In 15 Sekunden zu neuen Kunden 

TikTok ist nur ein Mittel zum Zeitvertrieb für die Generation Z? Ganz im Gegenteil. Mit dem richtigen Know-how können Unternehmen die Videosharing-Plattform erfolgreich für Ihr Reputation Shaping nutzen.  

Die Kurzvideo-App TikTok ist in aller Munde. Marketingteams feiern die App, weil sie schnell und einfach kreative Clips für eine Marke drehen können und Teil einer großen Community werden. Eine eindrucksvolle Reichweite gibt es extra dazu. Doch wer bucht über das TikTok-Video einen CRM-Workshop? Wer schaut einen lustigen Clip und fragt im Anschluss Halbleitertechnik an? Ist der Hype ums TikTok Marketing heiße Luft? Oder kann es tatsächlich der richtige Ort für Consulting, HR-Softwares oder IT-Dienstleistungen sein? 

Was hat Tiktok im B2B- Bereich zu bieten?  

Kurzgesagt ist TikTok eine Video-Sharing-Plattform. Nutzer:innen haben die Möglichkeit, sich auf der Videoplattform Kurzvideos anzusehen und auch selbst erstellte Kurzvideos hochzuladen. Mittlerweile ist TikTok die sich am schnellsten verbreitende mobile App der Welt. Sie ist nach eigenen Angaben in insgesamt 75 Sprachen verfügbar und erfreut sich weltweit einer wachsenden Zahl von Nutzern:innen. Aber nicht nur die Generation Z ist auf der Trend-Plattform vertreten, immerhin sind mehr als 31% über 25 Jahre alt. TikTok lebt von Inhalten, die viele Konsument:innen ansprechen – wie Inspiration, Wissensaustausch oder Comedy. 

KI wird eingesetzt, um nutzergenerierte Inhalte auf einzelne Nutzer zuzuschneiden, die sie dann auf ihrer personalisierten For You Page (FYP) finden. Um die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, auf der FYP zu erscheinen, wird häufig das Hashtag #foryou oder sogar #fyp verwendet. Denn auch Hashtags helfen, auf TikTok Aufmerksamkeit zu erregen. 

In der Theorie ist es also so: Mit dem richtigen Format bauen Sie sich einen Expertenstatus auf und werden direkt über die App angefragt – sei es, dass Menschen bei Ihnen arbeiten wollen, oder Ihre Leistungen und Produkte anfragen. Um den Expertenstatus zu erlangen, braucht es insbesondere eine starke Content-Idee, einen guten Texter für die Skripte und einen Content Creator, der das TikTok am Ende produziert. 

Gleich und gleich gesellt sich gern

Haben Sie Unternehmen als Zielgruppe, die ihr Angebot vor allem an junge Menschen richten, sind diese vermutlich schon auf TikTok vertreten? Mit der Plattform haben Sie also die Möglichkeit, genau diese Unternehmen ebenfalls zu erreichen. Vermutlich werden Sie sogar Pluspunkte sammeln, denn es zeigt, dass Sie die Zielgruppe Ihrer Kund:innen verstehen.  

Grundsätzlich kann jedes Unternehmen auch auf TikTok für unterschiedliche Zielgruppen Fuß fassen. Wenn man seine Zielgruppe kennt, weiß man bereits, welche Inhalte Aufmerksamkeit erzeugen und wie man die Nutzer:innen an die Marke bindet. Als B2B-Marke können Sie zum Beispiel TikTok nutzen, um ihnen einen Einblick in die Herstellung Ihrer Produkte zu geben. Die Plattform bietet auch die Möglichkeit, Ihre Mitarbeitenden zum Mitreden und Mitmachen zu bewegen. Noch besser ist es, wenn Sie Ihren Fachexpert:innen die Führung übernehmen lassen und ihnen erlauben, eine Frage-Antwort-Runde auf der App zu moderieren. 

Potenzielle Neukund:innen oder neue Mitarbeitende können die Marke somit über TikTok kennenlernen. Beziehen Sie die Community mit ein und nutzen Sie die Plattform, um sich als modernes Unternehmen zu präsentieren, das ständig neue Chancen nutzt. 

Bewerber:innen da suchen, wo man sie auch findet!

Die Altersgruppe, die bei TikTok hauptsächlich aktiv ist, besetzt in den seltensten Fällen Führungspositionen in einem Unternehmen. Sie steht noch am Anfang ihres beruflichen Lebens. Die Nutzer:innen befinden sich überwiegend in der Ausbildung oder absolvieren ein Studium. 

Alter der TikTok Nutzer:innen in Deutschland (https://www.start.io/audience/tiktok-users-in-germany)

Diese Umstände machen sie für Unternehmen im B2B-Bereich auf zwei Arten interessant: Einerseits können Sie Ihr Unternehmen bei potenziellen Arbeitnehmer:innen und Azubis bekannt machen – schließlich sind sie die Unternehmer von morgen – andererseits beeinflusst man mit den Beiträgen automatisch das Kaufverhalten der Zielgruppe. 

Nicht nur für junge Menschen 

TikTok ist zwar vor allem bei der jüngeren Generationen beliebt, doch auch die für den B2B-Bereich relevante Altersgruppe ist vertreten. In den 25 % der 25-34-jährigen sowie den 6 % der 35-44-jähren globalen TikTok-Konsument:innen stecken mit Sicherheit auch Entscheider:innen, die Sie gern von Ihren Produkten oder Dienstleistungen überzeugen wollen. Jedoch stellt sich weiterhin die Frage, wie sich die B2B-Branche in dieser Spaß-App etablieren kann. 

Während Networking als eine Kerntaktik im B2B-Marketing zwar wahrscheinlich eher auf anderen Plattformen, wie LinkedIn, stattfindet heißt das nicht, dass TikTok nicht zum effektiven Netzwerken genutzt werden kann. 

Lokal- oder Branchenspezifische Hashtags können verwendet werden, um mit anderen Fachleuten und potenziellen Kund:innen in Kontakt zu treten.  

Als Erstes durchstarten  

TikTok ist im B2B-Bereich noch weitgehend unbekannt. Ist Ihr Unternehmen auf TikTok vertreten, gibt es noch wenig Konkurrenz und damit einen eindeutigen Wettbewerbsvorteil.  

Hier noch ein paar weitere Tipps, wie auch Sie auf der Plattform erfolgreich werden:  

  • Stellen Sie Ihre Werbeabsichten nicht in den Vordergrund. 
  • TikTok ist schnelllebig, was heute passiert ist morgen (fast) schon vergessen.  
  • Achten Sie auf die Aussagen Ihrer Videos. Sie wollen zwar viral gehen, jedoch aus positiven Gründen. (Sie wollen mehr dazu wissen? Lesen Sie gern unseren Blogbeitrag zu Cancel Culture
  • Nur wer selbst aktiv ist, kann die App auch verstehen.  
  • Haben Sie Spaß und machen Sie mit. Vielleicht werden Sie der nächste große Social Media Hit!   

Und noch ein kleiner Hinweis zum Schluss: Es braucht jemanden im Unternehmen, der die Plattform und die Zielgruppe versteht, sonst wird es schnell peinlich. TikTok hat einen ganz eigenen Humor, den viele außerhalb der Plattform nicht verstehen. Das führt auch dazu, dass trendbasierte Videos schnell lächerlich werden, wenn man zu lange braucht, um diese zu posten oder wenn der Trend falsch verstanden wird. Auch lange interne Approval Prozesse sind hier schwierig. Vertrauen Sie ihren Social Media Teams und erlauben Sie ihnen sich auszuprobieren – ein Following entsteht nicht über Nacht.  

TikTok kann Teil einer 360 Grad Unternehmenskommunikation sein und somit Teil des Reputations Managements. Wir unterstützen Sie gern mit Trainings und Guidelines für Social Media Teams – oder bei Ihrer Stratgeischen Planung. 

Der virtuelle Spielplatz: VR für ihre PR nutzen

Stellen Sie sich Folgendes vor: Sie betreten Ihren Arbeitsplatz und gehen in einen Meetingraum, um dort Ihre Kolleg:innen zu begrüßen – und das alles virtuell in einer 3D-Welt. Es fühlt sich an, als wären Sie tatsächlich zusammen, doch eigentlich sitzen sind Sie zu Hause und tragen ein VR-Headset, während Ihre Kolleg:innen vielleicht am anderen Ende der Welt dasselbe tun. Von diesem Szenario sind wir vielleicht gar nicht so weit entfernt.

Die zunehmende Verbreitung von Virtual Reality (VR) und Augmented Reality (AR) verändert sowohl die Arbeit als auch die Freizeit. In nur wenigen Monaten entwickelten sich AR und VR zu einem festen Bestandteil der Welt der Kommunikation. Als Facebook im Oktober letzten Jahres ein großes Rebranding durchführte und sich als „Meta“ vorstellte – und damit seine Reichweite über die sozialen Medien hinaus auf den Bereich der virtuellen Realität ausdehnte – nahm die Welt davon Notiz. Und wenn Big Tech einen Trend setzt, folgen die Menschen ihm. Virtual Reality wird sogar als die Weiterbildung der Zukunft angepriesen.

Für moderne Arbeitnehmer:innen ist es nichts Neues, aus der Ferne miteinander zu kommunizieren. Aber die wohl größte Auswirkung dieser Technologien ist, dass auf eine ganz neue Art zusammengearbeitet werden kann. Menschen, die sich vermutlich niemals zu Gesicht bekommen hätten, haben dadurch die Chance auf einen authentischen und realen Austausch. Egal ob es um das Teilen der eigenen Kreativität, oder um die Kommunikation an sich geht: Menschen auf der ganzen Welt können dies nun virtuell verwirklichen. 

Hier sind meine drei besten Ansätze, mit denen VR Ihre Kommunikationsbemühungen verbessern kann:

1. Mit VR die Kreativität fördern

Der Raum, in dem Sie sich befinden, spielt eine wichtige Rolle für Ihre Kreativität. Und für diejenigen von uns, die in der Kommunikationsbranche tätig sind, ist Kreativität die treibende Kraft. Wenn Sie sich in Ihrer Umgebung nicht inspiriert und wohl fühlen, werden Sie nicht Ihre beste Leistung erbringen können. Virtuelle Räume können in dieser Hinsicht viel effektiver sein als physische Räume – sie simulieren die Realität nur und ermöglichen es uns daher, in einer Welt zu arbeiten, in der der Kreativität keine Grenzen gesetzt sind.

VR-Meetings sind ebenfalls ein leistungsstarkes Instrument. Im Gegensatz zu Zoom-Anrufen können Sie bei VR-Besprechungen die physische Anwesenheit der Kolleg:innen sehen, was einer persönlichen Besprechung sehr viel näherkommt. Das Verständnis der Körpersprache und der Dynamik im Raum ist ein wertvolles Instrument, um die Gefühle Ihrer Kolleg:innen einschätzen zu können und entsprechende Entscheidungen zu treffen. Außerdem können wir aus der traditionellen Büroumgebung ausbrechen – wer würde nicht gerne am Strand oder an einem inspirierenden historischen Denkmal Besprechungen leiten oder Artikel verfassen, sobald das eines Tages möglich wäre?

2. Menschliche Beziehungen ermöglichen

Als Kommunikationsexpert:in ist es entscheidend, unser Publikum dort abzuholen, wo es gerade ist. Emotionale Verbindungen sind wichtig, vor allem für Marken, die ihre Interaktionen mit potenziellen Kund:innen durchgehend authentisch gestalten wollen. Genau genommen ist dies das Herzstück unseres Geschäfts. Die Menschen müssen das Gefühl haben, gesehen und gehört zu werden, um sich angesprochen zu fühlen – und VR hat das enorme Potenzial uns dabei zu helfen. Denn der Einsatz dieser Technologie macht menschliche Verbindungen unabhängig vom Standort möglich. Authentizität ist auch bei der Kommunikation mit Kund:innen und Klient:innen wichtig – es ist entscheidend, dass wir die Bedeutung einer virtuellen Umarmung in einer Zeit, in der sich viele distanziert haben, nicht unterschätzen.

3. VR hebt die Zusammenarbeit auf ein neues Niveau

Wie die virtuelle Realität unser tägliches Leben beeinflussen könnte, ist aus gutem Grund ein heißes Thema und wird als die Zukunft der Arbeitswelt bezeichnet. Im Moment scheint die Technologie fast zu schön, um wahr zu sein – denn sie hat die Macht, eine neue Ebene der nahtlosen Zusammenarbeit zu schaffen, die vor ein paar Jahren noch undenkbar war. Brainstorming-Sitzungen sind beispielsweise persönlich viel effektiver, aber wenn der physische Standort hier keine Rolle mehr spielt, sind die Möglichkeiten grenzenlos.

VR hat das Zeug dazu, unseren Arbeitsalltag einfacher, produktiver und authentischer zu gestalten – und das ist entscheidend für den Erfolg von Unternehmen. Und obwohl sich diese Technologie noch in der Entwicklung befindet, könnte sie schon in wenigen Jahren alles verändern, was wir über menschliche Interaktion und Zusammenarbeit wissen.

Facebook hat in seinem relativ kurzen, dafür aber turbulenten Bestehen bereits eine ganze Reihe von Krisen erlebt. Zuletzt geriet der Social-Media-Riese durch die Whistleblowerin Frances Haugen unter Druck. Sie enthüllte den negativen Einfluss, den der Algorithmus des Unternehmens auf die Welt hat. Er führe zu Gewalt und  Spalte die Gesellschaft. Zudem sprach sie darüber, wie schädlich die Plattform Instagram für die psychische Gesundheit ist (Quelle: Handelsblatt). Trotz dieser negativen Schlagzeilen gab Facebook Anfang des Jahres seine Umbenennung in Meta bekannt. Verbunden mit diesem Rebranding will sich der Konzern folglich stärker auf das Metaverse konzentrieren und weniger auf soziale Medien.

Mehr Infos zum Metaverse finden Sie in einem Beitrag unseres UK-Teams: The metaverse: fear or freedom for humanity and communication?

Während es aus Facebooks Sicht logisch erscheint, ein Rebranding durchzuführen – üblicherweise passiert das bei Unternehmen alle 7 bis 10 Jahre (Firefly eingeschlossen!) – denken Facebook-Skeptiker wahrscheinlich, dass es sich dabei lediglich um einen kosmetischen Eingriff handelt, um eine Reihe von Missständen und Fehlern zu vertuschen. Ein Rebranding ergibt durchaus Sinn, wenn ein Unternehmen eine neue Vision und neue Ziele verfolgt. Deshalb ist auch die Umbenennung von Facebook in Meta nachvollziehbar, denn die Ziele und Visionen richten sich nun am Metaverse aus. Doch bei Facebook (und vielen anderen, auf die ich noch zu sprechen komme), kann das Rebranding auch eine Maßnahme zur Rettung der eigenen Reputation sein, was mich wiederum zu der Frage führt, ob das tatsächlich möglich ist.

Mit der Zeit gehen – Warum Unternehmen ein Rebranding durchführen 

Facebook ist nicht das erste und wird auch nicht das letzte Unternehmen sein, dass ein Rebranding durchführt. Insbesondere in Folge von negativen Schlagzeilen. Tatsächlich nehmen viele Unternehmen im Laufe der Zeit eine Komplettüberholung vor. Und oft ist genau das der Grund, weshalb sich große Marken so lange halten. Als McDonalds beschloss, seine Restaurants von der verspielten Ronald-McDonald-Kinder-Kultur in eine moderne Café-Kultur zu verwandeln, befand sich das Unternehmen in einer großen Krise. Der Dokumentarfilm „Super Size Me“ deckte verschiedene gesundheitliche Bedenken im Zusammenhang mit den Produkten von McDonalds auf. Das führte zu Gewinneinbrüchen und hatte bei den Verbraucher*innen einen schlechten Beigeschmack (kein Wortspiel beabsichtigt).

Der Gillette-Werbespot von 2019, der den neuen Slogan der Marke ankündigte und auf die Diskussionen um #MeToo und toxische Männlichkeit Bezug nahm, spaltete die Meinungen. Einige sahen in der Änderung des 30 Jahre alten Slogans einen frischen „Look“. Andere wiederum beschlossen, die Marke zu boykottieren, da sie die Neuausrichtung als „feministische Propaganda“ und „Entmannung“ wahrnahmen. Gillette verteidigte die Kampagne und hielt trotz der Empörung an dem neuen Auftritt fest. 

Ein Rebranding kann auch durch eine*n neue*n CEO, ein neues Führungsteam oder eine Fusion oder Übernahme eines anderen Unternehmens angestoßen werden. Auch der Wunsch nach globaler Expansion, zieht häufig ein Rebranding mit sich, um das neue Publikum besser anzusprechen. Unabhängig davon, aus welchem Grund sich ein Unternehmen für ein Rebranding entscheidet, kann es von vielen Reputationsvorteilen profitieren. Wenn es allerdings nicht richtig umgesetzt wird, birgt es zahlreiche Risiken.

Achten Sie nicht nur auf die Optik  

Eine beschädigte Reputation durch ein Rebranding zu retten, braucht vollsten Einsatz und jeder Schritt sollte sorgfältig geprüft werden. Ein Rebranding ist schließlich weit mehr als eine optische Veränderung. Ihre Zielgruppe wird sofort erkennen, wenn es sich um eine oberflächliche Maßnahme statt einen ganzheitlichen Wandel handelt. Denken Sie also daran, innerhalb und außerhalb des Unternehmens tiefgreifende Veränderungen voranzutreiben.

Sollten Sie über diesen Schritt für Ihr Unternehmen nachdenken, helfen die folgenden Tipps dabei, das Rebranding durchzuführen und Ihre Reputation zu verbessern:

  1. Stellen Sie sicher, dass alle Stimmen vertreten sind. Ein Rebranding ist ein riesiges Projekt, vor allem, wenn es sich um ein großes Unternehmen handelt. Es ist wichtig, dass solche Entscheidungen gemeinsam mit den Mitarbeitenden im Unternehmen getroffen werden. Basecamp musste dies auf die harte Tour erfahren, als ein Drittel der Mitarbeitenden kündigte, nachdem der CEO in einem Blog gesellschaftliche und politische Gespräche am Arbeitsplatz untersagt hatte.
  2. Lassen Sie Ihren Worten Taten folgen. Es ist schön und gut, in den sozialen Medien und in der Presse die großen Veränderungen in Ihrem Unternehmen anzukündigen. Doch wenn diese Änderungen im Unternehmen nicht schnell zu spüren sind, werden sich die Mitarbeitenden gegen Sie stellen. Ist beispielsweise Diversity der Fokus, stellen Sie sich die Frage, ob Ihr Vorstand ein gutes Beispiel für Vielfalt in der Belegschaft ist. Wollen Sie Ihr Unternehmen nachhaltiger gestalten? Legen Sie offen, welche Schritte Sie unternehmen, damit Mitarbeitende und die Öffentlichkeit Ihre Pläne verstehen und verfolgen können.
  3. Definieren Sie Ihr Messaging. Es ist wichtig, dass Sie den Ton für Ihr neuausgerichtetes Unternehmen angeben. Überlegen Sie genau, wie Sie über Ihr Unternehmen sprechen wollen und wie die Stakeholder*innen diese Botschaften unterstützen können.
  4. Nutzen Sie das Momentum. Wenn ihr Rebranding in der Öffentlichkeit Aufsehen erregt hat, sollten Sie das unbedingt nutzen und die Kommunikation aufrechterhalten. Verbreiten Sie Ihr neues Messaging und bleiben Sie dran. Es kann etwas dauern, bis sich die Menschen daran gewöhnt haben.
  5. Bereiten Sie sich auf (kleine) Rückschläge vor. Ein Rebranding ist kompliziert und birgt große Risiken – selbst die größten Unternehmen tun sich damit schwer. Sie sollten deshalb sicherstellen, dass Sie ein Rebranding aus den richtigen Gründen durchführen. Und kalkulieren Sie Reaktionen oder mögliche Rückschläge seitens der Mitarbeitenden oder der Öffentlichkeit unbedingt ein. 

Der Mai endet mit einem langersehnten Wetterhoch! Nach dem langen Coronawinter war auch der Frühling nicht gerade mit Sonnenschein gesegnet. Ganze 22 Regentage und im Schnitt 2 Grad zu kühl (BR). Doch genug davon, denn der Sommer steht vor der Tür und der Mai hatte neben Regenwetter auch einiges spannendes zu bieten. Hier kommt eine Zusammenfassung der relevantesten Meldungen aus der Tech-Welt.

Die Luca-App

Es klang so schön: eine App für die digitale Kontaktverfolgung. Anders als bei der Corona-Warn-App kann man sich mit Luca an einem Ort direkt über einen QR-Code einchecken. Die Daten werden verschlüsselt und an das zuständige Gesundheitsamt übermittelt und gelesen. Wird eine Infektion gemeldet, werden Nutzer, die ebenfalls vor Ort waren, automatisch benachrichtigt. So das Prinzip. Im Mai hagelte es allerdings (erneut – siehe z. B. Handelsblatt) Kritik für die Betreiber, zuletzt vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik. Das BSI schätzt „das Angriffs-Szenario einer Code-Injection über das Luca-System abhängig von der konkreten Einsatzumgebung als plausibel ein“. Die Schwachstelle, die das angebundene Gesundheitsamt lahmlegen könnte, wurde inzwischen geschlossen. Die App bleibt dennoch bei Datenschützern umstritten, wie heise.de berichtet.

Chip-Mangel

Die Nachfrage nach Halbleitern ist ungebrochen hoch. Besonders die Elektronikbrachen und die Automobilindustrie benötigen die Chips zur Produktion von Geräten und Fahrzeugen. Die Pandemie, Naturkatastrophen und ein Brand sorgten dafür, dass die ohnehin schon ausgelasteten Fabriken, zum Stillstand kamen und die geforderten Mengen nicht länger liefern konnten. Nun fehlen sie überall, auch in den neuen Produktionsstandorten. Denn aufgrund des Chip-Mangels können die so sehr benötigten Fertigungsmaschinen nicht hergestellt werden. Capital liefert weitere Insights und einen Ausblick auf das, was uns noch erwartet.

Bitcoin – yes or no?

Die einen steigen aus, die anderen steigen ein. Während Tesla Chef Elon Musk ankündigte, aufgrund des hohen Energieverbrauchs beim Mining der Kryptowährung künftig auf den Handel und die Bezahlung mit Bitcoin zu verzichten (manager magazin), zeigt sich Ebay CEO, Jamie Iannone, offen für Zahlungen mit Kryptowährung (t3n). Nach dieser Ankündigung stieg die Aktie des Online-Marktplatzes um gute vier Prozent. Auch Musks Statement sorgte für Bewegung: sein Tweet brachte den Bitcoin-Preis abrupt zum Absturz  (Wiwo). Hier zeigt sich mal wieder der Einfluss des milliardenschweren Visionärs.

Null Bock auf digital

Corona verpasste Deutschland einen Digitalisierungsschub, der in vielen Bereichen bitter nötig war. Doch offensichtlich reicht das noch nicht aus. Der Digital Sentiment Survey 2021, eine Umfrage von McKinsey, untersuchte das digitale Nutzungsverhalten von Verbrauchern im letzten halben Jahr. Die Ergebnisse zeigen, dass wir im europäischen Vergleich gemeinsam mit der Schweiz zu den Schlusslichtern bei der Nutzung von digitalen Angeboten zählen. Natürlich wurden auch hierzulande in den letzten sechs Monaten (gezwungener Maßen) mehr digitale Möglichkeiten wahrgenommen, doch sehnen sich die Deutschen stark nach physischer Nähe und ihren bevorzugten analogen Kanälen. Das könnte daran liegen, dass die digitalen Erfahrungen noch nicht so ausgereift sind, wie in anderen Ländern und auch an dem hohen Datenschutzbedürfnis. Zahlen und Fakten liefert t3n.

Das wars auch schon wieder. Genießt den Juni und die Sonne, sofern sie denn scheint. Um bis zum nächsten News Roundup auf dem Laufenden in Sachen Tech-News, Reputationsmanagement und Kommunikation zu bleiben, folgt uns gerne auf LinkedIn.

Das Jahr 2021 begann wie das vorige Jahr endete: Politische Verrücktheiten in den Vereinigten Staaten und zwei Krisen, die nur auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben; die Klimakrise und die Corona-Pandemie. Doch dass dieses Jahr anders werden wird, merke ich schon daran, dass ich nicht mehr fast jeden Tag in den Nachrichten lese, welche bisher unvorstellbare Aussage oder Tat der politisch mächtigste Mensch der Welt wieder getroffen oder vollzogen hat. Mit Biden scheint erneut eine sachliche, informative und respektvolle Kommunikation ins Weiße Haus zurückzukehren. Auch in Deutschland ist die alternative Krawallpartei aktuell gefühlt weniger skandalträchtig, leider kann man das nicht über manche Politiker in der Regierung sagen.

Was für mich aber auf jeden Fall aus dem außergewöhnlichen Jahr 2020 hängen bleiben wird, sind die vielen Veränderungen unseres Alltags. Die SARS-CoV-2-Pandemie hat unser soziales Miteinander auf den Kopf gestellt sowie uns Arbeits- und Handlungsweisen hinterfragen oder schlichtweg nach Alternativen suchen lassen – sowohl im privaten wie im beruflichen Bereich. Diese tiefgreifenden Änderungen haben das Thema Kommunikation wie selten zuvor in den Mittelpunkt gestellt und erheblichen Einfluss auf die Kommunikationsbranche mit sich gebracht. Dieser Einfluss prägt für mich auch die Kommunikationstrends in diesem Jahr, sei es im Journalismus, in der Unternehmenskommunikation oder bei den Kommunikationstechnologien.

Journalismus: Arbeitsweisen im Wandel

Das Pandemiejahr 2020 hatte einen erheblichen Einfluss auf die Arbeitsweise vieler Journalisten. Vor allem tagesaktuelle Nachrichten, die oft von Vorortberichterstattung und Vorortgesprächen die notwendige Tiefe erhalten, erfordern mehr Aufwand. Ansprechpartner können meist nicht vor Ort, sondern nur telefonisch oder per E-Mail angesprochen werden und Eindrücke vom Ort des Geschehens werden häufiger nicht mehr selbst erlebt, sondern nur auf Basis von Informationen Dritter nacherzählt. Dadurch wird es für Unternehmen, Regierungen und andere Institutionen einfacher, sich nicht zu äußern oder ungeprüfte bzw. falsche Informationen zu verbreiten. Auch, weil Journalisten immer weniger Zeit haben, sauber zu recherchieren oder kritisch zu hinterfragen.

Hinzu kommt, dass sich der Trend zu Gewalt und Hass gegen Medienschaffende in der Pandemie noch weiter verstärkt hat. Immer häufiger werden die Journalisten, die noch vor Ort arbeiten, angefeindet oder sogar angegriffen. Eine zusätzliche Hürde für eine ausgeglichene Berichterstattung.

Auch im Fachjournalismus hat die Pandemie Spuren hinterlassen. Neben den veränderten Arbeitsweisen im Homeoffice wurden die Fachmedien besonders von den reduzierten Werbeschaltungen getroffen. Dies führt bei uns immer häufiger dazu, dass Redakteure und Redakteurinnen eine Berichterstattung ablehnen, weil Kunden, die Werbung schalten, vorgehen. Aus meiner Sicht eine Gefahr für die redaktionelle Unabhängigkeit.

Der Wandel im Journalismus ist kein neuer Trend, aber die Corona-Pandemie hat viele der Entwicklungen beschleunigt. 2021 wird die Trennlinie zwischen journalistisch sauber arbeitenden Medien und denen, die weniger faktenorientiert berichten, noch deutlicher hervortreten. Ich hoffe , dass erstere mehr Zusprache von den Endkunden erhalten, damit die Journalismusqualität in Deutschland erhalten bleibt.

Unternehmenskommunikation: Fokus auf Customer Centricity im ganzen Unternehmen

Im letzten Jahr haben Unternehmen vieles ausprobiert und getestet. Jetzt gilt es, die richtigen Schlüsse aus den Tests zu ziehen und weiter flexibel zu bleiben. Denn eines ist erst Mal sicher:  Corona wird uns auch 2021 noch intensiv beschäftigen und die Kommunikation erheblich beeinflussen. Empathie, Purpose und Glaubwürdigkeit waren schon vor der Pandemie ein Trend in der Unternehmenskommunikation, aber der Fokus auf diese Aspekte eines Unternehmens wurde durch die Krise noch einmal verstärkt. Körperliche und geistige Gesundheit, der Klimawandel sowie die Black-Lives-Matter-Bewegung standen neben dem Virus im Vordergrund. Die einflussreiche globale Bewegung brachte das Thema Rassismus nicht nur in die vorderste Reihe der Köpfe aller, sondern veranlasste auch eine Reihe von Unternehmen zum Handeln und eine effektive Kommunikation war dabei elementar.

Mit Blick auf das Jahr 2021 ist es wahrscheinlich, dass gesellschaftliche Themen weiter relevant bleiben und eine Veränderung im Verhalten von Unternehmen und Verbrauchern erfordern. Falsch oder gar nicht zu reagieren, kann sich negativ auf die Reputation von Einzelpersonen und/oder Unternehmen auswirken. Daher wird es im neuen Jahr besonders wichtig sein, auf die Kommunikation bei gesellschaftlich relevanten Themen vorbereitet zu sein und PR- und Markenbotschaften sensibel, sorgfältig und wahrheitsgetreu zu formulieren.

Gleichzeitig gilt es Kommunikation endlich ganzheitlich zu betrachten, um Zielgruppen dort zu erreichen, wo sie sich aufhalten und, aus meiner Sicht viel wichtiger, endlich mit der bewussten Trennung von Kommunikations- und Marketingdisziplinen aufzuhören, um Kommunikation „aus einem Guss“ zu machen. Die durch das Homeoffice erworbenen kommunikativen Fähigkeiten und neuen Tools können dabei helfen, alle Stakeholder an einen Tisch zu holen und alles der Customer Experience unterzuordnen, um das volle Kommunikationspotenzial auszuschöpfen. Von Pressearbeit über Werbung, von sozialen Kanälen bis zu Foren, Messenger-Diensten, Chats und Newslettern, alles hat seinen Platz und seine Relevanz in der Kommunikation.

Kommunikationstechnologie: Automation und ganzheitliche Kommunikationsplattformen

Das Internet, soziale Medien, Video und Audio haben die Kommunikation in den letzten 20 Jahren erheblich diversifiziert und beschleunigt. Ich kann kaum glauben, dass ich zu Beginn meiner PR-Karriere noch Pressemitteilungen via Fax oder Briefpost (auch damals schon anachronistisch) verschickt habe. Das ist heute undenkbar oder maximal Teil einer kreativen Kampagne. Inzwischen wissen viele Unternehmen, wie sie die unterschiedlichen Plattformen und Technologien nutzen können und es wird viel getestet und ausprobiert. Gleichzeitig bringt die Vielzahl unterschiedlicher Medien auch neue Herausforderungen wie erhöhte Content-Produktion mit plattformgerechten Varianten und die erhöhte Zahl an zu beobachtenden Medien, damit keine Kommunikationschance verpasst wird. Zudem erfordern die aktuellen und wohl noch länger anhaltenden Kontaktbeschränkungen kreative Antworten für zukünftige Veranstaltungen. 2021 werden sich daher viele Unternehmen neue digitale Tools zulegen, um auch weiterhin kommunikativ am Ball bleiben zu können.

Dabei müssen Plattformen im Vordergrund stehen, mit denen sich Inhalte für PR, Marketing und Sales integriert planen, umsetzen und ausspielen lassen, um disziplinübergreifend, ergebnisorientiert und auf Augenhöhe mit Stakeholdern in und außerhalb des Unternehmens arbeiten und kommunizieren zu können. Denn was den Kollegen aus PR und Kommunikation häufig noch fehlt, sind handfeste Indikatoren, wie zum Beispiel Leads, die den deutlichen Mehrwert für die Geschäftsführung und den Vertrieb über Reichweite und Aufmerksamkeit hinaus deutlich macht. PR-Inhalte sind prädestiniert dafür, Aufmerksamkeit zu schaffen und potenzielle Kunden davon zu überzeugen, persönliche Daten zu hinterlassen.

Darüber hinaus kommen Kommunikationsabteilungen nicht mehr an einer digitalen Lösung vorbei, die sie dabei unterstützt neue Trends rechtzeitig zu erkennen und schneller auf Themen reagieren zu können. Der Geschwindigkeit, mit der täglich Nachrichten und Social Posts veröffentlicht und abgesetzt werden, können nur noch Automatisierungstools mit einem lernenden Algorithmus Herr werden. Dafür kann sich die Abteilung dann komplett auf Media, Influencer und Social Relations konzentrieren.

Während das öffentliche Leben in vielen Teilen der Erde noch immer weitestgehend stillsteht, haben sich in diesem Monat die Nachrichten der Tech-Welt wieder einmal überschlagen. Wer dachte, dass 2021 ruhig und besonnen startet, wurde schnell eines Besseren belehrt. Folgend findet ihr die aus meiner Sicht spannendsten Entwicklungen, die größten Aufreger und die faszinierendsten Meldungen der ersten Wochen dieses Jahres, in das wir alle mit viel Hoffnung, großen Erwartungen und Zuversicht gestartet sind.   

Anschlag auf die Demokratie löst Debatte um Meinungsfreiheit aus

Die erste weltweite Schlagzeile ließ nicht einmal eine Woche auf sich warten. Am 6. Januar gingen die schockierenden Bilder von Trump-Anhängern um die Welt, die sich gewaltsam Zutritt zum Kapitol der Vereinigten Staaten verschafft hatten. Als die Lage eskalierte, rief der nunmehr ehemalige Präsident der Vereinigten Staaten seine Anhänger zwar über die sozialen Netzwerke, Twitter und Facebook, zum friedlichen Rückzug auf, gleichzeitig wiederholte er jedoch seine Vorwürfe zum Wahlbetrug und bezeichnete die Protestierenden als „etwas ganz besonderes“. Daraufhin sperrten die Netzwerke Trump, was wiederum eine größere Debatte über die Meinungsfreiheit auslöste. Darf ein Privatunternehmen bestimmen, welche Inhalte gezeigt werden und welche nicht? Welche Regeln gelten und wo sind die Grenzen? Sollte die Regierung diese Regeln festlegen oder würde das von weniger demokratischen Machtinhabern ausgenutzt werden? Diese Fragen beschäftigten auch die Journalisten von Tagesschau, Zeit und Co.

Datenschutz: Es bleibt doch in der Familie…

Auch das Thema Datenschutz ist häufig ein Diskussionspunkt bei sozialen Netzwerken. Im Januar sorgte die Facebook-Tochter WhatsApp für Furore. NutzerInnen wurden aufgefordert, bis zum 8. Februar geänderte Datenschutzbestimmungen zu akzeptieren, wenn sie den Messangerdienst auch weiterhin verwenden wollten. Viele sahen darin allerdings das Risiko, dass ihre Daten dann an den Mutterkonzern weitergeben werden und entschlossen sich ihre Chats von nun an auf anderen Plattformen fortzuführen. Mehr zum Thema liefert die Süddeutsche Zeitung. So schossen etwa die Downloads für Signal in die Höhe, so dass der Messanger am 15. Januar sogar kurzzeitig nicht mehr erreichbar war, wie Netzwelt berichtete. Ein weiterer Nutznießer der Lage ist ICQ (Stern). Könnt ihr euch noch erinnern? Vielleicht geht es euch auch so, dass allein beim Gedanken an das niedliche „Uh-Oh“ der Nachrichtenübermittlung des Services, das Herz voller Nostalgie einen Hüpfer macht… Das Netz ist jedenfalls voll von Optionen und Alternativen. Es bleibt allerdings abzuwarten, ob eine von ihnen dem Riesen WhatsApp wirklich die Stirn bieten kann.

Welcome to the Club(House)

Beim Thema soziale Plattformen kam man im Januar auch nicht an Clubhouse vorbei. Seit circa zwei Wochen liest, schreibt und vor allem hört das Netz von und über die neue Social-Media-App, die Live-Podcast zum Mitdiskutieren bietet. InfluencerInnen, UnternehmerInnen und viele PolitikerInnen plaudern in zahlreichen Gesprächen um die Wette und laden zum Mitmachen ein. Aber genau hier ist auch der Haken, denn ohne Einladung geht nichts. Zudem werden kategorische alle Nicht-iPhone-Nutzer ausgeschlossen – sorry, die App gibt es noch nur für iOS – und eine Audio-Only-App verfolgt nicht gerade den inklusiven Ansatz, den man 2021 erwartet. Wie immer gehen die Meinungen auseinander. Focus, Zeit und t3n und (fast alle) anderen beleuchten die Vor- und Nachteile. Ich würde mir ein eigenes Bild machen, doch leider habe ich weder ein iPhone noch eine Einladung. Laut den Firmengründern sollte ich das erste Hindernis aber bald überwinden können, denn die Android-App ist wohl in Planung (Watson).

Sonst noch was?

Was soll ich sagen, der Monat hatte es in sich. Auf der CES stellten Unternehmen ihre neuesten Innovationen und Gadgets vor. Erstmals virtuell und auch sonst deutlich von der Pandemie geprägt. Das erkennt man zum Beispiel an den neuen Produkten, die etwa die Süddeutsche Zeitung zusammengefasst hat. KleinanlegerInnen bringen die Börse mit dem Kauf von GameStop-Aktien durcheinander und rebellieren gegen die großen Hedgefonds, mehr auf manager magazin. Und ganz nebenbei wurde Joe Biden vereidigt und drückte bereits bei vielen Beschlüssen seines Vorgängers auf die Rückspultaste. Diesen Arbeitseifer nahm die Welt direkt aufs Korn und titelte: Biden macht versehentlich Unabhängigkeit der USA rückgängig.

Chapeau 2021, das war ein fulminanter Start. Ich bin gespannt, was du noch bereithältst. Falls euch der monatliche Tech-Rückblick nicht ausreicht, folgt uns gerne auf LinkedIn.

Mit dem Dezember geht ein Jahr voller Herausforderungen, niederschmetternden Nachrichten und Ereignissen zu Ende, die am Anfang des Jahres niemand auch nur ansatzweise für möglich empfunden hätte. Corona hat unser gesamtes Leben auf den Kopf geworfen. Kein Wunder, dass die Pandemie im Jahresrückblick von Google und Twitter ganz oben steht und zum Wort des Jahres beigetragen hat. Es gibt gute Neuigkeiten von der Front: ein Impfstoff gegen den Virus rückt in Reichweite. 

Covid-19 dominiert die Schlagzeilen, doch es gibt auch noch andere News. Wir haben die wichtigsten Nachrichten aus der Technologie- und Kommunikationsbranche im Dezember zusammengefasst. 

Wo geht’s denn hier zur Nachhaltigkeit? 

Dieses Jahr hat mit dem Ausfall von Flügen, Homeoffice und dem Trend zu DIY einen guten Beitrag für das Klima geleistet hat. Von den Zielen im Pariser Abkommen sind wir dennoch weit entfernt. Das zeigt auch der Klimaschutz-Index. Deutschland ist auf Platz 19 und hat sich damit im Vergleich zum Vorjahr (Platz 23) schon hochgearbeitet. Schweden besetzt weiterhin Platz vier und damit den ersten vergebenen Platz. Deutsche Welle liefert weitere Informationen. 

Dieses Jahr hat sich ein Trend zum Individualverkehr herausgebildet, wie die Continental-Mobilitätsstudie zeigt. Fast ein Viertel der Deutschen steigt nun öfter als vor der Pandemie in das eigene Auto. Wenn schon selbst fahren, dann vielleicht elektrisch unterwegs? Bis November wurden in Europa 500.000 vollelektrische Fahrzeuge verkauft, ein neuer Rekord. Ziel der europäischen Kommission ist bis 2030 insgesamt 30 Millionen elektrische Autos auf Europas Straßen zu haben. Wer im Winter Angst um die Reichweite hat, findet auf beim ADAC Tipps gegen die Kälte.  

Schon gewusst? Eines der 5 nachhaltigsten Bürogebäude, das Nuoffice, befindet sich in München.  

Lang lebe TikTok 

Nach Trumps Bann der App TikTok folgten Monate der Ungewissheit. Mehr zum Prozess in unseren Oktober-News. Inzwischen ist der Aufkauf der chinesischen App durch ein US-Unternehmens vom Tisch und TikTok darf wie gehabt in den USA agieren. Aber ist dies wirklich das Ende der Verhandlungen? Mehr auf onlinemarketing.de

Währenddessen in China: Eine chinesische Sonde hat im Dezember Mondgestein gesammelt und auf die Erde befördert. Das Oberflächenmaterial soll weiter untersucht werden und der Wissenschaft dienen – FAZ berichtet. Wer jetzt von der Reiselust gepackt ist, kann sich über die Möglichkeiten informieren, auf dem Mars Sauerstoff zu beziehen

Transparent, transparenter, Apple?  

Haben Sie schon einmal die Datenschutzerklärung beim Installieren einer neuen App gelesen? Ein neues Update verspricht Apple-Nutzern mehr Einblick in die Nutzung ihrer Daten. App-Entwickler müssen in Zukunft übersichtliche Angaben zur Verwendung der personenbezogenen Daten zur Verfügung stellen. Ob diese Maßnahme Nutzer dazu bringt, vermehrt die Apps zu nutzen, die weniger Daten fordern und teilen, bleibt abzuwarten. Bisher erntete der Tech-Konzern für diese Aktion vor allem Kritik vom Messenger-Dienst WhatsApp. Die gesamte Story zum Beipackzettel für Apps auf Handelsblatt

Die Technologie-Riesen im Blickpunkt 

Die US-Verbraucherschutzbehörde untersucht den Umgang mit Nutzerdaten der großen Tech-Konzerne. Unter anderem Amazon, Facebook und YouTube müssen ihre Daten offenlegen. Mehr dazu auf heise.de

In Europa will die EU-Kommission den Wettbewerbsmächten im Internet wie Google, Amazon und Facebook ein Ende setzen. Das vorgelegte Digital-Paket soll den digitalen Raum in der EU neu ordnen. Es drohen Milliardenstrafen. N-tv berichtet. Facebook kämpft bereits um seine Monopolstellung. Zwei Klagen gegen das Unternehmen fordern die Abspaltung von Instagram und WhatsApp, Business Insider klärt auf. 

Währenddessen erfolgte diesen Monat ein weiteres Milliardengeschäft. Der Cloud-Anbieter salesforce übernahm den Messaging-Dienst Slack. Heise informiert über die „himmlische Vermählung“. 

Es weihnachtet sehr – oder auch nicht 

Dieses Jahr läuft alles anders als geplant, so auch Weihnachten. In einer Studie der Universität der Bundeswehr München gaben 44 Prozent der Befragten an, weniger in Weihnachtsstimmung zu sein als die Vorjahre. Positiv ist jedoch, dass der gleiche Anteil angibt, weniger Weihnachtsstress zu empfinden. Insgesamt sind die Deutschen optimistisch und zwei Drittel wollen das Beste aus der ungewohnten Situation machen. Vor allem Süßigkeiten/Lebensmittel, Bücher und Spielzeug werden unter dem Baum landen. 

Beim Spielzeug ist jedoch Vorsicht geboten. Die Bundesnetzagentur warnt vor Smart Toys, die in die Privatsphäre eindringen und die Haushalte abhorchen. Klingt abgedreht? Alles auf tagesschau nachlesen. Wer dann doch lieber zum Buch greift, wird bestimmt bei den Lesetipps von Bill Gates fündig. Viel Spaß beim Schmökern! 

Wir wünschen frohe Weihnachten, besinnliche Festtage und einen guten Rutsch in das neue Jahr. Auf ein positiveres 2021! 

Der November 2020: Was für ein Monat, in was für einem Jahr! Schon seit Beginn der Pandemie, vor allem aber seit dem ersten Lockdown, überschlagen sich die Nachrichten regelrecht. Gefühlt wurde im November jedoch noch eine Schippe draufgelegt. Neben allen gesellschaftspolitischen Themen – Lockdown, Querdenker, US-Wahl, um nur einige zu nennen – rücken zahlreiche Nachrichten in den Hintergrund. Da zurzeit allerdings auch viel im Bereich Technologie und Kommunikation passiert, haben wir auch in diesem vollen November wieder das Wichtigste für Sie zusammengefasst.

Covid-19-Impfstoff, der Durchbruch?

Wie könnte es anders sein, aber natürlich steht Corona weiterhin im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses. Diesmal allerdings mit positiven Neuigkeiten. Eine Meldung von Biontech/Pfizer über einen Corona-Impfstoff hat die Welt aufatmen lassen. Moderna und AstraZeneca folgten. Das hatte selbstverständlich direkte Auswirkungen – nicht nur auf das eigene Wohlbefinden. So berichtete beispielsweise t3n über ein Feuerwerk an den Börsen. Während Tui oder Lufthansa zulegten, sanken Stay-at-home-Aktien wie Zoom. Doch wir sollten nicht zu früh in Euphorie verfallen. Auch wenn die Zeichen positiv stehen, gilt es noch viele Hürden zu überwinden. Besonders der Transport der Impfdosen stand in der zweiten Novemberhälfte im Zentrum der Berichterstattung – unter anderem Transport liefert weitere Informationen.

Black Friday, Start oder Ende des Weihnachtsgeschäfts?

Transport ist ein gutes Stichwort – auch in Bezug auf Weihnachtsgeschenke. Corona-bedingt brummt das Online-Geschäft noch stärker als im vergangenen Jahr. It-daily.net berichtet sogar vom „digitalsten Weihnachten aller Zeiten“. ExpertenInnen befürchteten allerdings schon im Oktober, dass es dadurch zu Lieferengpässen kommen könnte (Business Insider). Also was tun? So früh wie möglich bestellen. Laut einer Umfrage von Idealo wollen in diesem Jahr nur noch 4 % bis zur letzten Woche vor den Feiertagen mit ihren Weihnachtseinkäufen warten. 2019 gaben noch 49 % an, erst in der Woche vor Heiligabend das letzte Geschenk zu besorgen.

Gut, dass der November der Shopping-Monat schlechthin ist. Singles Day, Black Friday, Cyber Monday, sie alle sorgen dafür das die Kassen klingeln. In einem Artikel fasst WuV zusammen, wie das Kaufverhalten der Deutschen am Black Friday aussah und wem der Tag zu Rekordumsätzen verhalf. Es sieht ganz danach aus als hätte DHL weiterhin gut zu tun. Schon 5 Wochen vor Jahresende hat die Deutsche Post mit 1,6 Milliarden Paketen bereits mehr zugestellt als im Vorjahr – Black Friday und die Adventszeit noch nicht eingerechnet (CIO).

Elon Musk auf der Überholspur

Die Online-Shopping-Tage spielen großen E-Commerce-Anbietern in die Hände. Die Auswertungen von Amazon liegen nicht vor, allerdings wird Jeff Bezos mit seinem Gigakonzern auch in diesem Monat wieder großen Gewinn eingefahren haben – in der Krise ein Dauerzustand für den reichsten Mann der Welt. Den Rang ablaufen wird ihm so schnell wohl niemand. Auch wenn Elon Musk im November Bill Gates auf den dritten Platz im Ranking der Superreichen verwies (im Tesla überholt es sich wohl gut), hat Bezos noch genügend Vorsprung – tageschau berichtete. Aber wer weiß, was als nächstes passiert, schließlich greift Musk regelrecht nach den Sternen. Sein Raumfahrtunternehmen SpaceX schickte im November zum ersten Mal eine Crew zur ISS. Mehr dazu auf Welt.de. Und Raketen sind ja bekanntlich etwas schneller als Autos.

Konsolenkrieg: Playstation oder Xbox?

Bei Musk bleiben in diesem Jahr wohl keine (materiellen) Wünsche offen. Anders sieht es da vielleicht bei Gamern aus. Sowohl Sony als auch Microsoft haben ihre neuen Konsolen veröffentlicht. Ob die Xbox Series X oder Playstation 5 unterm Weihnachtsbaum liegen soll, muss jeder selbst entscheiden. Wer noch etwas Hilfe benötigt, findet beispielsweise auf mobiFlip oder golem einen Vergleich

KI löst biologisches Puzzle

Und noch ein weiteres Gigaunternehmen darf im Monatsrückblick nicht fehlen. Dem Google Tochterunternehmen Deep Mind ist mit seinem KI-Programm Alpha Fold gelungen, vorherzusagen, wie sich Aminosäureketten zu einem funktionellen Biomolekül falten. Damit hat Google es nach eigenen Aussagen geschafft, ein jahrzehntelanges Problem der Biologie zu lösen. Diese Technologie könnte die zukünftige Erforschung von Krankheiten und die Entwicklung neuer Therapien und Medikamente revolutionieren. Die Süddeutsche Zeitung liefert weitere Informationen.

Von Gaming über Shopping, im All und auf der Straße und besonders auch in der Medizin – ohne Technologie kommt man heute schnell an Grenzen. Das hat der November allemal unter Beweis gestellt. Wir sind gespannt, was der Dezember bringt. Hoffentlich aber für alle eine besinnliche Adventszeit mit vielen positiven und spannenden Nachrichten.

Mit dem September kommt normalerweise auch der Herbst. Da in diesem Jahr aber alles etwas anders ist, haben sich die ersten Wochen dieses Monats mit Temperaturen über 30 Grad noch stark nach Hochsommer angefühlt. Die in ganz Deutschland gemittelten Temperaturen lagen für den September 2020 mit 14,8 Grad Celsius 1,5 Grad über dem Durchschnitt der Jahre 1961 bis 1990. Zudem regnete es zu wenig. (heise.de) Da sind die Worte der KlimaaktivistInnen von Fridays for Future leider sehr passend. Unter dem Motto „Kein Grad weiter!“ fand am 25.09.2020 – am Weltklimatag – erneut ein globaler Klimastreik statt, FAZ berichtete. Zeitgleich lief in New York die Climate Week. Hier trafen sich Branchenexperten und Unternehmen, um darüber zu diskutieren, wie eine C02-neutrale Wirtschaft gestaltet werden kann. Wie Nachhaltigkeit trotz Covid-19 ganz oben auf der Agenda von Unternehmen bleiben kann, erklärt unser Kunde ENGIE Impact in einem Beitrag im Rahmen der Klimawoche.  

Autofrei? Wohl eher nicht

Ein weiterer Tag im September, der im Zeichen des Klimaschutzes steht, ist der europäische Autofreie Tag am 22. September. Wie der Name schon sagt, soll an diesem Tag der Gebrach von Autos und anderen Kraftfahrzeugen eingeschränkt werden. Leider war davon nicht allzu viel zu spüren. Auf den Straßen waren wie jeden Tag zahlreiche Autos unterwegs. Vielleicht müssen Alternativen wie der Nahverkehr attraktiver gestaltet werden? Im Idealfall könnten sich verstopfte Straßen damit erübrigen, wie dieses GIF anschaulich zeigt.

Die Autobranche – zwischen Krise und Boom

Dass sich etwas an den Mobilitätskonzepten in Deutschland ändern muss, ist nicht erst seit diesem Jahr bekannt. Doch die Pandemie hat – wie fast jeden Bereich unseres Lebens – auch die Mobilitätsbranche durcheinandergebracht. Während Automobilzulieferer und Hersteller Stellen abbauen und die Verkaufszahlen für Verbrenner sinken, boomen E-Autos – sicher auch dank politischer Maßnahmen (WELT). Auch wenn sich der Antrieb verändert, bleibt das Auto weiterhin beliebt und ändert am Straßenbild wenig. Experten glauben sogar, dass die Straßen im Winter voller werden, denn wegen COVID-19 meiden viele Menschen den Nahverkehr (FAZ). Um künftig eine Plattform für Mobilitätskonzepte zu bieten und Best-Practice-Lösungen für Mobility Hubs und smartes Parkraummanagement zu liefern, hat sich nun das „Forum Mobilität in Deutschland“ (FMiD) gegründet (Elektronik automotive) – wir sind gespannt, was daraus entsteht.

TikTok – Verboten oder nicht verboten, das ist hier die Frage

Natürlich gab es im September neben Klima und Mobilität auch andere Themen. Die Debatte um TikTok, die bereits Teil unserer Nachrichtenzusammenfassung im August war, ging zum Beispiel in die nächste Runde. Präsident Trump will Apple und Google verbieten, die App weiterhin zum Download anzubieten. Diese Anordnung von oben sollte eigentlich am 28.09. in Kraft treten. Per Gerichtsentscheid dürfen die Tech-Riesen TikTok nun aber doch erstmal weiter anbieten. Allerdings könnten am 12. November weitere Beschränkungen des Handelsministeriums in Kraft treten, die die Situation massiv verändern dürften. Um das Verbot abzuwenden, ist der Verkauf an ein US-Unternehmen weiterhin im Gespräch. So würden die Daten der Millionen amerikanischen Nutzer, nicht länger Gefahr laufen, in die Hände der chinesischen Regierung zu gelangen. Weitere Informationen finden Sie auf Spiegel.de.

25 Jahre Ebay und 100 Tage Corona-Warn-App

Abschließend gibt es noch etwas zu feiern. Am 2. September feierte Ebay seinen 25. Geburtstag. Der erste Artikel ging am folgenden Tag vor 25 Jahren über den virtuellen Verkaufstresen. Ein kaputter Laser-Pointer für 14,83 Dollar. Das daraus ein milliardenschweres Unternehmen werden sollte, ist schwer vorstellbar. Doch die Idee war gut und zahlte sich aus. Wir wünschen weiterhin alles Gute. Die ganze Geschichte gibt es auf Stern.de.

Und auch unsere Corona-Warn-App konnte ein kleines Jubiläum feiern. 100 Tage ist die App mittlerweile im Einsatz und wurde mehr als 18 Millionen Mal heruntergeladen. Entwickler und die Bundesregierung bewerten die App als Erfolg (bundesregierung.de). Im Herbst soll sie auch länderübergreifend in 11 EU-Staaten funktionieren und im Ausland vor möglichen Infektionen warnen, wie t-online.de berichtet.

Und damit läuten wir das letzte Quartal des Jahres ein. Denken Sie daran, in weniger als 100 Tagen ist Weihnachten und am 3.Oktober feiern wir 30 Tage Deutsche Einheit. Es bleibt also spannend.

Wir hoffen, Sie hatten trotz Hitzewelle und Reisebeschränkungen einen entspannten August. Der Monat brachte einen der heißesten Sommer Deutschlands mit sich. Für alle, die der Hitzewelle entflohen sind und Abkühlung gesucht haben, kommen hier die heißesten News im Überblick.

Die heiße Debatte um TikTok

TikTok, die durch Karaoke bekannt gewordene App, begeistert mit seinen Kurzvideos und zahlreichen Dance-Challenges besonders die Generation Z. In letzter Zeit war die Videoclip-App aus ganz anderen Gründen vermehrt in der Presse vertreten. Für diesen Medienrummel sorgte Trump. Aus Angst, der chinesische Mutterkonzern, ByteDance, könnte die Daten amerikanischer Nutzer an die chinesische Regierung weitergeben, drohte er kurzerhand, die App aus den USA zu verbannen. Bis Mitte September soll sich das Technologieunternehmen komplett aus dem amerikanischen Markt zurückziehen. TikTok und ByteDance wehren sich noch gegen den Vorwurf der Datenweitergabe und sind in den USA vor Gericht gezogen. Alternativ hat Trump inzwischen der Möglichkeit einer Übernahme durch ein US-Unternehmen zugestimmt. So könnten die 100 Millionen amerikanischen Nutzer die App weiterhin verwenden und ihre Daten wären sicher. Microsoft und Walmart zeigen Interesse an TikTok USA mit dem stolzen Preis von 30 Milliarden Dollar.

Doch China ist nicht begeistert von dem Vorgehen und verschärft die Ausfuhrregelungen für Technologie, um eine Übernahme zu erschweren. Dieses politische Duell hat auch den – erst vor wenigen Monaten neu angetretenen – Chef, Kevin Mayer, wieder aus dem Amt getrieben. Wer noch nicht genügend Durchblick hat, findet auf SZ eine Erklärung für Einsteiger.

Epic Games vs. Apple und Google

Auch in der Gaming-Industrie sind die Gemüter aufgeheizt. Das Software-Unternehmen Epic Games klagt gegen Apple und Google. Der Spieleentwickler wehrte sich gegen das App-Vertriebs-Monopol der beiden Konzerne und hat wiederholt gegen die Regeln des Apple App Stores verstoßen. Verschiedene Updates des Videospiels Fortnite haben die festgelegte Provision von 30 Prozent bei In-App-Käufen umgangen. Dies ahndete Apple mit dem Rausschmiss aus seinem App Store. Auch Google reagierte auf die Provokation und entfernte Fortnite aus dem PlayStore. Für iOS-Nutzer sind neue Apps oder Updates von Epic Games seitdem nicht mehr verfügbar. Über alternative Android App Stores sind die Spiele für Android-Nutzer weiterhin erhältlich. Am 28. September findet die erste Gerichtsverhandlung statt. Mehr Details gibt es bei heise.

Travel-Start-ups wehren sich gegen Google

Der August scheint alle etwas aufgewühlt zu haben. Start-ups wie Trivago, Hometogo oder Getyourguide sind der Meinung, dass Google, ihr wichtigster Werbepartner, sie während der Krise nicht genügend unterstützt hat. Nun kritisierten die Unternehmen ein viel grundlegenderes Problem: Google nutzt die Daten seiner Werbepartner, um konkurrierende Produkte aufzubauen. Gründerszene berichtete.

Internationaler Tag des Klopapiers

Nach zahlreichen Auseinandersetzungen in der Tech-Branche, nun etwas zur Auflockerung. Am 26. August drehte sich alles um eines der wichtigsten Güter in diesem Jahr, das Toilettenpapier. Anlässlich des „Internationalen Tages des Toilettenpapiers“ veröffentlichte der Verband deutscher Papierfabriken einige Fakten zu Verbrauch und Nutzen. Hätten Sie gewusst, dass in Deutschland jährlich 750.000 Tonnen Toilettenpapier produziert werden, von denen 125.000 Tonnen exportiert werden?

Genießen Sie den September, der bestimmt genauso spannend wird. Tägliche Updates und Entwicklungen der Tech- und Kommunikationsbranche gibt es bei uns auf LinkedIn.

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