Büro und Messen, wir kommen

Die ersten sechs Monate dieses Jahres sind wie im Flug vergangen. Oder könnt ihr glauben, dass 2021 schon zur Hälfte vorbei ist? Bei den vielen Nachrichten und Entwicklungen, ist es ein Leichtes, mal kurz den Überblick zu verlieren. Wie jeden Monat haben wir für euch die Nachrichten aus der Technologie- und Kommunikationsbranche zusammengefasst. Ältere Monatsrückblicke und weitere spannende Themen findet ihr auf unserem Blog.

Die Rückkehr ins Büro – oder doch nicht?

Mit dem Juni endet die Homeoffice-Pflicht in Deutschland. Bedeutet das, dass jetzt alle Unternehmen wieder in ein Arbeitsleben wie vor der Pandemie zurückkehren? Die tagesschau hat zehn DAX-Unternehmen zu ihren Plänen befragt und es zeigt sich eine starke Tendenz zu flexiblen und hybriden Arbeitsmodellen. Dies entspricht dem Wunsch der meisten Arbeitnehmer*innen. Die Ergebnisse einer Studie der Krankenkasse DAK Bayern zeigen, dass 90 Prozent der Arbeitnehmer*innen im Freistaat mindestens ein Viertel ihrer Arbeitszeit weiterhin von zu Hause aus arbeiten wollen.

Und auch die großen Tech-Unternehmen planen ihre künftige Arbeitsweise. So bietet Facebook allen Mitarbeiter*innen die Option von zuhause aus zu arbeiten, mehr dazu auf Handelsblatt. Apple hingegen fordert seine Mitarbeiter*innen an bestimmten Tagen ins Office ein – nicht zur allgemeinen Freude dieser, golem berichtet. Bei SAP zeigt sich ein gegensätzliches Bild. Hier dürfen die Mitarbeiter*innen ab sofort zu 100 % selbst entscheiden, wo sie arbeiten wollen.

Stell Dir vor, es ist Messe, und keiner geht hin

Mit den Lockerungen der Corona-Regelungen nimmt auch die Tech-Branche langsam wieder Fahrt auf. Wie langsam jedoch, das hat der Mobile World Congress Ende Juni in Barcelona gezeigt. Die Messe zählt zu den wichtigsten im Bereich Mobilfunk und startete trotz zahlreicher Absagen großer Aussteller, verzeichnete jedoch nur wenig Fachbesucher*innen. Statt der üblichen 100.000 Besucher*innen, kamen dieses Jahr nicht einmal 30.000 zusammen. Auch die Verschiebung von Winter auf Sommer war nicht vorteilhaft. Denn so fielen die Bekanntgaben von Produktneuheiten weitgehend aus. Heise hat die Highlights zusammengefasst.

Sind die niedrigen Besucherzahlen eine Prognose für die im Herbst geplanten Messen? Bisher sind 160 Messen für die zweite Jahreshälfte geplant (WiWo).

Wir feiern Innovationen

Ob mit den Dance Moves von Spot, Burgern mit Zellfleisch von Future Meat (ab 2022) oder autonomen Rennen in virtueller Umgebung. Wir verfolgen die Entwicklungen der Tech- und Kommunikationsbranche und halten euch auf dem Laufendem. Folgt uns gerne auf LinkedIn für tägliche Updates.

Ein Jahr Pandemie und ihre Folgen, Schiffsstau am Suezkanal und E-Mobilitätsoffensive in Salzgitter

Den März assoziieren wir traditionell mit dem Frühlingsanfang, Vogelgezwitscher, Blumen, Sonnenstrahlen und dem ersten Kaffee im Freien. 2021 sieht das allerdings anders aus. Vor einem Jahr, am 11. März 2020, erklärte die WHO den Ausbruch von COVID-19 zur Pandemie. 12 Monate später hält der Lockdown uns weiterhin (mehr oder weniger) fest im Griff und die Nachrichten drehen sich hauptsächlich um die medizinischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen pandemiebedingten Entwicklungen. So lässt sich der Kaffee im Freien auch weiterhin zunächst nur „To Go“ genießen.

Ein Fehler, eine Entschuldigung, viele Meinungen

Neben diesem Jubiläum, dass sehr wahrscheinlich niemand gefeiert hat, beherrschte Corona auch darüber hinaus die Schlagzeilen: Impfstopp AstraZeneca, Maskengate und dritte Welle waren dabei nur einige, die es auf die Titelseite schafften. Auch die vorgeschlagene Osterruhe sorgte für Wirbel und schließlich dafür, dass sich die Kanzlerin bei der Bevölkerung für den Fehler, den sie gänzlich auf sich genommen hat, entschuldigte. Dieser Schritt regte zahlreiche Diskussionen zur Fehlerkultur und menschlicher Führung in unserem Land an.

Sebastian Matthes, Chefredakteur des Handelsblatt, erkennt die Entschuldigung zwar als „starke Geste“ an, doch zu einer echten Fehlerkultur gehöre auch, aus Fehlern zu lernen und dafür zu sorgen, dass sie nicht mehr passierten, was er derzeit nicht in der Pandemiepolitik verfolgen könne (Quelle: Handelsblatt Morning Briefing).

Birgit Schmeitzner vom ARD-Hauptstadtbüro sieht das anders und schrieb in einem Kommentar: „Es geht also noch: Eine Politikerin, die Verantwortung übernimmt, auch für das Verhalten der 16 anderen am Tisch. Eine Politikerin, die klipp und klar sagt: Das war vielleicht gut gemeint, aber nicht gut gemacht – ich übernehme die Verantwortung. Das ist eine Fehlerkultur, die selten geworden ist. Dafür hat Angela Merkel Wertschätzung verdient.“ Doch auch sie ist der Meinung, dass eine Entschuldigung allein nicht hilft und nun endlich Maßnahmen hermüssen, die wirklich greifen. Wie wäre es zum Beispiel damit, endlich den Arbeitsplatz stärker ins Visier zu nehmen, statt zum Großteil auf das Private zu setzen? (Quelle: Tagesschau)

Mehr Meetings, weniger Verbundenheit – Die Folgen von einem Jahr Homeoffice

Remote Work ist seit Beginn der Pandemie eine wichtige Säule bei der Eindämmung des Virus. Dank der Digitalisierung ist es für viele Menschen möglich, während der Pandemie im Homeoffice zu arbeiten. Derzeit arbeitet ein Viertel der Arbeitnehmer*innen aus den eigenen vier Wänden (Quelle: Bitkom Stand 8.12.2020). Durch eine Homeoffice-Pflicht könnten diese Zahl sicher noch angehoben werden, allerdings müssen Unternehmen und Politik auch ein Auge darauf haben, welche Auswirkungen Remote Work auf die Mitarbeiter*innen hat.

In zahlreichen Studien, unter anderem dem jährlichen Work Trend Index, hat Microsoft untersucht welchen Einfluss ein Jahr Homeoffice auf unsere Beziehungen am Arbeitsplatz und unser professionelles Netzwerk hat. Auch wenn Arbeitnehmer*innen angeben, dass mehr Meetings denn je stattfinden, fühlen sie sich isolierter und weniger mit ihren Kolleg*innen verbunden (Quelle: Harvard Business Review). Für eine kurze Dauer und in Zeiten von hohen Infektionszahlen, ist Homeoffice deshalb sicher ein wirksamer und richtiger Schritt, langfristig sind hybride Arbeitsmodelle aber eher zu empfehlen, um auch das soziale Kapital in den Firmen zu stärken. Sollten Unternehmen weiterhin komplett auf Homeoffice setzen, gilt es Wege zu finden, den Austausch und das Miteinander auch virtuell so zu gestalten, dass Beziehungen aufgebaut werden und kreatives Denken gefördert wird.

Microsoft arbeitet selbst schon an einer Lösung für dieses Problem. Mesh, eine Plattform für Mixed Reality, soll virtuelle und reale Welten mit Hologrammen verbinden und die Menschen so virtuell näher zusammenbringen. Einen Überblick zur Idee und dem Entwicklungsstand liefert das Handelsblatt.   

Gleichberechtigung – Es ist noch ein weiter Weg

Eine weitere Debatte, die die Corona-Pandemie befeuert hat, ist die der Gleichberechtigung. Am 8. März wurde der internationale Frauentag begangen. Doch gerade Frauen werden durch die Doppelbelastung von Beruf und Familie und durch das Wiederaufleben alter Rollenmuster beruflich zurückgeworfen, wie das ZDF mit Grafiken dokumentiert. Gerade in Berufen, in denen Technologie und Digitalisierung eine Schlüsselrolle spielen, sind Frauen seltener vertreten. So ist gerade einmal ein Drittel aller MINT-Studierenden weiblich. Doch auch Mädchen und Frauen sollten die Chance erhalten, die digitale Welt mitzugestalten, sagt Verena Pausder in einem LinkedIn-Beitrag.

Vorbilder gibt es schon einige, wie ein umfangreicher Artikel des Handelsblatts zeigt. Doch es ist definitiv noch Platz für weitere starke Frauen und auch für Veränderungen in der Gesellschaft. So ist ein weiterer Beleg für die fortwährende Ungleichbehandlung von Frauen und Männern am Arbeitsplatz der Gender Pay Gap Day, der in Deutschland in diesem Jahr auf den 10. März viel. Demzufolge haben Frauen bis zu diesem Datum umsonst gearbeitet, wie u. a. die Tagesschau berichtet. Zusätzlich sorgte der Mord an Sarah Everard in UK für einen weltweiten Aufschrei über die fehlende Sicherheit von Frauen. Ein Beitrag von Deutschlandfunk Kultur erklärt, warum das Thema kein Problem der Frauen, sondern ein gesellschaftliches ist.  

Verkeilt im Suezkanal

Für Aufsehen hat in diesem Monat zudem das Container-Schiff „Ever Given“ gesorgt. Tagelang blockierte der 400 m lange Frachter den Suezkanal und sorgte für einen enormen Stau an einer der wichtigsten Verkehrsadern der Welt. Auch wenn die „Ever Given“ mittlerweile wieder frei ist, werden die Auswirkungen für die internationale Schifffahrt, die bereits von der Coronakrise gebeutelt ist, noch Monate zu spüren sein. Die deutsche Industrie befürchtet Lieferengpässe etwa bei elektronischen Bauteilen, in der Auto- und auch der Chemiebranche. Der Tagesspielgel fasst die Ereignisse zusammen. Welche Ideen unterdessen Kinder hatten, um das Schiff aus seiner misslichen Lage zu befreien, zeigt CNN in einem Video – vielleicht sind das unsere künftigen Ingenieur*innen.

Salzgitter vs. Grünheide – Power Day vs. Battery Day – VW vs. Tesla

Anders als in der Schifffahrt heißt es in der Autobranche derzeit volle Fahrt – und zwar elektronisch! Der deutsche Autobauer VW hat auf seinem ersten Power Day Mitte März angekündigt, bis 2025 18.000 Ladestationen und bis 2030 sechs Akku-Fabriken in Europa zu bauen (Quelle Golem). Der Power Day erinnerte viele stark an den Battery Day, auf dem Konkurrent Tesla vor gut einem halben Jahr seine Strategie für den Ausbau der Elektromobilität vorstellte (Quelle t3n). Grünheide und Salzgitter erlangen durch den Kampf der Giganten jedenfalls so viel Aufmerksamkeit wie nie zuvor.

Besonders Elon Musk muss dabei viel Kritik einstecken. Ein Beitrag von Frontal 21 mit dem Titel „Turbo, Tempo, Tesla – Elon Musk in Brandenburg“ ging dem Tesla-Chef dann doch etwas gegen den Strich. Kurzum twitterte er „Shame on you ZDF!“. Frontal 21 berichtete über die bereits früher geäußerten Bedenken, dass die Gigafactory zu Problemen mit der Wasserver- und Entsorgung führen  könnte und widersprach Aussagen von Musk (Quelle Frankfurter Rundschau). Bisher stand dieser allerdings nicht für ein persönliches Interview zur Verfügung und auf die erneute Anfrage vom 25. März gab es bis dato ebenfalls keine Antwort (Quelle RND).

Was uns im April erwartet

Dieser Monat hatte es wieder mal in sich und sieht man sich allein das Event-Line-up für April an, wird es wohl auch in den kommenden Wochen nicht langweilig. Vom 12. bis 16. April findet die digitale Hannover Messe unter dem Motto „Industrial Transformation“ statt. Und auch unser Kunde Ansys geht mit seiner Simulation World in die zweite Runde. Am 20. und 21. April dreht sich alles um die technische Simulation und wie sie Entwicklungen in Bereichen wie Automotive, 5G, Cloud und Engineering vorantreibt.  

Wie immer behalten wir alle Events, Entwicklungen und Nachrichten im Auge und fassen für euch das Wichtigste zusammen. Für tagesaktuelle Meldungen aus Tech und Kommunikation folgt uns auf LinkedIn. Wir freuen uns über Kommentare und Anregungen.

Der Herbst steht vor der Tür. Die Uhren sind umgestellt, im Supermarkt präsentieren sich die Weihnachtsmänner und die Nachrichten um Covid-19 halten uns weiterhin auf Trab. Der Oktober raste nur so vorbei und das nass-kalte Wetter draußen fördert den Herbstblues. 

Die Meldungen um neue Covid-19-Fälle häufen sich und wir befinden uns inzwischen mitten in der lange gefürchteten zweiten Welle. Lockdown light und der dringende Appell für Homeoffice der Bundesregierung binden uns erneut an die eigenen vier Wände.  

Instagram feiert 10-jähriges oder das fröhliche Stehlen geht weiter 

Die Social Media App wurde am 6. Oktober 2010 veröffentlicht und erreichte bereits in den ersten drei Monaten eine Million NutzerInnen. Januar 2011 wurde die Hashtag-Funktion eingeführt und weitere neue Features sichern den bleibenden Erfolg. Inzwischen zählt die App über eine Milliarde aktive Nutzer. Die Tagesschau wirft einen Blick auf den Anfang. #happybirthdayinstagram 

Doch bieten die neuen Funktionen wirklich etwas Neues? Ein und dasselbe Konzept findet sich auf zahlreichen Apps wieder. Stories, ursprünglich eingeführt von Snapchat, wurden 3 Jahre später bei Instagram und den anderen Apps des Facebook-Konzerns integriert. Nun folgen LinkedInGoogle und slack dem Wahn und arbeiten an ihrer eigenen Stories-Funktion. Erst dieses Jahr kopierte die Foto-Plattform das Konzept von TikTok und führte mit Reels seine Version der Kurzvideos ein. Facebook erobert währenddessen schon den nächsten Markt und tritt in die Online-Dating-Welt ein.  

Streit um Tech-Giganten nimmt kein Ende  

Der Streit um TikTok war bereits Thema in unseren Nachrichten im September und den News im August. Und noch immer ist keine Entscheidung über den Verkauf der App gefällt. Die Frist läuft am 12. November ab. Die aktuelle Lage erklärt das Handelsblatt. Inzwischen musste auch die chinesische Kommunikationsplattform, WeChat, um ihre Präsenz in den USA fürchten, mehr dazu auf ZEIT. Trotz dem ganzen Trubel blieb TikTok standhaft auf Platz 1 der weltweiten App-Store-Downloads, mehr dazu auf t3n

Bye bye Kopfhörer 

Auch Apple sorgte im Oktober für Furore. Der Tech-Konzern stellte in einem Online-Event seine neuen Produkte vor. Ab sofort sind das iPhone 12 und iPhone 12 Pro im Handel erhältlich, im November folgen die Versionen Mini und Pro Max. Es gibt einen gravierenden Unterschied zu den Vorgängerversionen: Das iPhone wird ohne zugehöriges Netzteil oder Kopfhörer geliefert. Apple begründet diese Entscheidung mit einer kleineren Verpackung und einem dadurch geringerem CO2-Ausstoß – eine umstrittene Vorgehensweise. 

Interessant, in Frankreich verhindert ein Gesetz den Verkauf von Handys ohne mitgelieferte Kopfhörer. Hier wird das iPhone weiterhin mit Earpods und zu einem höheren Preis als in Deutschland verkauft. Golem erklärt. 

Das waren die Nachrichten im Oktober. Bleiben Sie gesund und machen Sie es sich zuhause gemütlich. Wie wäre es mit einem KI-gebrauten Bier dazu? Die Schweizer machen es möglich. Tägliche Updates und Entwicklungen der Tech- und Kommunikationsbranche finden Sie bei uns auf LinkedIn

Wie bitte? Schon wieder ein Monat vorbei? Geht es Ihnen auch so, dass dieses Jahr trotz oder gerade wegen Corona nur so an Ihnen vorbeizieht? Erinnern Sie sich noch daran, wie Sie vor leeren Regalen standen und weit und breit kein Klopapier zu finden war? Nein, das war nicht gestern. Das Ganze ist bereits vier Monate her. Kaum zu glauben, aber es ist auch schon ein halbes Jahr vergangen, seit  sich der erste Deutsche mit dem Virus infiziert hat. In der Zwischenzeit ist wohl bei jedem von Ihnen viel passiert, auch wenn sich das im Homeoffice-Alltag vielleicht manchmal gar nicht so anfühlt. Da neben all den Veränderungen im Berufs- und Privatleben vielleicht nicht mehr so viel Zeit bleibt, den Überblick über das aktuelle Geschehen zu behalten, kommen hier die wichtigsten Meldungen der Tech-Branche von uns zusammengefasst.

Zuckerberg weiter unter Druck

Der Juli startete bereits fulminant. Bereits im Juni hatte die Kampagne #StopHateForProfit Unternehmen dazu aufgerufen, keine Werbung mehr auf Facebook zu schalten. Am 30. Juni hatten bereits 135 Unternehmen zugesagt, darunter Adidas, Coca-Cola und Levi’s, wie unter anderem BASIC Thinking berichtete. In der Zwischenzeit haben immer mehr Unternehmen eine Werbepause gegen den Hass eingelegt, scrollen Sie sich doch mal durch die Liste. Auch Dax-Konzerne wie SAP, Volkswagen und Henkel sind vertreten. Da Facebook seinen Gewinn hauptsächlich aus Werbeeinnahmen generiert, sollte man meinen, dass die Kampagne den Social-Media-Riesen ziemlich unter Druck setzt. Bislang hat Zuckerbergs Unternehmen aber nur zu einer der zehn Forderungen zugestimmt, die die Organisatoren Facebook gestellt hatten, wie meedia.de und USA Today berichteten. Wir sind gespannt, wie und ob es im August weitergeht.  

Wenn die Warn-App nicht warnt

SAP, die Deutsche Telekom sowie Gesundheitsminister Jens Spahn dürften in den vergangenen Tagen ebenfalls nicht ganz so ruhig geschlafen haben. Nach einem Bericht von Bild, dass die Corona-Warn-App bei Android-Smartphones sich im Sparmodus deaktiviert, zeigten Recherchen der Tagesschau das die App auch auf vielen iPhones nicht richtig funktioniert. Eigentlich soll die Corona-App im Hintergrund laufen, auch wenn sie nicht geöffnet ist. Doch die Aktualisierung wird vom Betriebssystem nicht aufgerufen und kann die Nutzer nicht rechtzeitig darüber informieren, dass sie Kontakt mit einer infizierten Person hatten. SAP, Telekom sowie Apple hüllten sich zunächst in Schweigen. Keine kluge Taktik in einer Situation, die von allen Transparenz erfordert, erklärt das Handelsblatt. Bleibt zu hoffen, dass die Updates nun alle Probleme beheben konnten und die App im Ernstfall das tut, was sie soll: warnen!

Lohnt sich der Weg?

Um das Kundenerlebnis zu optimieren, kündigte die Deutsche Post in diesem Monat an, Menschen, die bei E-Mail-Diensten wie web.de oder GMX Kunde sind, ihre Post künftig zu digitalisieren. Zunächst sollen lediglich Briefumschläge also Foto per Anhang im elektronischen Postfach der Nutzer landen, bevor der physische Brief zu Hause eintrifft. 2021 sollen dann Briefinhalte folgen, sofern die Empfänger das explizit wünschen, wie t3n berichtete. Wenn es Ihnen so geht, wie mir und Sie zunächst daran zweifeln, ob man diesen Dienst wirklich braucht, denken Sie vielleicht an Ihren nächsten Urlaub, in dem Sie nicht jeden Tag zum Briefkasten gehen können. Auch im Homeoffice helfen die Ankündigungen, denn so kann man entspannt entscheiden, ob man die paar Meter bis zum Briefkasten wirklich auf sich nehmen muss… 

Mehr Flexibilität für die kommenden 12 Monate 

Und wo wir doch schon mal beim Homeoffice sind: Schon im Mai kündigte Twitter Heimarbeit „für immer“ an. Nun äußerte sich Google als ein weiterer Tech-Gigant zur derzeitigen Situation und den Entwicklungen für ArbeitnehmerInnen. MitarbeiterInnen müssen einem Bericht des Wall Street Journals zufolge erst zum Sommer 2021 wieder ins Büro zurückkehren. Zuvor war Ende 2020 vorgesehen. Der Konzern möchte seinen MitarbeiterInnen mehr Flexibilität einräumen. In Anbetracht der undurchsichtigen Situation eine respektvolle Geste, gerade denen gegenüber, die Beruf und Familie vereinen müssen. Weiter Informationen finden Sie auf heise.de.

Das wars schon wieder für diesen Monat, doch der August wird sicher ebenso spannend. Wenn Sie solange nicht warten wollen und Ihre täglich Dosis Tech und Kommunikations-News brauchen, folgen Sie uns einfach auf LinkedIn. Dort gibt es tägliche Updates und Entwicklungen der Branche von uns für Sie auf den Punkt gebracht. 

Ist es an der Zeit, Ihre Reputation zu formen?

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