Mobilität, Datenschutz und Spielzeugspione: Die News im Dezember

Mobilität, Datenschutz und Spielzeugspione: Die News im Dezember

Michaela Gramolla

Michaela Gramolla

Mit dem Dezember geht ein Jahr voller Herausforderungen, niederschmetternden Nachrichten und Ereignissen zu Ende, die am Anfang des Jahres niemand auch nur ansatzweise für möglich empfunden hätte. Corona hat unser gesamtes Leben auf den Kopf geworfen. Kein Wunder, dass die Pandemie im Jahresrückblick von Google und Twitter ganz oben steht und zum Wort des Jahres beigetragen hat. Es gibt gute Neuigkeiten von der Front: ein Impfstoff gegen den Virus rückt in Reichweite. 

Covid-19 dominiert die Schlagzeilen, doch es gibt auch noch andere News. Wir haben die wichtigsten Nachrichten aus der Technologie- und Kommunikationsbranche im Dezember zusammengefasst. 

Wo geht’s denn hier zur Nachhaltigkeit? 

Dieses Jahr hat mit dem Ausfall von Flügen, Homeoffice und dem Trend zu DIY einen guten Beitrag für das Klima geleistet hat. Von den Zielen im Pariser Abkommen sind wir dennoch weit entfernt. Das zeigt auch der Klimaschutz-Index. Deutschland ist auf Platz 19 und hat sich damit im Vergleich zum Vorjahr (Platz 23) schon hochgearbeitet. Schweden besetzt weiterhin Platz vier und damit den ersten vergebenen Platz. Deutsche Welle liefert weitere Informationen. 

Dieses Jahr hat sich ein Trend zum Individualverkehr herausgebildet, wie die Continental-Mobilitätsstudie zeigt. Fast ein Viertel der Deutschen steigt nun öfter als vor der Pandemie in das eigene Auto. Wenn schon selbst fahren, dann vielleicht elektrisch unterwegs? Bis November wurden in Europa 500.000 vollelektrische Fahrzeuge verkauft, ein neuer Rekord. Ziel der europäischen Kommission ist bis 2030 insgesamt 30 Millionen elektrische Autos auf Europas Straßen zu haben. Wer im Winter Angst um die Reichweite hat, findet auf beim ADAC Tipps gegen die Kälte.  

Schon gewusst? Eines der 5 nachhaltigsten Bürogebäude, das Nuoffice, befindet sich in München.  

Lang lebe TikTok 

Nach Trumps Bann der App TikTok folgten Monate der Ungewissheit. Mehr zum Prozess in unseren Oktober-News. Inzwischen ist der Aufkauf der chinesischen App durch ein US-Unternehmens vom Tisch und TikTok darf wie gehabt in den USA agieren. Aber ist dies wirklich das Ende der Verhandlungen? Mehr auf onlinemarketing.de

Währenddessen in China: Eine chinesische Sonde hat im Dezember Mondgestein gesammelt und auf die Erde befördert. Das Oberflächenmaterial soll weiter untersucht werden und der Wissenschaft dienen - FAZ berichtet. Wer jetzt von der Reiselust gepackt ist, kann sich über die Möglichkeiten informieren, auf dem Mars Sauerstoff zu beziehen

Transparent, transparenter, Apple?  

Haben Sie schon einmal die Datenschutzerklärung beim Installieren einer neuen App gelesen? Ein neues Update verspricht Apple-Nutzern mehr Einblick in die Nutzung ihrer Daten. App-Entwickler müssen in Zukunft übersichtliche Angaben zur Verwendung der personenbezogenen Daten zur Verfügung stellen. Ob diese Maßnahme Nutzer dazu bringt, vermehrt die Apps zu nutzen, die weniger Daten fordern und teilen, bleibt abzuwarten. Bisher erntete der Tech-Konzern für diese Aktion vor allem Kritik vom Messenger-Dienst WhatsApp. Die gesamte Story zum Beipackzettel für Apps auf Handelsblatt

Die Technologie-Riesen im Blickpunkt 

Die US-Verbraucherschutzbehörde untersucht den Umgang mit Nutzerdaten der großen Tech-Konzerne. Unter anderem Amazon, Facebook und YouTube müssen ihre Daten offenlegen. Mehr dazu auf heise.de

In Europa will die EU-Kommission den Wettbewerbsmächten im Internet wie Google, Amazon und Facebook ein Ende setzen. Das vorgelegte Digital-Paket soll den digitalen Raum in der EU neu ordnen. Es drohen Milliardenstrafen. N-tv berichtet. Facebook kämpft bereits um seine Monopolstellung. Zwei Klagen gegen das Unternehmen fordern die Abspaltung von Instagram und WhatsApp, Business Insider klärt auf. 

Währenddessen erfolgte diesen Monat ein weiteres Milliardengeschäft. Der Cloud-Anbieter salesforce übernahm den Messaging-Dienst Slack. Heise informiert über die „himmlische Vermählung“. 

Es weihnachtet sehr – oder auch nicht 

Dieses Jahr läuft alles anders als geplant, so auch Weihnachten. In einer Studie der Universität der Bundeswehr München gaben 44 Prozent der Befragten an, weniger in Weihnachtsstimmung zu sein als die Vorjahre. Positiv ist jedoch, dass der gleiche Anteil angibt, weniger Weihnachtsstress zu empfinden. Insgesamt sind die Deutschen optimistisch und zwei Drittel wollen das Beste aus der ungewohnten Situation machen. Vor allem Süßigkeiten/Lebensmittel, Bücher und Spielzeug werden unter dem Baum landen. 

Beim Spielzeug ist jedoch Vorsicht geboten. Die Bundesnetzagentur warnt vor Smart Toys, die in die Privatsphäre eindringen und die Haushalte abhorchen. Klingt abgedreht? Alles auf tagesschau nachlesen. Wer dann doch lieber zum Buch greift, wird bestimmt bei den Lesetipps von Bill Gates fündig. Viel Spaß beim Schmökern! 

Wir wünschen frohe Weihnachten, besinnliche Festtage und einen guten Rutsch in das neue Jahr. Auf ein positiveres 2021! 

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