Krypto, Chips und digitale Schwachstellen – Das war der Mai 2021

Krypto, Chips und digitale Schwachstellen – Das war der Mai 2021

Judith Hente

Judith Hente

Der Mai endet mit einem langersehnten Wetterhoch! Nach dem langen Coronawinter war auch der Frühling nicht gerade mit Sonnenschein gesegnet. Ganze 22 Regentage und im Schnitt 2 Grad zu kühl (BR). Doch genug davon, denn der Sommer steht vor der Tür und der Mai hatte neben Regenwetter auch einiges spannendes zu bieten. Hier kommt eine Zusammenfassung der relevantesten Meldungen aus der Tech-Welt.

Die Luca-App

Es klang so schön: eine App für die digitale Kontaktverfolgung. Anders als bei der Corona-Warn-App kann man sich mit Luca an einem Ort direkt über einen QR-Code einchecken. Die Daten werden verschlüsselt und an das zuständige Gesundheitsamt übermittelt und gelesen. Wird eine Infektion gemeldet, werden Nutzer, die ebenfalls vor Ort waren, automatisch benachrichtigt. So das Prinzip. Im Mai hagelte es allerdings (erneut – siehe z. B. Handelsblatt) Kritik für die Betreiber, zuletzt vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik. Das BSI schätzt „das Angriffs-Szenario einer Code-Injection über das Luca-System abhängig von der konkreten Einsatzumgebung als plausibel ein“. Die Schwachstelle, die das angebundene Gesundheitsamt lahmlegen könnte, wurde inzwischen geschlossen. Die App bleibt dennoch bei Datenschützern umstritten, wie heise.de berichtet.

Chip-Mangel

Die Nachfrage nach Halbleitern ist ungebrochen hoch. Besonders die Elektronikbrachen und die Automobilindustrie benötigen die Chips zur Produktion von Geräten und Fahrzeugen. Die Pandemie, Naturkatastrophen und ein Brand sorgten dafür, dass die ohnehin schon ausgelasteten Fabriken, zum Stillstand kamen und die geforderten Mengen nicht länger liefern konnten. Nun fehlen sie überall, auch in den neuen Produktionsstandorten. Denn aufgrund des Chip-Mangels können die so sehr benötigten Fertigungsmaschinen nicht hergestellt werden. Capital liefert weitere Insights und einen Ausblick auf das, was uns noch erwartet.

Bitcoin – yes or no?

Die einen steigen aus, die anderen steigen ein. Während Tesla Chef Elon Musk ankündigte, aufgrund des hohen Energieverbrauchs beim Mining der Kryptowährung künftig auf den Handel und die Bezahlung mit Bitcoin zu verzichten (manager magazin), zeigt sich Ebay CEO, Jamie Iannone, offen für Zahlungen mit Kryptowährung (t3n). Nach dieser Ankündigung stieg die Aktie des Online-Marktplatzes um gute vier Prozent. Auch Musks Statement sorgte für Bewegung: sein Tweet brachte den Bitcoin-Preis abrupt zum Absturz  (Wiwo). Hier zeigt sich mal wieder der Einfluss des milliardenschweren Visionärs.

Null Bock auf digital

Corona verpasste Deutschland einen Digitalisierungsschub, der in vielen Bereichen bitter nötig war. Doch offensichtlich reicht das noch nicht aus. Der Digital Sentiment Survey 2021, eine Umfrage von McKinsey, untersuchte das digitale Nutzungsverhalten von Verbrauchern im letzten halben Jahr. Die Ergebnisse zeigen, dass wir im europäischen Vergleich gemeinsam mit der Schweiz zu den Schlusslichtern bei der Nutzung von digitalen Angeboten zählen. Natürlich wurden auch hierzulande in den letzten sechs Monaten (gezwungener Maßen) mehr digitale Möglichkeiten wahrgenommen, doch sehnen sich die Deutschen stark nach physischer Nähe und ihren bevorzugten analogen Kanälen. Das könnte daran liegen, dass die digitalen Erfahrungen noch nicht so ausgereift sind, wie in anderen Ländern und auch an dem hohen Datenschutzbedürfnis. Zahlen und Fakten liefert t3n.

Das wars auch schon wieder. Genießt den Juni und die Sonne, sofern sie denn scheint. Um bis zum nächsten News Roundup auf dem Laufenden in Sachen Tech-News, Reputationsmanagement und Kommunikation zu bleiben, folgt uns gerne auf LinkedIn.

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