Klimaschutz, Bundestagswahlen, die IAA und der Geburtstag von Firefly München – das waren die großen Themen im September

Klimaschutz, Bundestagswahlen, die IAA und der Geburtstag von Firefly München – das waren die großen Themen im September

Timo Gass

Timo Gass

Na gut, vermutlich haben die oben genannten Themen für das Weltgeschehen nicht exakt die gleiche Relevanz. Beginnen wir zum lockeren Einstieg also mit unserem Geburtstag und widmen uns später Themen wie dem Klimaschutz. Die Münchner Dependance von Firefly Communications feierte am 21. September 2021 ihr 20-jähriges Bestehen. Da ich von dieser Reise nur einen sehr kleinen Teil selbst mitbestritten habe, kann ich, ohne in Eigenlob zu verfallen, sagen, dass ich von der schieren Zahl und dem damit verbundenen Einsatz und Engagement von so vielen verschiedenen Personen sehr beeindruckt bin. In diesem Sinne Happy Birthday, Firefly München!

Klimaschutz: Das wird richtig teuer! 

Weniger beeindruckt, sondern vielmehr erschrocken, war ich von den Meldungen zum Klimawandel in diesem Monat. Hier nur zwei Beispiele unter vielen: Bilder vom brennenden Amazonas-Regenwald haben sich bereits fest in das kollektive Gedächtnis eingebrannt, doch noch nicht zu handfesten Gegenmaßnahmen geführt. Das ist umso fataler, da auch Afrikas Regenwälder schwinden, allein am berühmten Kilimandscharo in den vergangenen 140 Jahren um 50 Prozent! Auch der von der EU im September veröffentliche Ocean State Report 5 zum Zustand der Meere ist mehr als nur alarmierend.

Klar ist, dass zum Erreichen der Klimaziele massive Investitionen von Nöten sind. Doch hinkt Deutschland in diesem Punkt stark hinterher. Laut einer aktuellen Studie von Forum For A New Economy und Agora Energiewende beläuft sich der öffentliche Finanzbedarf um bis 2045 klimaneutral zu sein in Deutschland allein bis 2030 auf 460 Milliarden Euro. Die Studie ist auf newforum.org verfügbar. Von diesen Summen sind wir sowohl in Deutschland als auch in der Welt noch weit entfernt, unter anderem weil unzählige Milliarden in Projekte wie den Weltraumtourismus fließen: „Inspiration 4“ schreibt Geschichte. An anderer Stelle hatten wir schon über die Höhenflüge von Branson und Bezos berichtet.

IAA Mobility: Mobilitätswende oder Greenwashing? 

Im Zeichen der Klimakrise stand auch die diesjährige IAA Mobility in München. Die Automobilhersteller wollten eine klare Botschaft senden: Autofahren und Klimaschutz sind miteinander vereinbar. Und obwohl der Branchenverband VDA ein positives Fazit zieht, gilt es doch festzuhalten, dass nicht bei allen Besucher*innen die erwünschte Botschaft angekommen ist. Tausende demonstrierten in München gegen das von den Automobilherstellern angeblich betriebene Greenwashing. Ohne in dieser Debatte Stellung zu beziehen, kann man doch sagen, dass der Traum vom klimaschützenden Fahren nur dann Realität werden kann, wenn noch in diesem Jahrzehnt die richtigen Entscheidungen getroffen werden. Ähnliches gilt im Übrigen für den zweiten großen Traum in der Mobilitätsbranche: das autonome Fahren.  

Aufbruch?

Es gibt also alle Hände voll zu tun und all das wird eine Menge Geld kosten. Ob für die Transformationen der Zukunft eher milliardenschwere Weltraumtouristen oder mittelständische Ostseeurlauber bezahlen, wird vielleicht schon in dieser Woche unter den aktuellen Königsmachern besprochen. Denn genau, es waren ja auch Wahlen. Bei aller berechtigen inhaltlichen Kritik, sei an dieser Stelle zur Abwechslung auf zwei positive Aspekte dieser Bundestagswahl hingewiesen. Erstens wird die Regierungsbildung in jedem Fall unter Parteien vollzogen, die die Grundprinzipien der Demokratie achten. Eine Tatsache, die in diesen Tagen leider nicht mehr selbstverständlich und damit bemerkenswert ist. Zweitens sind die Spekulationen um Angela Merkels 17. Neujahrsansprache und der damit verbundene Frust über langwierige und ergebnisarme Konsolidierungsgespräche zwar nachvollziehbar, doch ist Demokratie ihrer Natur gemäß langsam und das ist auch gut so!

Man siehe andere politische Systeme, in denen Eliten ohne dieses verzögernde Element agieren können. Trotz allem wird das Bekenntnis zur Demokratie allein nicht genügen, um die großen Herausforderungen unserer Zeit zu bewältigen. Es wird auf innovative Ideen und den notwendigen Mut zu deren Umsetzung ankommen. In diesem Zusammenhang noch eine letzte Lektüreempfehlung, die sich mit der Frage auseinandersetzt, wie sich Digitalisierung und Klimaschutz zusammendenken lassen: Klimaschutz durch digitale Technologien.  

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