So langsam ist der Sommer vorbei. Moment – hatten wir überhaupt Sommer in Deutschland? Mir jedenfalls fiel es schwer, in den letzten Wochen zwischen den zahlreichen Regentagen auch ein paar Sonnenstrahlen zu entdecken. Wenigstens gab es in der Tech-Branche einige News, die uns an den grauen Tagen Ablenkung boten. Hier kommt unsere Zusammenfassung der Nachrichten aus Technologie und Kommunikation im August – Datenschutz und Streaming lagen dabei ganz vorne.

Staycation bei Regenwetter – Unterhaltung bitte

Streaming-Anbieter haben die Art und Weise, wie wir Serien oder Filme ansehen vollkommen verändert. Wir nutzen Handy, Tablet, Smart TV und PC, um uns durch das riesige Angebot an Klassikern und neuen Produktionen zu schauen.

In der Branche holt der neue Anbieter Disney+ auf. Von April bis Juni dieses Jahres wurde mit 12,4 Millionen neuen Abonnenten ein unerwartet starker Anstieg der Nutzerzahlen erreicht. Mit insgesamt 116 Millionen Abonnenten liegt Disney+ nun auf Platz 3 der größten Streaming-Anbieter hinter Amazon Prime (150 Millionen Nutzer) und Netflix (209 Millionen Nutzer). Einen Überblick über weitere Streaming-Dienste gibt es auf t3n.

Dauerthema Datenschutz und mal wieder Kritik an Apple

Wir sind in einem Zeitalter angekommen, in dem wir unsere Mobiltelefone für eine Vielzahl alltäglicher Interaktionen nutzen: Wir bestellen etwas zu essen, bezahlen an der Supermarktkasse, tracken unsere sportlichen Erfolge und sogar unsere Stimmung. Für all diese Aktionen teilen wir schon routinemäßig unsere Daten. Wir hinterlegen Namen, Adresse, Zahlungsdaten, Alter und mehr in Apps und auf Websites – ohne immer so ganz genau zu wissen, wo diese Daten überhaupt gespeichert werden. Diese Frage beschäftigt dann aber doch den ein oder anderen. So ist auch Datenschutz fast jeden Monat Thema im Kommunikationssektor: Erst im Mai haben wir über Datenschutzprobleme bei der App Luca gesprochen, im Januar und im März waren die neuen Nutzungsbedingungen von WhatsApp Thema und im Dezember stand Apple im Rampenlicht.

Diesen Monat hat es Apple wieder geschafft, die Schlagzeilen mit Datenschutzbedenken zu füllen. Das Unternehmen hat ein neues System zum Schutz vor Kindesmissbrauch angekündigt. Bilder, die in den iCloud-Speicher hochgeladen werden und Missbrauch zeigen, sollen künftig automatisch erkannt werden. Doch die Kritik, damit Behörden die Möglichkeit zu geben, Zugriff auf private Inhalte zu erlangen, ließ nicht lange auf sich warten. Die ZEIT erklärt die Hintergründe. Auf it-daily.net gibt Datenschutzexperte Detlef Schmuck, Einblick, wohin dieser erste Schritt führen könnte.

Das waren unsere Highlights im August. Folgt uns gerne auf LinkedIn für tägliche Updates zu den Themen Technologie, Klima, Wirtschaft und Kommunikation.

Der Mai endet mit einem langersehnten Wetterhoch! Nach dem langen Coronawinter war auch der Frühling nicht gerade mit Sonnenschein gesegnet. Ganze 22 Regentage und im Schnitt 2 Grad zu kühl (BR). Doch genug davon, denn der Sommer steht vor der Tür und der Mai hatte neben Regenwetter auch einiges spannendes zu bieten. Hier kommt eine Zusammenfassung der relevantesten Meldungen aus der Tech-Welt.

Die Luca-App

Es klang so schön: eine App für die digitale Kontaktverfolgung. Anders als bei der Corona-Warn-App kann man sich mit Luca an einem Ort direkt über einen QR-Code einchecken. Die Daten werden verschlüsselt und an das zuständige Gesundheitsamt übermittelt und gelesen. Wird eine Infektion gemeldet, werden Nutzer, die ebenfalls vor Ort waren, automatisch benachrichtigt. So das Prinzip. Im Mai hagelte es allerdings (erneut – siehe z. B. Handelsblatt) Kritik für die Betreiber, zuletzt vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik. Das BSI schätzt „das Angriffs-Szenario einer Code-Injection über das Luca-System abhängig von der konkreten Einsatzumgebung als plausibel ein“. Die Schwachstelle, die das angebundene Gesundheitsamt lahmlegen könnte, wurde inzwischen geschlossen. Die App bleibt dennoch bei Datenschützern umstritten, wie heise.de berichtet.

Chip-Mangel

Die Nachfrage nach Halbleitern ist ungebrochen hoch. Besonders die Elektronikbrachen und die Automobilindustrie benötigen die Chips zur Produktion von Geräten und Fahrzeugen. Die Pandemie, Naturkatastrophen und ein Brand sorgten dafür, dass die ohnehin schon ausgelasteten Fabriken, zum Stillstand kamen und die geforderten Mengen nicht länger liefern konnten. Nun fehlen sie überall, auch in den neuen Produktionsstandorten. Denn aufgrund des Chip-Mangels können die so sehr benötigten Fertigungsmaschinen nicht hergestellt werden. Capital liefert weitere Insights und einen Ausblick auf das, was uns noch erwartet.

Bitcoin – yes or no?

Die einen steigen aus, die anderen steigen ein. Während Tesla Chef Elon Musk ankündigte, aufgrund des hohen Energieverbrauchs beim Mining der Kryptowährung künftig auf den Handel und die Bezahlung mit Bitcoin zu verzichten (manager magazin), zeigt sich Ebay CEO, Jamie Iannone, offen für Zahlungen mit Kryptowährung (t3n). Nach dieser Ankündigung stieg die Aktie des Online-Marktplatzes um gute vier Prozent. Auch Musks Statement sorgte für Bewegung: sein Tweet brachte den Bitcoin-Preis abrupt zum Absturz  (Wiwo). Hier zeigt sich mal wieder der Einfluss des milliardenschweren Visionärs.

Null Bock auf digital

Corona verpasste Deutschland einen Digitalisierungsschub, der in vielen Bereichen bitter nötig war. Doch offensichtlich reicht das noch nicht aus. Der Digital Sentiment Survey 2021, eine Umfrage von McKinsey, untersuchte das digitale Nutzungsverhalten von Verbrauchern im letzten halben Jahr. Die Ergebnisse zeigen, dass wir im europäischen Vergleich gemeinsam mit der Schweiz zu den Schlusslichtern bei der Nutzung von digitalen Angeboten zählen. Natürlich wurden auch hierzulande in den letzten sechs Monaten (gezwungener Maßen) mehr digitale Möglichkeiten wahrgenommen, doch sehnen sich die Deutschen stark nach physischer Nähe und ihren bevorzugten analogen Kanälen. Das könnte daran liegen, dass die digitalen Erfahrungen noch nicht so ausgereift sind, wie in anderen Ländern und auch an dem hohen Datenschutzbedürfnis. Zahlen und Fakten liefert t3n.

Das wars auch schon wieder. Genießt den Juni und die Sonne, sofern sie denn scheint. Um bis zum nächsten News Roundup auf dem Laufenden in Sachen Tech-News, Reputationsmanagement und Kommunikation zu bleiben, folgt uns gerne auf LinkedIn.

Hannover Messe, Pressefreiheit und Pinkygate

Der April erwartete uns mit einer Mischung aus Frost und Sonnenschein – typisches Aprilwetter eben. Mit den steigenden Temperaturen hat auch der Optimismus im Land zugenommen wie eine Umfrage des Opaschowski Instituts für Zukunftsfragen zeigt. Trotz der inzwischen über ein Jahr andauernden Pandemie und ihren Folgen, blickt die deutsche Bevölkerung zunehmend positiv in die Zukunft.

Wie jeden Monat haben wir die wichtigsten Nachrichten aus der Technologie- und Kommunikationsbranche im April zusammengefasst.

Hannover Messe – ab sofort immer digital?

Die Hannover Messe stellt als internationale Leitmesse einen der wichtigsten Branchentreffs für die Industrie dar. So wurde vor zehn Jahren das Konzept Industrie 4.0 erstmals auf der Hannover Messe vorgestellt. Seitdem hat sich die deutsche Industrie stark entwickelt und die Zukunftsgedanken von damals sind Realität geworden. Auf der diesjährigen rein digitalen Messe hat die Branche neue Visionen vorgestellt.

Die Online-Veranstaltung zählte rund 90.000 Teilnehmer und 1.800 Aussteller. Zum Vergleich: In den vergangenen Jahren zeigten um die 6.000 Unternehmen ihre Produkte und Lösungen. Für 2022 ist aktuell ein hybrides Modell der Hannover Messe geplant. Denn trotz eins positiven Fazits der Veranstalter, kann eine „virtuelle Messe die Magie einer physischen Veranstaltung nicht ersetzen“. Alle Details dazu gibt es auf der Webseite – hier sind zudem die Beiträge on demand verfügbar.

Pressefreiheit mit Füßen getreten

Die Pandemie begleitet unseren Alltag nun seit über einem Jahr und ist leider allzu oft Auslöser schlechter Nachrichten. So auch in Hinblick auf die Pressefreiheit. Weltweit wird diese durch die Krise eingeschränkt und Journalist*innen im Einsatz fürchten Auseinandersetzungen. Darauf macht die Rangliste der Pressefreiheit von Reporter ohne Grenzen aufmerksam. Auch Deutschland wurde in der Bewertung von gut auf zufriedenstellend herabgestuft. Es wurden zahlreiche Journalist*innen Opfer von Gewalt, meist im Rahmen von Demonstrationen gegen Corona-Maßnahmen. Auf ntv schildern mehrere Reporter*innen ihre Erfahrungen.

Ein anderes Beispiel der Pressefreiheit lieferte Jan Böhmermann mit seiner scharfen Kritik an den Boulevardmedien. In seiner Sendung beschuldigt er die Verlage Burda, Bauer, Funke, Alles Gute Verlag und Klambt mit Lügen und menschenfeindlichen Geschichten unter dem Deckmandel der Pressefreiheit Geschäfte zu machen. Mit seinem eigenen Klatschblatt Freizeit Magazin Royale – ganz im Stil der kritisierten Illustrierten – macht er auf den Wert journalistischer Arbeit aufmerksam. In den Artikel offenbart er die ominösen Geschäftspraktiken der Verlegerinnen und Verleger. Die Satireaktion gibt es im ZDF Magazin Royale zum Nachschauen. Habt ihr eines der 500.000 Exemplare ergattern können?

#pinkygate – Falsche Kommunikation und ihre Folgen

An Pinkygate ist im April wahrscheinlich niemand vorbeigekommen. Zwei Gründer erhielten in der Fernsehshow „Die Höhle der Löwen“ ein Angebot für ein Investment. Jedoch haben sie damit unerwartet gleich mehrere Debatten gestartet – Gleichberechtigung im Gründertum und nachhaltige Menstruation machen dabei nur den Anfang. Denn während zwei Gründerinnen zuvor in der Show kein Investment für nachhaltige Periodenunterwäsche erhalten haben, fand sich für den pinken Plastikhandschuh ein Investor. Die Kritik erreichte die Gründer in zahlreichen Posts auf Social Media. Unter anderem bezogen auch Unternehmen wie IKEA Stellung. Inzwischen ist das Produkt vom Markt, die angeheizte Diskussion jedoch noch lange nicht beendet. Neben den politischen Debatten fällt vor allem eines auf: Kommunikation kann der Schlüssel zu einem erfolgreichen Produkt sein. Doch genauso führt schlechte Kommunikation zu Misserfolg. Mehr dazu, was hier schief gelaufen ist, auf Horizont.

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Die Pandemie hat vor allem die Reise- und Tourismusbranche hart getroffen. Durch den Wegfall der meisten Reisemöglichkeiten stand die Branche vor einem Geschäftsausfall von mehr als 70 %. Auch Airbnb konnte mit seiner touristischen Buchungsplattform kaum noch Umsatz machen. Daher war es nicht verwunderlich, dass das Unternehmen seine Performance-Marketing-Aktivitäten um mehr als 50 % zurückgefahren hat. Interessant ist aber, dass Brian Chesky, der Co-Founder und CEO von Airbnb, kürzlich bekannt gab, dass die jährlichen Ausgaben für Marketingmaßnahmen wohl „niemals“ mehr das Niveau von vor der Pandemie erreichen werden.

Er erklärte weiter: „Die Pandemie hat uns gezeigt, dass wir unsere Marketingmaßnahmen auf null herunterfahren und immer noch 95 Prozent des Traffics vom Vorjahr erreichen können. Diese Lektion werden wir nicht vergessen.“
Airbnb plant deshalb, die Ausgaben weg vom Performance Marketing und hin zum Brand Marketing zu verlagern, wobei der Schwerpunkt auf der klassischen Pressearbeit liegen wird. Während des Earning Calls des Unternehmens sagte Brian Chesky, dass diese neue „Full-Funnel-Marketingstrategie“ sehr wichtig für die Unternehmensgeschichte sei.

Bei näherer Betrachtung der kommunizierten Zahlen, erkenne ich, dass es keine leichtfertig getroffene Entscheidung ist. Zudem wird es weiterhin ein Budget für Performance Marketing geben – nur eben ein wesentlich kleines. Aber es stellt sich mir auch die Frage, ist diese Marketingstrategie etwas, dass für jedes Unternehmen erfolgreich umsetzbar ist? Denn dieser Schritt ist sicher mutig, doch mit einer derart hohen Markenbekanntheit im Rücken, die den Webseiten-Traffic mittreibt, fällt es AirBnB auch leichter, diese Entscheidung zu treffen.

Ist Markenkommunikation für jeden sinnvoll?

Um das zu beantworten, muss man verstehen, was die neue Strategie konkret verändert. Wurde vorher viel auf Conversion optimiert, konzentrieren sich die neuen Kommunikationsziele jetzt auf das Reputationsmanagement. Die Problemlösung für die Kunden rückt in den Vordergrund und auch das Vermitteln des Markenversprechens. Das Unternehmen möchte, dass potenzielle Gastgeber und Gäste die Vorteile verstehen und wissen, was Airbnb ausmacht. Damit wird der Fokus vom reinen Abverkauf auf die Markenkommunikation gelegt.

Dies ist nicht nur eine Strategie für Marken mit hoher Bekanntheit. Am Ende gilt es, den richtigen Marketing-Mix anzuwenden, um die eigenen Ziele zu unterstützen. Dabei führt Public Relations eben zu mehr als nur Webseitenbesuchern. Sie ist ein Werkzeug, das dabei unterstützt, über die Marke aufzuklären, zu informieren und die Unternehmensreputation zu formen. Richtig umgesetzt, schaffen Unternehmen nicht nur eine kommerzielle, sondern auch eine emotionale Bindung an die Marke.
Airbnb hat das verstanden.

Marketingmix und -ziele regelmäßig überprüfen

Es ist wichtig, regelmäßig seinen Marketingmix neu zu bewerten und seine Marketingziele an Veränderungen anzupassen. Die Pandemie hat das Verhalten aller verändert. Fragen Sie sich: Habe ich ein klares Verständnis davon, was diese Verhaltensweisen und Überzeugungen sind? Wie kann ich die Kommunikation an dieses Verständnis anpassen?
Das European Journal of Social Psychology gibt an, dass es zwischen 18 und 254 Tagen dauern kann, bis sich eine neue Gewohnheit herausbildet, und durchschnittlich 66 Tage, bis diese Gewohnheit zu einem automatischen Verhalten wird. Wir können mit Sicherheit sagen, dass wir sehr lange Zeiträume mit erheblichen staatlichen Einschränkungen erlebt haben, was bedeutet, dass sich unsere Routinen verändert haben. Die Art und Weise, wie wir alle leben und arbeiten, wird nie wieder so werden wie früher, also muss sich auch Ihre Marketingstrategie ändern.

Dabei geht es nicht nur darum, ein besseres Verständnis für Ihre Zielgruppen zu erlangen – es geht darum, Ihre Kommunikation auf dieses „nächste Normal“ auszurichten.

Denken Sie aber daran, dass es immer wieder Veränderungen um die Ecke kommen können. Das Schöne an der Entscheidung von Airbnb ist, dass sie ihre Marketingstrategie flexibel gestalten und einen Mix aus verschiedenen Taktiken beibehalten haben, der jederzeit  angepasst werden kann.

Ein Jahr Pandemie und ihre Folgen, Schiffsstau am Suezkanal und E-Mobilitätsoffensive in Salzgitter

Den März assoziieren wir traditionell mit dem Frühlingsanfang, Vogelgezwitscher, Blumen, Sonnenstrahlen und dem ersten Kaffee im Freien. 2021 sieht das allerdings anders aus. Vor einem Jahr, am 11. März 2020, erklärte die WHO den Ausbruch von COVID-19 zur Pandemie. 12 Monate später hält der Lockdown uns weiterhin (mehr oder weniger) fest im Griff und die Nachrichten drehen sich hauptsächlich um die medizinischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen pandemiebedingten Entwicklungen. So lässt sich der Kaffee im Freien auch weiterhin zunächst nur „To Go“ genießen.

Ein Fehler, eine Entschuldigung, viele Meinungen

Neben diesem Jubiläum, dass sehr wahrscheinlich niemand gefeiert hat, beherrschte Corona auch darüber hinaus die Schlagzeilen: Impfstopp AstraZeneca, Maskengate und dritte Welle waren dabei nur einige, die es auf die Titelseite schafften. Auch die vorgeschlagene Osterruhe sorgte für Wirbel und schließlich dafür, dass sich die Kanzlerin bei der Bevölkerung für den Fehler, den sie gänzlich auf sich genommen hat, entschuldigte. Dieser Schritt regte zahlreiche Diskussionen zur Fehlerkultur und menschlicher Führung in unserem Land an.

Sebastian Matthes, Chefredakteur des Handelsblatt, erkennt die Entschuldigung zwar als „starke Geste“ an, doch zu einer echten Fehlerkultur gehöre auch, aus Fehlern zu lernen und dafür zu sorgen, dass sie nicht mehr passierten, was er derzeit nicht in der Pandemiepolitik verfolgen könne (Quelle: Handelsblatt Morning Briefing).

Birgit Schmeitzner vom ARD-Hauptstadtbüro sieht das anders und schrieb in einem Kommentar: „Es geht also noch: Eine Politikerin, die Verantwortung übernimmt, auch für das Verhalten der 16 anderen am Tisch. Eine Politikerin, die klipp und klar sagt: Das war vielleicht gut gemeint, aber nicht gut gemacht – ich übernehme die Verantwortung. Das ist eine Fehlerkultur, die selten geworden ist. Dafür hat Angela Merkel Wertschätzung verdient.“ Doch auch sie ist der Meinung, dass eine Entschuldigung allein nicht hilft und nun endlich Maßnahmen hermüssen, die wirklich greifen. Wie wäre es zum Beispiel damit, endlich den Arbeitsplatz stärker ins Visier zu nehmen, statt zum Großteil auf das Private zu setzen? (Quelle: Tagesschau)

Mehr Meetings, weniger Verbundenheit – Die Folgen von einem Jahr Homeoffice

Remote Work ist seit Beginn der Pandemie eine wichtige Säule bei der Eindämmung des Virus. Dank der Digitalisierung ist es für viele Menschen möglich, während der Pandemie im Homeoffice zu arbeiten. Derzeit arbeitet ein Viertel der Arbeitnehmer*innen aus den eigenen vier Wänden (Quelle: Bitkom Stand 8.12.2020). Durch eine Homeoffice-Pflicht könnten diese Zahl sicher noch angehoben werden, allerdings müssen Unternehmen und Politik auch ein Auge darauf haben, welche Auswirkungen Remote Work auf die Mitarbeiter*innen hat.

In zahlreichen Studien, unter anderem dem jährlichen Work Trend Index, hat Microsoft untersucht welchen Einfluss ein Jahr Homeoffice auf unsere Beziehungen am Arbeitsplatz und unser professionelles Netzwerk hat. Auch wenn Arbeitnehmer*innen angeben, dass mehr Meetings denn je stattfinden, fühlen sie sich isolierter und weniger mit ihren Kolleg*innen verbunden (Quelle: Harvard Business Review). Für eine kurze Dauer und in Zeiten von hohen Infektionszahlen, ist Homeoffice deshalb sicher ein wirksamer und richtiger Schritt, langfristig sind hybride Arbeitsmodelle aber eher zu empfehlen, um auch das soziale Kapital in den Firmen zu stärken. Sollten Unternehmen weiterhin komplett auf Homeoffice setzen, gilt es Wege zu finden, den Austausch und das Miteinander auch virtuell so zu gestalten, dass Beziehungen aufgebaut werden und kreatives Denken gefördert wird.

Microsoft arbeitet selbst schon an einer Lösung für dieses Problem. Mesh, eine Plattform für Mixed Reality, soll virtuelle und reale Welten mit Hologrammen verbinden und die Menschen so virtuell näher zusammenbringen. Einen Überblick zur Idee und dem Entwicklungsstand liefert das Handelsblatt.   

Gleichberechtigung – Es ist noch ein weiter Weg

Eine weitere Debatte, die die Corona-Pandemie befeuert hat, ist die der Gleichberechtigung. Am 8. März wurde der internationale Frauentag begangen. Doch gerade Frauen werden durch die Doppelbelastung von Beruf und Familie und durch das Wiederaufleben alter Rollenmuster beruflich zurückgeworfen, wie das ZDF mit Grafiken dokumentiert. Gerade in Berufen, in denen Technologie und Digitalisierung eine Schlüsselrolle spielen, sind Frauen seltener vertreten. So ist gerade einmal ein Drittel aller MINT-Studierenden weiblich. Doch auch Mädchen und Frauen sollten die Chance erhalten, die digitale Welt mitzugestalten, sagt Verena Pausder in einem LinkedIn-Beitrag.

Vorbilder gibt es schon einige, wie ein umfangreicher Artikel des Handelsblatts zeigt. Doch es ist definitiv noch Platz für weitere starke Frauen und auch für Veränderungen in der Gesellschaft. So ist ein weiterer Beleg für die fortwährende Ungleichbehandlung von Frauen und Männern am Arbeitsplatz der Gender Pay Gap Day, der in Deutschland in diesem Jahr auf den 10. März viel. Demzufolge haben Frauen bis zu diesem Datum umsonst gearbeitet, wie u. a. die Tagesschau berichtet. Zusätzlich sorgte der Mord an Sarah Everard in UK für einen weltweiten Aufschrei über die fehlende Sicherheit von Frauen. Ein Beitrag von Deutschlandfunk Kultur erklärt, warum das Thema kein Problem der Frauen, sondern ein gesellschaftliches ist.  

Verkeilt im Suezkanal

Für Aufsehen hat in diesem Monat zudem das Container-Schiff „Ever Given“ gesorgt. Tagelang blockierte der 400 m lange Frachter den Suezkanal und sorgte für einen enormen Stau an einer der wichtigsten Verkehrsadern der Welt. Auch wenn die „Ever Given“ mittlerweile wieder frei ist, werden die Auswirkungen für die internationale Schifffahrt, die bereits von der Coronakrise gebeutelt ist, noch Monate zu spüren sein. Die deutsche Industrie befürchtet Lieferengpässe etwa bei elektronischen Bauteilen, in der Auto- und auch der Chemiebranche. Der Tagesspielgel fasst die Ereignisse zusammen. Welche Ideen unterdessen Kinder hatten, um das Schiff aus seiner misslichen Lage zu befreien, zeigt CNN in einem Video – vielleicht sind das unsere künftigen Ingenieur*innen.

Salzgitter vs. Grünheide – Power Day vs. Battery Day – VW vs. Tesla

Anders als in der Schifffahrt heißt es in der Autobranche derzeit volle Fahrt – und zwar elektronisch! Der deutsche Autobauer VW hat auf seinem ersten Power Day Mitte März angekündigt, bis 2025 18.000 Ladestationen und bis 2030 sechs Akku-Fabriken in Europa zu bauen (Quelle Golem). Der Power Day erinnerte viele stark an den Battery Day, auf dem Konkurrent Tesla vor gut einem halben Jahr seine Strategie für den Ausbau der Elektromobilität vorstellte (Quelle t3n). Grünheide und Salzgitter erlangen durch den Kampf der Giganten jedenfalls so viel Aufmerksamkeit wie nie zuvor.

Besonders Elon Musk muss dabei viel Kritik einstecken. Ein Beitrag von Frontal 21 mit dem Titel „Turbo, Tempo, Tesla – Elon Musk in Brandenburg“ ging dem Tesla-Chef dann doch etwas gegen den Strich. Kurzum twitterte er „Shame on you ZDF!“. Frontal 21 berichtete über die bereits früher geäußerten Bedenken, dass die Gigafactory zu Problemen mit der Wasserver- und Entsorgung führen  könnte und widersprach Aussagen von Musk (Quelle Frankfurter Rundschau). Bisher stand dieser allerdings nicht für ein persönliches Interview zur Verfügung und auf die erneute Anfrage vom 25. März gab es bis dato ebenfalls keine Antwort (Quelle RND).

Was uns im April erwartet

Dieser Monat hatte es wieder mal in sich und sieht man sich allein das Event-Line-up für April an, wird es wohl auch in den kommenden Wochen nicht langweilig. Vom 12. bis 16. April findet die digitale Hannover Messe unter dem Motto „Industrial Transformation“ statt. Und auch unser Kunde Ansys geht mit seiner Simulation World in die zweite Runde. Am 20. und 21. April dreht sich alles um die technische Simulation und wie sie Entwicklungen in Bereichen wie Automotive, 5G, Cloud und Engineering vorantreibt.  

Wie immer behalten wir alle Events, Entwicklungen und Nachrichten im Auge und fassen für euch das Wichtigste zusammen. Für tagesaktuelle Meldungen aus Tech und Kommunikation folgt uns auf LinkedIn. Wir freuen uns über Kommentare und Anregungen.

Mit dem September kommt normalerweise auch der Herbst. Da in diesem Jahr aber alles etwas anders ist, haben sich die ersten Wochen dieses Monats mit Temperaturen über 30 Grad noch stark nach Hochsommer angefühlt. Die in ganz Deutschland gemittelten Temperaturen lagen für den September 2020 mit 14,8 Grad Celsius 1,5 Grad über dem Durchschnitt der Jahre 1961 bis 1990. Zudem regnete es zu wenig. (heise.de) Da sind die Worte der KlimaaktivistInnen von Fridays for Future leider sehr passend. Unter dem Motto „Kein Grad weiter!“ fand am 25.09.2020 – am Weltklimatag – erneut ein globaler Klimastreik statt, FAZ berichtete. Zeitgleich lief in New York die Climate Week. Hier trafen sich Branchenexperten und Unternehmen, um darüber zu diskutieren, wie eine C02-neutrale Wirtschaft gestaltet werden kann. Wie Nachhaltigkeit trotz Covid-19 ganz oben auf der Agenda von Unternehmen bleiben kann, erklärt unser Kunde ENGIE Impact in einem Beitrag im Rahmen der Klimawoche.  

Autofrei? Wohl eher nicht

Ein weiterer Tag im September, der im Zeichen des Klimaschutzes steht, ist der europäische Autofreie Tag am 22. September. Wie der Name schon sagt, soll an diesem Tag der Gebrach von Autos und anderen Kraftfahrzeugen eingeschränkt werden. Leider war davon nicht allzu viel zu spüren. Auf den Straßen waren wie jeden Tag zahlreiche Autos unterwegs. Vielleicht müssen Alternativen wie der Nahverkehr attraktiver gestaltet werden? Im Idealfall könnten sich verstopfte Straßen damit erübrigen, wie dieses GIF anschaulich zeigt.

Die Autobranche – zwischen Krise und Boom

Dass sich etwas an den Mobilitätskonzepten in Deutschland ändern muss, ist nicht erst seit diesem Jahr bekannt. Doch die Pandemie hat – wie fast jeden Bereich unseres Lebens – auch die Mobilitätsbranche durcheinandergebracht. Während Automobilzulieferer und Hersteller Stellen abbauen und die Verkaufszahlen für Verbrenner sinken, boomen E-Autos – sicher auch dank politischer Maßnahmen (WELT). Auch wenn sich der Antrieb verändert, bleibt das Auto weiterhin beliebt und ändert am Straßenbild wenig. Experten glauben sogar, dass die Straßen im Winter voller werden, denn wegen COVID-19 meiden viele Menschen den Nahverkehr (FAZ). Um künftig eine Plattform für Mobilitätskonzepte zu bieten und Best-Practice-Lösungen für Mobility Hubs und smartes Parkraummanagement zu liefern, hat sich nun das „Forum Mobilität in Deutschland“ (FMiD) gegründet (Elektronik automotive) – wir sind gespannt, was daraus entsteht.

TikTok – Verboten oder nicht verboten, das ist hier die Frage

Natürlich gab es im September neben Klima und Mobilität auch andere Themen. Die Debatte um TikTok, die bereits Teil unserer Nachrichtenzusammenfassung im August war, ging zum Beispiel in die nächste Runde. Präsident Trump will Apple und Google verbieten, die App weiterhin zum Download anzubieten. Diese Anordnung von oben sollte eigentlich am 28.09. in Kraft treten. Per Gerichtsentscheid dürfen die Tech-Riesen TikTok nun aber doch erstmal weiter anbieten. Allerdings könnten am 12. November weitere Beschränkungen des Handelsministeriums in Kraft treten, die die Situation massiv verändern dürften. Um das Verbot abzuwenden, ist der Verkauf an ein US-Unternehmen weiterhin im Gespräch. So würden die Daten der Millionen amerikanischen Nutzer, nicht länger Gefahr laufen, in die Hände der chinesischen Regierung zu gelangen. Weitere Informationen finden Sie auf Spiegel.de.

25 Jahre Ebay und 100 Tage Corona-Warn-App

Abschließend gibt es noch etwas zu feiern. Am 2. September feierte Ebay seinen 25. Geburtstag. Der erste Artikel ging am folgenden Tag vor 25 Jahren über den virtuellen Verkaufstresen. Ein kaputter Laser-Pointer für 14,83 Dollar. Das daraus ein milliardenschweres Unternehmen werden sollte, ist schwer vorstellbar. Doch die Idee war gut und zahlte sich aus. Wir wünschen weiterhin alles Gute. Die ganze Geschichte gibt es auf Stern.de.

Und auch unsere Corona-Warn-App konnte ein kleines Jubiläum feiern. 100 Tage ist die App mittlerweile im Einsatz und wurde mehr als 18 Millionen Mal heruntergeladen. Entwickler und die Bundesregierung bewerten die App als Erfolg (bundesregierung.de). Im Herbst soll sie auch länderübergreifend in 11 EU-Staaten funktionieren und im Ausland vor möglichen Infektionen warnen, wie t-online.de berichtet.

Und damit läuten wir das letzte Quartal des Jahres ein. Denken Sie daran, in weniger als 100 Tagen ist Weihnachten und am 3.Oktober feiern wir 30 Tage Deutsche Einheit. Es bleibt also spannend.

Wie bitte? Schon wieder ein Monat vorbei? Geht es Ihnen auch so, dass dieses Jahr trotz oder gerade wegen Corona nur so an Ihnen vorbeizieht? Erinnern Sie sich noch daran, wie Sie vor leeren Regalen standen und weit und breit kein Klopapier zu finden war? Nein, das war nicht gestern. Das Ganze ist bereits vier Monate her. Kaum zu glauben, aber es ist auch schon ein halbes Jahr vergangen, seit  sich der erste Deutsche mit dem Virus infiziert hat. In der Zwischenzeit ist wohl bei jedem von Ihnen viel passiert, auch wenn sich das im Homeoffice-Alltag vielleicht manchmal gar nicht so anfühlt. Da neben all den Veränderungen im Berufs- und Privatleben vielleicht nicht mehr so viel Zeit bleibt, den Überblick über das aktuelle Geschehen zu behalten, kommen hier die wichtigsten Meldungen der Tech-Branche von uns zusammengefasst.

Zuckerberg weiter unter Druck

Der Juli startete bereits fulminant. Bereits im Juni hatte die Kampagne #StopHateForProfit Unternehmen dazu aufgerufen, keine Werbung mehr auf Facebook zu schalten. Am 30. Juni hatten bereits 135 Unternehmen zugesagt, darunter Adidas, Coca-Cola und Levi’s, wie unter anderem BASIC Thinking berichtete. In der Zwischenzeit haben immer mehr Unternehmen eine Werbepause gegen den Hass eingelegt, scrollen Sie sich doch mal durch die Liste. Auch Dax-Konzerne wie SAP, Volkswagen und Henkel sind vertreten. Da Facebook seinen Gewinn hauptsächlich aus Werbeeinnahmen generiert, sollte man meinen, dass die Kampagne den Social-Media-Riesen ziemlich unter Druck setzt. Bislang hat Zuckerbergs Unternehmen aber nur zu einer der zehn Forderungen zugestimmt, die die Organisatoren Facebook gestellt hatten, wie meedia.de und USA Today berichteten. Wir sind gespannt, wie und ob es im August weitergeht.  

Wenn die Warn-App nicht warnt

SAP, die Deutsche Telekom sowie Gesundheitsminister Jens Spahn dürften in den vergangenen Tagen ebenfalls nicht ganz so ruhig geschlafen haben. Nach einem Bericht von Bild, dass die Corona-Warn-App bei Android-Smartphones sich im Sparmodus deaktiviert, zeigten Recherchen der Tagesschau das die App auch auf vielen iPhones nicht richtig funktioniert. Eigentlich soll die Corona-App im Hintergrund laufen, auch wenn sie nicht geöffnet ist. Doch die Aktualisierung wird vom Betriebssystem nicht aufgerufen und kann die Nutzer nicht rechtzeitig darüber informieren, dass sie Kontakt mit einer infizierten Person hatten. SAP, Telekom sowie Apple hüllten sich zunächst in Schweigen. Keine kluge Taktik in einer Situation, die von allen Transparenz erfordert, erklärt das Handelsblatt. Bleibt zu hoffen, dass die Updates nun alle Probleme beheben konnten und die App im Ernstfall das tut, was sie soll: warnen!

Lohnt sich der Weg?

Um das Kundenerlebnis zu optimieren, kündigte die Deutsche Post in diesem Monat an, Menschen, die bei E-Mail-Diensten wie web.de oder GMX Kunde sind, ihre Post künftig zu digitalisieren. Zunächst sollen lediglich Briefumschläge also Foto per Anhang im elektronischen Postfach der Nutzer landen, bevor der physische Brief zu Hause eintrifft. 2021 sollen dann Briefinhalte folgen, sofern die Empfänger das explizit wünschen, wie t3n berichtete. Wenn es Ihnen so geht, wie mir und Sie zunächst daran zweifeln, ob man diesen Dienst wirklich braucht, denken Sie vielleicht an Ihren nächsten Urlaub, in dem Sie nicht jeden Tag zum Briefkasten gehen können. Auch im Homeoffice helfen die Ankündigungen, denn so kann man entspannt entscheiden, ob man die paar Meter bis zum Briefkasten wirklich auf sich nehmen muss… 

Mehr Flexibilität für die kommenden 12 Monate 

Und wo wir doch schon mal beim Homeoffice sind: Schon im Mai kündigte Twitter Heimarbeit „für immer“ an. Nun äußerte sich Google als ein weiterer Tech-Gigant zur derzeitigen Situation und den Entwicklungen für ArbeitnehmerInnen. MitarbeiterInnen müssen einem Bericht des Wall Street Journals zufolge erst zum Sommer 2021 wieder ins Büro zurückkehren. Zuvor war Ende 2020 vorgesehen. Der Konzern möchte seinen MitarbeiterInnen mehr Flexibilität einräumen. In Anbetracht der undurchsichtigen Situation eine respektvolle Geste, gerade denen gegenüber, die Beruf und Familie vereinen müssen. Weiter Informationen finden Sie auf heise.de.

Das wars schon wieder für diesen Monat, doch der August wird sicher ebenso spannend. Wenn Sie solange nicht warten wollen und Ihre täglich Dosis Tech und Kommunikations-News brauchen, folgen Sie uns einfach auf LinkedIn. Dort gibt es tägliche Updates und Entwicklungen der Branche von uns für Sie auf den Punkt gebracht. 

Rydoo, die SaaS-Lösung für alle Prozesse rund um Reisebuchung und -abrechnung, hat seinen PR-Etat für Deutschland, Österreich und die Schweiz an die paneuropäische PR-Agentur Firefly Communications vergeben. Die Münchner Niederlassung der Reputationsexperten ist damit verantwortlich für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in den drei Ländern. Dabei legt Firefly besonderen Wert auf Maßnahmen, die dazu beitragen, die Reputation von Rydoo in DACH aufzubauen und damit die Ambitionen des Unternehmens zu unterstützen. 

Rydoo wurde 2018 gegründet und erfindet und vereinfacht die Verwaltung von Geschäftsreisen und Spesenabrechnungen neu. Das Corp-Up, eine Mischung aus Start-Up und Konzern, ist ein Unternehmen der Sodexo-Gruppe, dem Weltmarktführer für Quality of Life Services. Mit seiner SaaS-Plattform bietet Rydoo die erste End-to-End Travel- und Expense-Lösung, die Mitarbeitern und Finanzabteilungen dabei hilft, Zeit zu sparen, und den arbeitsintensiven Reise-Management-Prozess vereinfacht. Die Plattform bildet alle Bereiche der Geschäftsreise digital ab: Von der Suche und Buchung über das GoBD-konforme Beleg-Management bis zur Zahlung und Fakturierung.

„Die große Mehrheit der Unternehmen weltweit haben keine Software-Lösung für ihr Reisebuchungs- und Spesenmanagement. Rydoo ist angetreten, dies zu ändern und die Digitalisierung in diesem Bereich voranzutreiben“, sagt Brigitte Savournin, Marketing Director bei Rydoo. „Mit Firefly an unserer Seite sind wir gut aufgestellt, um dem Thema Digitalisierung der Reise- und Spesenabrechnung im gesamten DACH-Markt den Gesprächsraum zu geben, den es verdient.“

„Die Reisebuchung und Spesenabrechnung in Unternehmen ist in Deutschland immer noch häufig analog“, ergänzt Marco Dautel, Associate Director bei Firefly Deutschland. „Rydoo vereinfacht und minimiert den Zeitaufwand für den Prozess, sowohl auf Mitarbeiter- als auch auf Unternehmensseite. Die SaaS-Plattform und die Experten auf Seiten von Rydoo bieten uns die Möglichkeit, die Diskussion zur Digitalisierung in Unternehmen mit konkreten und relevanten Inhalten zu bereichern und damit das Wachstum des Unternehmens zu unterstützen.“  

„Hallo, kannst du mich hören?“

„Du bist stumm geschaltet.“

„Kann jeder meinen Bildschirm sehen?“

Ja, Sie sind richtig. Willkommen beim Video-Konferenz-Bingo. Diese drei Sätze hat wohl jeder von uns in der letzten Zeit zur Genüge gehört. Neben zahlreichen Telefonaten während der Arbeitszeit, nutzen wir Videokonferenzen nun verstärkt auch für Familientreffen oder Quiz-Abende mit Freunden. Trotz der Sicherheitslücken ist Zoom für viele dabei die Plattform der Wahl. Doch auch die großen Tech-Unternehmen haben ihre Chance erkannt und sind bereit, es mit Zoom aufzunehmen.

Google und Facebook greifen an

Google hat erst kürzlich seine Plattform Google Meet, die ursprünglich für sichere Geschäftsbesprechungen entwickelt wurde, kostenlos und für alle verfügbar gemacht. Ein Vorteil, Google Meet hat bislang keine zeitliche Limitierung. Sie benötigen zur Nutzung lediglich ein Google-Konto. Horizont berichtete über Funktionen und Pläne der Plattform.

Auch Facebook bietet in Zeiten von Corona eine neue Option, mit anderen virtuell Zeit zu verbringen.  Mit Messenger Rooms können sich bis zu 50 Leuten treffen, austauschen und Spiele spielen. Laut Facebook ist sogenanntes „Zoombombing“, also die Einwahl Dritter in zufällig ausgewählte Videokonferenzen, in ihren Räumen nicht möglich. Mehr dazu auf t3n.

Und damit nicht genug. Facebook hat Mitte-Mai die beliebte GIF-Datenbank Giphy gekauft. Der Social-Media-Riese plant nun, die Funktionen in Instagram zu integrieren. Auf Spiegel erfahren Sie mehr über den angeblichen 400-Millionen-Dollar-Deal.

Homeoffice für alle und für immer?

Eine weiterer Social-Media-Konzern, der es im Mai durch Corona in die Schlagzeilen geschafft hat, ist Twitter. CEO Jack Dorsey kündigte an, dass alle Mitarbeiter des Unternehmens für immer im Homeoffice arbeiten können. Twitter-Personalchefin Jennifer Christie betonte, dass das Unternehmen entscheiden werde, wann die Büros wieder öffnen, doch die Mitarbeiter selbst entscheiden, ob und wann sie zurückkehren. Weitere Informationen finden Sie auf Tagesschau.

Spotify und FYEO sorgen für Work-Life-Balance

Damit es uns auch nach der Arbeit zuhause gut geht, geben auch Unterhaltungsunternehmen ihr Bestes, uns in den eigenen vier Wänden bei Laune zu halten. Spotify startet zum Beispiel eine Gruppen-Session-Funktion. Damit wird es möglich, Playlists gemeinsam zu bearbeiten, zu steuern und selbstverständlich zu hören – und das in Echtzeit. In einer Session können sich dann bis zu 100 Personen mit derselben Gruppe verbinden – perfekt für die nächste Party! Das PC Magazin hat den vollständigen Beitrag für Sie. Auch auf dem Podcast-Markt gibt es einen Neuling. FYEO (For Your Ears Only) des deutschen Entertainment-Konzerns ProSiebenSat.1 will hierzulande die Nummer-1-Plattform für Audio-Inhalte werden. Wie FYEO aussieht und was dem Hörer geboten wird, lesen Sie auf Mobilbranche.

„Sorry, ich habe Probleme mit meiner Verbindung“

Bei dem ganzen Homeoffice, all unseren Videokonferenzen und der vermehrten und gemeinsamen Nutzung von Unterhaltungsangeboten, stellt sich die Frage, ob das Internet dem überhaupt gewachsen ist. Informationen dazu finden sich in der neuen Ausgabe der Zeitschrift „Vernetzt“ der Bundesnetzagentur mit dem Schwerpunkt Breitband.

ENGIE Impact hat die Firefly Communications Group mit der Kommunikation in Großbritannien, Deutschland und Belgien beauftragt. Die 2019 gegründete Tochter der ENGIE Group unterstützt Unternehmen, Städte und Regierungen bei der Umsetzung und Beschleunigung ihrer Nachhaltigkeitstransformation. Dabei arbeitet ENGIE Impact mit Führungskräften und Unternehmenslenkern zusammen, um maßgeschneiderte Strategien und konkrete Fahrpläne für deren Nachhaltigkeits- und CO2-Neutralitätsziele in den Bereichen Energie, Wasser, Abfall und anderen Gebieten zu entwickeln.

Firefly wurde ausgewählt, um die Einführung von ENGIE Impact zu unterstützen und den Bekanntheitsgrad der Marke in den drei europäischen Märkten zu steigern. Der Fokus der Arbeit von Firefly liegt dabei auf der Positionierung von ENGIE Impact als Experte und der Vorstellung von Unternehmen, die große Fortschritte auf dem Weg zu einer kohlenstofffreien Zukunft machen.

„Zu sagen, dass Nachhaltigkeit und Klimawandel große Gesprächsthemen sind, ist untertrieben – jede Zeitung, jedes Online-Medium, jeder soziale Kanal und die politische Agenda wird mit Nachrichten und Meinungen zu Klimaschutzaktivitäten geflutet“, kommentiert Marco Dautel, Associate Director bei Firefly München. „ENGIE Impact spielt eine entscheidende Rolle dabei, die nötige Transformation in Unternehmen voranzutreiben. Der Purpose des Unternehmens inspiriert unser Team enorm ENGIE Impact dabei zu unterstützen, die Bekanntheit und Anerkennung zu bekommen, die das Unternehmen verdient.“

„Nach unserem Start im letzten Jahr, ist es jetzt an der Zeit, uns auf den europäischen Märkten zu etablieren und das Bewusstsein für unsere Expertise zu schärfen, mit der wir die einflussreichsten Städte und Marken der Welt bei der Beschleunigung ihrer Nachhaltigkeitstransformation  unterstützen“, sagt Raevyn West, Senior Director, Growth Marketing bei ENGIE Impact. „Firefly hat dieses Jahr einen schnellen Start hingelegt und die Arbeit des Teams hat schon jetzt einen erheblichen Beitrag zur Steigerung unseres Bekanntheitsgrades in Europa geleistet. Wir haben ehrgeizige Pläne für das weitere Jahr 2020 und setzen auf Firefly, uns dabei zu unterstützen.“

ENGIE Impact bietet weltweit Unternehmen, Städten und Regierungen Nachhaltigkeitslösungen und -dienstleistungen an. Es führt das bestehende und bewährte Portfoliogeschäft der ENGIE-Gruppe zusammen und bietet eine breite Palette strategischer und technischer Services an. Dadurch bietet es von der Strategie bis zur Umsetzung ein umfassendes Angebot zur Unterstützung seiner Kunden bei der Bewältigung ihrer komplexen Nachhaltigkeitsherausforderungen. ENGIE Impact, ist Teil der weltweit im Bereich des CO2-freien-Übergangs führenden ENGIE Group.

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