Corona

3.           Zapfenstreich Merkel

4.           Afghanistan

5.           Israel

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Wieso, weshalb, warum?

Besonders beliebte und häufige Longtail-Suchen sind Fragen. Die Suchenden wollen wissen, wie etwas funktioniert oder warum etwas so ist, wie es ist. Antworten finden Sie dann meist, häufig, manchmal auf Google.



Warum-Fragen

1.           Warum geht Whatsapp nicht?

2.           Warum trägt Rüdiger eine Maske?

3.           Warum ist Dieter Bohlen nicht mehr bei DSDS?

4.           Warum geht Roblox nicht?

5.           Warum ist der Himmel gelb?

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Zwei Trends sind stärker als einer: Spieleplaltform Roblox trifft auf Netflix Serien-Hype Squid Game


Was-Fragen

1.           Was kostet ein PCR-Test?

2.           Was ist das Kuba-Syndrom?

3.           Was ist mit Whatsapp los?

4.           Was ist 2G plus?

5.           Was bedeutet rawr?


Wie-Fragen

1.           Wie lange ist ein Schnelltest gültig?

2.           Wie alt ist die Queen?

3.           Wie lange dauert ein PCR-Test?

4.           Wie alt ist Thomas Gottschalk?

5.           Wie alt ist Helene Fischer?

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Auf der Meta-Ebene

Im Metaverse hat sich 2021 einiges getan. Hier aber mal die Highlight-Themen der Social-Media-Plattformen nach Unternehmensaussage.

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Top Themen auf Facebook und Instagram (in no particular order / in keiner bestimmten Reihenfolge)

•             Bundestagswahl

•             Fußball (EM und DFB Pokal)

•             Corona und impfen

•             Umweltschutz

•             Der Berliner Flughafen

•             LGBTIQ+.

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Bewegtbild des kleinen Mannes

Ob im Blog-Post, Social-Media-Kommentar oder Group-Chat: GIFs (gifs oder jifs?) sind das Next-Level-Emoji der lockeren Kommunikation. Auch wenn unter 30-jährige dem Trend wohl bereits abschwören. Die Plattform Giphy listet die Top-Favoriten aus 2021.

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Baby Yoda tanzt sich auf Platz 10 der Giphy-Charts 2021


Die 10 beliebtesten GIFs des Jahres

1.           Langeweile bei The Office

2.           Der müde Kater Tom

3.           Schock beim British Bake off

4.           Trauriger Pikachu

5.           Zwinkerer von Agnes Harkness (ein Disney+-Serien Charakter)

6.           „Happy Birthday“ von Peppa Pig

7.           The Weekend beim Superbowl

8.           Daphne Bridgerton

9.           Tanzendes Küken

10.         Happy Baby Yoda

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