In unserer digitalen Welt ist es schneller und einfacher als je zuvor, Dinge zu messen. Aber per Definition sind diese Messungen binär. Wie kann man große immaterielle Werte wie Innovation, Charakter und Ansehen auf sinnvolle und nützliche Weise quantifizieren?

Reputation ist schwer greifbar. Sie ist mehr als nur Vertrauen oder Meinung. Und es ist etwas, das Sie messen können und sollten. Lernen Sie Grundlagen des Benchmarking und der Gestaltung dessen, was Menschen über Sie denken und sagen.

Unser kurzer Leitfaden hilft Ihnen zu verstehen, was Reputation ist – und was nicht. Wir zeigen Ihnen die positiven Aspekte einer guten Reputation (und die negativen einer schlechten), und erläutern wie Sie dieses oft vernachlässigte Instrument einfach prüfen und gestalten können.

Jeder spricht über Homeoffice, doch wie gehen Kommunikationsprofis damit um? 4 Tipps zum Umgang mit einem sensiblen Thema

Spätestens seit Ausbruch der Coronapandemie 2020 ist das Thema Homeoffice in aller Munde. Die einen lieben es, die anderen hassen es, jede:r hat in die eine oder andere Richtung Erwartungen an die eigene Arbeitgeber:in. Außerdem verändern sich die Regelungen je nach pandemischer Lage. Wie geht man nun als Führungsperson kommunikativ mit dem Thema Homeoffice um, obwohl man selbst nicht mal weiß, ob die Regelungen von heute Morgen noch Gültigkeit besitzen?

Auch die ganz Großen haben ihre Schwierigkeiten

Das Thema Homeoffice ist deshalb kommunikativ herausfordernd, da es auf das Leben der Arbeitnehmer:innen in all seiner Komplexität unmittelbaren Einfluss hat – beruflich und privat. Elon Musk hat sich an dieser Herausforderung kürzlich ganz schön die Finger verbrannt. Aus kommunikativer Sicht ist es zunächst völlig legitim, dass sich Herr Musk gegen Homeoffice positioniert. Unprofessionell und schädigend für die Reputation seiner (Personen)marke wurde es dann mit seinem inzwischen vielfach geteilten Kommentar, indem er auf einen kritischen Post antwortete, dass im Homeoffice Beschäftigte nur vorgeben würden zu arbeiten. Mit dieser Aussage macht Elon Musk klar, dass er sich für die individuellen Bedürfnisse seiner Mitarbeiter*innen herzlich wenig interessiert. Entsprechend groß war dann auch der Shitstorm.

Homeoffice als Chance oder Fettnäpfchen?

Gerade sensible Themen wie die Wahl des Arbeitsplatzes bieten die Chance das Vertrauensverhältnis zu den Mitarbeiter*innen zu stärken. Voraussetzung dafür ist eine wertschätzende und transparente Kommunikation. Die folgenden vier Aspekte gilt es dabei unbedingt zu beachten.

1. Hören Sie Ihren Mitarbeiter:innen zu und holen Sie sie genau da ab wo sie stehen

Nach zweieinhalb Jahren Pandemie-Anpassungswahnsinn kann es zunächst schon mal helfen, das aktuelle Wohlbefinden der Mitarbeiter:innen in Erfahrung zu bringen. Fühlen sie sich wohl im Homeoffice oder wünschen sie sich mehr Anwesenheit im Büro? Was sind die Gründe für die jeweilige Präferenz? Nur wer die Wünsche und Sorgen der Mitarbeiter:innen kennt, kann angemessen und wirksam mit ihnen kommunizieren.

2. Mitarbeiter:innen mit in die Entscheidung einbeziehen

Gefasste Beschlüsse werden von allen Seiten besser aufgenommen, wenn alle Beteiligten das Gefühl haben, Einfluss darauf nehmen zu können. Nehmen Sie sich also Zeit direkt zu fragen, welche Lösungsansätze die Mitarbeiter:innen selbst vorschlagen. Spielen Sie sich nicht als vermeidliche:r Expert:in auf, sondern benennen Sie Ihre eigenen Unsicherheiten ganz klar. Von einem offenen Dialog profitieren beide Seiten enorm.

3. Ohne echte Transparenz geht gar nichts

Sobald Arbeitgeber:innen erste Überlegungen über eine Änderung der Homeoffice-Regelung anstellen, sollten die Mitarbeiter:innen so früh wie möglich in diese Überlegungen eingeweiht werden. Indem nicht nur die Ergebnisse, sondern auch der Entscheidungsfindungsprozess transparent kommuniziert werden, entsteht viel eher ein Klima der Akzeptanz als ohne diese frühen Gespräche.

4. Vertrauen ist gut, Kontrolle ist von gestern

Unabhängig davon, ob man Homeoffice befürwortet oder nicht, sollte klar sein, dass nur eine vertrauensvolle Kommunikation zu langfristigem Unternehmenserfolg beitragen kann. Konkret ist damit gemeint, dass unternehmensintern unbedingt ein kommunikatives Klima bestehen muss, in dem die Anliegen aller Mitarbeiter:innen Gehör finden müssen. Machen Sie nicht den gleichen Fehler wie Herr Musk und setzen voraus irgendetwas besser zu wissen als Ihre Kolleg*innen – schon gar nicht in der Frage, von wo aus sie am produktivsten arbeiten.

An der Homeoffice-Debatte offenbart sich eindeutig, welche Unternehmen über eine durchdachte und klare Kommunikationsstrategie verfügen. Nutzen Sie diese Chance und zeigen Sie, dass hinter ihren Unternehmenswerten konkrete Taten stecken.

2020 hielten nur 19 Prozent der Teilnehmer:innen einer deutschlandweiten Umfrage des Statista Global Consumer Surveys Cancel Culture für ein Problem. Recht wenig, wenn man bedenkt, dass Medien heute fast täglich über neue Fälle berichten und kaum ein Tag vergeht an dem kein Name in den Social Media Trends zu finden ist. An einem Tag ist es die Gewürzmarke Ankerkraut, da sie sich mit Nestlé zusammenschließt, am nächsten Tag eine Umweltaktivistin mit Dreadlocks. Darin liegt auch die Schwierigkeit der Cancel Culture. Es kann jeden treffen, egal ob Marke, Unternehmen, Partei oder Einzelpersonen.

Wer selbst auf Social Media unterwegs ist (und gerne bei den Trends up to date ist), stellt schnell fest, dass diese öffentlichkeitswirksame Ächtung gar nicht so unvorhersehbar ist. Die Gründe der Kritik sind häufig sogar nachvollziehbar:

Sind die Ursache für die Mehrheit dieser Vorfälle.

Das Problem der Cancel Culture besteht also oft nicht darin, dass sie kritisiert, sondern wie sie kritisiert. Denn mit Kritik hat das in vielen Fällen wenig zu tun. Das Problem dabei steckt bereits im Namen. Sie „cancelt“, also das Beenden oder Absagen von etwas. Das Canceln passiert in zwei Schritten:

  1.  „Call-Out-Culture“: Dem Verbreiten des Fehlverhaltens durch Teilen von Videos, Bildern, Hashtags oder Storys auf verschiedensten Social-Media-Kanälen. Ab einem gewissen Bekanntheitsgrad verbreiten sich solche Meldungen wie ein Lauffeuer. Es bleibt also nicht in dem kleinen „Fan“ Kreis, der bis zu einem gewissen Grad berechtigte Kritik äußert.
  2.  „Cancel-Cultur“: Die Reaktion auf das Fehlverhalten ist also gleichzusetzen mit dem wütenden Mob, der auf diese Aussage hin auftaucht und im Grunde nichts mit der Marke oder auch Person zu tun hat. Viele der Nutzer, haben ihren Erstkontakt erst durch den Fehltritt. Schnell artet die berechtigte Kritik von „Fans“ in „Hass“ von Fremden aus.

Was sind die Auswirkungen?

Diese Bewegung im Netz kann zum Boykott führen, also der Weigerung, das „Opfer“ der Cancel Culture weiter zu unterstützen oder die Zukunft gar zu erschweren. Ankerkraut hat nach ihrer Kooperation mit Nestle beispielsweise nicht nur viele Fans der Marke, sondern auch fast alle Kooperationen mit Influencer:innen und die damit verbundene Reichweite verloren. Wer hier einmal einen Einblick braucht, kann gerne die Kommentare zu der Ankündigung auf Twitter lesen:

Nestlé ist neuer Mehrheitseigentümer von Ankerkraut! Wir bleiben eigenständig: als Unternehmen und Marke. Die Gründer Anne und Stefan, sowie die Geschäftsleitung, bleiben als relevant beteiligte Gesellschafter an Bord und am operativen Geschäft wird sich nichts ändern.

— Ankerkraut GmbH (@ankerkraut) April 13, 2022

Wenn Konsument:innen oder Kund:innen aufhören die Produkte zu kaufen, Dienstleistungen wahrzunehmen, Bücher, Filme oder Musik zu konsumieren, Texte zu lesen und Veranstaltungen zu besuchen, kann natürlich nachhaltig das Geschäft darunter leiden, vor allem, wenn der geschäftliche Erfolg auf Social Media Reichweite beruht. Sie werden von einer gesellschaftlichen Gruppe gecancelt, was einerseits einer öffentlichen Ächtung gleichkommt, aber andererseits weiteren wirtschaftlichen Erfolg nicht zwangsläufig ausschließt. Klar ist, dass so ein Vorfall, egal in welchem Ausmaß, der Reputation langfristig schaden kann.

Zudem entwickelt sich die Cancel Culture immer mehr zum Trend. Es werden verstärkt Fehltritte gesucht, um einen künstlichen Shitstorm zu generieren. Jahre alte Tweets werden recherchiert und veröffentlich oder auch einfach Behauptungen aufgestellt, um den nächsten Skandal zu schaffen.

Was lernen wir aus der Cancel Culture?

Die Zeit der großen Imagekampagnen und Werbeversprechen ist vorbei. Nur zu predigen, ohne zu handeln, wird bei einem wachsenden kritischen Bewusstsein der immer jünger werdenden Kund:innen zunehmend schwieriger. Marketingversprechen müssen auf allen Unternehmensebenen erfüllt werden, sonst geht schnell die Glaubwürdigkeit verloren. Unternehmen können beispielsweise nicht für Diversität einstehen, während im Hintergrund weiterhin weder gleichberechtigte Strukturen bestehen noch faire Löhne gezahlt werden.

In Zeiten von Cancel Culture verlangen kritische Kunden von Unternehmen mehr, als nur noch unternehmerisch zu handeln. Der Mehrwert eines Unternehmens bemisst sich am Mehrwert, den es für uns alle kreiert, nicht wie früher nur für Kund:innen oder das Unternehmen selbst.

Auf was Sie bei der Kommunikationsplanung achten müssen, können Sie hier auf unserem Blog nachlesen.


Die Expansion in und nach Europa ist für viele Unternehmen ein großer Schritt. Europa bietet viele Möglichkeiten, Unternehmenswachstum zu beschleunigen und neue Kunden zu erreichen. Dabei ist es egal, ob Sie aus den USA oder Asien den Schritt nach Europa wagen, oder ob Sie bereits in einem europäischen Land eine Niederlassung haben und jetzt in andere Märkte in Europa eintreten möchten.

Die Wahl der richtigen Kommunikationsstrategie ist dabei ein wichtiger Faktor, um auf dem europäischen Markt Fuß zu fassen.

Meine Kolleginnen Zahra aus Frankreich sowie Charlotte aus Großbritannien und ich haben sich mit Jill Creelman von Inkhouse, einer unserer Partneragenturen in den USA, zusammengesetzt, um über die wichtigsten Kommunikationstipps für eine erfolgreiche Expansion in Europa zu sprechen. Im daraus entstandenen Video beantworten wir folgende Fragen:

  • Womit sollten US-Unternehmen, die ihre PR- und Kommunikationsbemühungen nach Europa ausweiten wollen anfangen?- Ist es entscheidend, dass Unternehmen in jedem Zielland eine Niederlassung haben?
  • Wie kann ein weltweit konsistente, aber regional relevante PR-Strategie entwickelt werden?
  • Wie kann man Ergebnisse in Europa am besten messen?
  • Wie viel sollte ein Unternehmen in die Kommunikation in Europa investieren?

Sie haben weitere Fragen zu diesem Thema?
Am 21. Oktober stellen wir in einem Webinar die praktischen Schritte zur Erstellung und Durchführung einer europaweiten Kampagne vor – von den richtigen Tools bis hin zu Tipps und Tricks für die Zusammenarbeit.
Nehmen Sie an unserem Webinar teil: https://fireflycomms.com/en/pr-in-europe-webinar/

Es wäre falsch, den Nachrichtenrückblick diesen Monat mit etwas anderem als dem tragischen Mord an George Floyd zu beginnen. Die schockierenden Nachrichten aus den USA haben uns eines gezeigt: Rassismus ist noch immer ein allgegenwärtiges Problem. Die neue Aufmerksamkeit und Präsenz des Themas haben auch Tech-Unternehmen zum Handeln aufgerufen und Facebook und Co. werden zur Rechenschaft gezogen. Zahlreiche Werbekunden boykottieren die Social-Media-Plattformen, da diese nicht konsequent gegen hassorientierte Aussagen vorgehen. HandelsblattWELT und Horizont geben einen Überblick. Mit der Initiative #StopHateForProfit fordern die Unternehmen die sozialen Medien dazu auf, Verantwortung für Posts zu übernehmen und konsequenter und transparenter gegen Rassismus vorzugehen. Facebook kündigte bereits Änderungen an, die Skepsis jedoch bleibt, so SZ. Auch LinkedIn blieb von rassistischen Vorwürfen nicht verschont. Als Reaktion färbte das Karrierenetzwerk sein Logo schwarz, WuV klärt auf. Auch Software ist in der Kritik rassistisch zu handeln. Die Fehlerquote von Gesichtserkennungen ist bei asiatischen oder dunkelhäutigen Personen bis zu 100-mal höher. Der Spiegel berichtet. 

Die Medienpräsenz von Covid-19 ist weiterhin stark. Seit dem 15. Juni ist die Corona-App in Deutschland im Einsatz. Eine Woche später verzeichnete sie 13 Millionen Downloads. Tagesschau erklärt, was bei einem positiven Testergebnis passiert. CHIP zeigt, wie man die Nutzung der Corona-App in der eigenen Umgebung testen kann. Denn je mehr Menschen die App installiert haben, desto mehr Schutz bietet sie. Alles datenkonform und anonym. Während die Technologie den Datenschutz wahrt, werden aktuell zahlreiche Restaurants und Cafés dafür kritisiert, genau dies nicht zu tun. Datenschützer kommen auf golem zu Wort.  

Google dagegen geht einen Schritt Richtung Datenschutz. Das Unternehmen, das von den Daten seiner Nutzer lebt, kündigte nun Verbesserung in seiner Datennutzung an. Gespeicherte Daten werden jetzt automatisch nach 18 Monaten gelöscht. Ist die Löschung der Daten nicht gewünscht, müssen Google-Nutzer dies aktiv einstellen. Mehr dazu auf t3n.  

Als erstes DAX-Unternehmen, meldete Wirecard im Juni Insolvenz an. Schon im vergangenen Jahr, gab es Berichte über finanzielle Ungereimtheiten im Unternehmen. Wirtschaftsprüfer sprechen nun von umfassendem Betrug. Auf Capital findet sich die Historie des Zahlungsdienstleisters.  

Dürfen Influencer auf Social Media Produkte empfehlen ohne den Post als Anzeige zu kennzeichnen, wenn sie dafür nicht bezahlt werden? Diese Frage kam im Verfahren gegen Cathy Hummels auf. Der Verband Sozialer Wettbewerb klagte auf Schleichwerbung, denn es bestehe eine bezahlte Partnerschaft, die es zu kennzeichnen gilt. Die Influencerin hat nun in zweiter Instanz gegen den Verband Sozialer Wettbewerb e.V. gewonnen. Mehr dazu gibt es auf heise.de

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Kennt ihr sie auch, die Hassliebe zu Tabellen? An manchen Tagen sind sie unsere besten Freunde, die uns bei der Organisation und Planung unterstützen, an anderen Tagen sind sie unsere Feinde. Ich neige dazu sie als ein notwendiges Übel des Arbeitsalltags zu betrachten. Deshalb ist jedes Tool willkommen, das mir das Leben erleichtert, wenn es zu Tabellen und Microsoft Excel kommt. Und es scheint, als hätte Microsoft mein Klagen gehört, denn das Unternehmen hält ein neues Feature bereit.

Das steckt dahinter:

Microsoft integriert eine neue Funktion in die Excel-App für iOS und Android, die es Anwendern ermöglicht, ein Foto von einer Datentabelle zu machen und sie in eine Excel-Tabelle zu konvertieren. Unter Einsatz von künstlicher Intelligenz funktioniert die Bilderkennung des Features und erspart Nutzern damit die manuelle Eingabe von Hardcopy-Daten.

Das heißt für uns:

Foto schießen und Excel übernimmt die sonst so müßige Arbeit, jede Spalte einzeln zu übertragen.

Wie die Zauberei in der Praxis funktioniert, seht ihr in Microsofts Video.

Mehr zum Thema „Umwandlung von Smartphone-Fotos in digitale Dokumenten“ gibt es hier.

Das Phänomen um die sozialen Netzwerke scheint immer mehr einen Hype auszulösen. Mehr als die Hälfte der Journalisten nutzen die unterschiedlichen Typen sozialer Medien regelmäßig in ihrem Beruf. Das sind die Ergebnisse der sechsten Social Journalism-Studie, die der PR-Software-Anbieter Cision Germany, in Kooperation mit der britischen Canterbury Christ Church University durchgeführt hat. Auch für Unternehmen gilt: Jeder will dabei sein, weiß aber noch nicht richtig, wie das Ganze am besten funktionieren soll. Viele sind unsicher, wie sie sich in den sozialen Medien präsentieren sollen, geschweige denn, was sie kommunizieren dürfen. Zudem fürchten einige, die Kontrolle zu verlieren und mit Ihrer Präsenz eine Angriffsfläche für Kritik zu bieten.

Dabei sind die sozialen Netzwerke eigentlich ideale PR-Instrumente, denn über diese können Sie direkt mit Ihren Zielgruppen in Kontakt treten und einen wechselseitigen Dialog inszenieren, Ihren Bekanntheitsgrad steigern, Ihr Image verbessern, wichtige Informationen steuern, neue Kunden oder Zielgruppen gewinnen und auf Neuigkeiten Ihres Unternehmens aufmerksam machen.

Hier kommen sechs Tipps, die Sie bei der Nutzung von sozialen Netzwerken für Ihre PR beachten sollten:

Content statt Werbung

Trennen Sie Content und Werbung. Erstellen Sie einen Content-Plan und überlegen Sie dabei, welche Inhalte einen Mehrwert für Ihre Zielgruppe bieten. Denn nur so stellen Sie sicher, dass Ihre Beiträge eine hohe Reichweite erzielen. Profile, die für werbliche Zwecke genutzt werden, erzielen nicht die gewünschte Reichweite. Es ist ein wichtiges Ziel der PR, Bekanntheit und ein positives Image aufzubauen, während Werbung absatzorientiert ist. Wenn Sie also glaubwürdiger sein und langfristig im Gespräch bleiben wollen, sollten Sie auf inhaltlichen Mehrwert statt auf Werbung setzen.

Qualität statt Quantität

Wie bereits beschrieben, sollten Sie Ihrer Zielgruppe einen inhaltlichen Mehrwert bieten. Dabei ist es weniger wichtig, wie häufig Sie Beiträge liefern oder dass Sie mehrmals am Tag etwas posten. Viel entscheidender ist, dass die Inhalte qualitativ hochwertig sind. Dadurch erzielen Sie eine höhere Reichweite, als mit vielen qualitativ schlechten Beiträgen.

Kommunikation statt Information

Die Aktivitäten auf den sozialen Netzwerken sind dialogorientiert. Deshalb ist es wichtig mit ihrer Zielgruppe im Gespräch zu bleiben und diese in Ihre Beiträge durch Fragen oder Aktionen einzubinden. Reagieren Sie auch auf Fragen und Kommentare. Kommunizieren Sie aktiv mit Ihrer Community, statt diese nur mit passiven Informationen zu langweilen.

Auf Kritik reagieren

Mit der Kommunikation im Dialogstil, müssen Sie sich auch auf kritisches und zuweilen unangebrachtes Feedback einstellen. Die sozialen Netzwerke werden immer mehr zu einem Servicekanal, auf dem die Nutzer Fragen stellen und Ihre Anmerkungen sowie Beschwerden abgeben. Wichtig ist, dass Sie auf jede Kritik und negatives Feedback antworten, unabhängig davon, ob diese konstruktiv sind oder nicht. Überlegen Sie sich deshalb bereits vor der Nutzung einer sozialen Plattform, wie strategisch am besten mit „Krisensituationen“ umzugehen ist.

Verknüpfen Sie ihre Kanäle miteinander

Nutzen Sie ihre Social-Media-Kanäle nicht getrennt voneinander, sondern arbeiten Sie kanalübergreifend. Ihre Zielgruppe und Follower werden möglicherweise mehrere Ihrer sozialen Kanäle verfolgen. Stellen Sie also eine Verbindung zu den einzelnen Kanälen her und verknüpfen Sie Inhalte logisch miteinander. Sie können beispielsweise Beiträge aus Ihrem Unternehmensblog auch in einen Tweet einbinden. So stellen Sie sicher, dass Ihre Kommunikation auch crossmedial stattfindet.

Kontakte pflegen

Mit Ihrer Präsenz auf den Social-Media-Kanälen erreichen Sie vor allem die breite Öffentlichkeit. Wie bereits in der Studie aufgezeigt, nutzen auch Journalisten die unterschiedlichen Netzwerke, um Kontakte zu pflegen und aktuelle Trends zu entdecken. Sie können also die sozialen Netzwerke dazu nutzen, um Ihre Kontakte zu Journalisten zu pflegen und sich durch Beiträge und Informationen ins Bewusstsein der Medienvertreter zu bringen.

Das Zusammenspiel von PR und Social Media sollte einen festen Platz in Ihrer Unternehmenskommunikation einnehmen. Indem Sie passende Inhalte generieren und über die richtigen Plattformen mediengerecht anbieten, werden Sie Ihre Zielgruppe schnell erreichen und Ihre Reichweite vergrößern. Über die sozialen Netzwerke können Sie Ihrem Unternehmen ein Gesicht und Persönlichkeit geben, es von einer anderen Seite zeigen und mit Emotionen verbinden. Da die Pflege und Aktivitäten der Social-Media-Kanäle aber zeitintensiv ist, sollten Sie sich vorher gründlich Gedanken machen, auf welchen Plattformen, sich die Kommunikation lohnt.

 

Der chinesische Sicherheitsexperte, Reolink, arbeitet ab sofort mit der deutschen Niederlassung von Firefly Communications zusammen. Das Münchner Team unterstützt das Unternehmen dabei, seinen Einfluss auf den deutschen Markt auszuweiten.

Reolink mit Hauptniederlassung in Hong Kong fertigt zuverlässige und hochwertige Überwachungskameras für Firmen und Privatanwender. Das Unternehmen vertritt die Position, dass Sicherheit eines der wichtigsten Themen unserer Gesellschaft ist und deshalb auch für jeden gewährleistet werden muss. Durch den DIY-Stil der professionellen Kameras lassen diese sich einfach bedienen. So kann jeder für mehr Sicherheit zuhause und am Arbeitsplatz sorgen.

Seit der Gründung im Jahr 2009 arbeitet Reolink stetig daran, die Technologie von Überwachungskameras weiter zu verbessern. So verfügt das innovative Unternehmen über viel Erfahrung in seinem Bereich und kennt sowohl die jetzigen Bedürfnisse seiner Nutzer als auch den Bedarf den Sicherheitslösungen in Zukunft erfüllen müssen. Das Unternehmen bedient heute bereits über 2.000.000 Kunden in mehr als 200 Regionen und Ländern.

Dieser erfolgreiche Start soll Reolink helfen, seine Innovationskraft und den Nutzen für seine Anwender zukünftig auch auf dem deutschen Markt zu zeigen. Firefly Communications mit Hauptsitz in London präsentierte dem jungen Unternehmen einen maßgeschneiderten PR-Plan, um hierzulande erfolgreich zu sein. Dieser Ansatz überzeugte Reolink davon, seine Pressearbeit in die Hände der PR- und Kommunikationsagentur zu legen.

Firefly München besteht seit 2001 und betreut namhafte Kunden aus dem IT-Bereich, wie MATESO, Corel, und Conversant. Reolink wird von Country Managerin, Henrike von Schau, Account Managerin, Bianca Koch und Senior Account Executive, Judith Hente, betreut.

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