Aufklärungsarbeit: LimitEar erläutert Gefahren lärmbedingter Hörverluste

Analyse

LimitEar ist ein innovatives britisches Technologieunternehmen, das sich mit einem wenig bekannten, aber gefährlichen Grundproblem beschäftigt.

In Großbritannien und in der gesamten EU sind die Arbeitnehmer gesetzlich durch ihren Arbeitgeber, gemäß den Noise at Work (NaW) Bestimmungen und der Richtlinie 2003/10/EG, vor Lärmbelastung am Arbeitsplatz geschützt. Demnach dürfen britische Arbeitnehmer nicht mehr als durchschnittlich 85 dBA über einen Zeitraum von acht Stunden ausgesetzt sein.

Ein Viertel der Erwerbstätigen in Großbritannien – 7,6 Millionen – nutzt Ohr- und Kopfhörer für ihre Arbeit. Lärmbedingter Hörverlust wird hier schnell zu einem großen Problem für Unternehmen, da es häufig zu Schadenersatzforderungen kommt, die sowohl für Unternehmen als auch für Versicherungen ein Problem darstellen, da es schwer zu widerlegen ist, ähnlich wie ein Schleudertrauma.

10 Prozent der britischen Erwachsenen leiden unter Tinnitus (British Tinnitus Association), einer Störung des Hörvermögens, die durch arbeitsbedingte Lärmschwerhörigkeit (NIHL) verursacht werden kann. Weit verbreitet ist die Hörstörung besonders bei Angestellten im Rundfunk, da hier die gesetzlichen Grenzwerte für Lärmbelastung wohl regelmäßig überschritten werden.

Planung

Mit seiner innovativen Hearing Dose Management (HDM Pro) Technologie, die den Schallpegel des Nutzers über einen Zeitraum von acht Stunden intelligent verwaltet, wollte LimitEar das Bewusstsein für das Thema in den Medien schärfen – und seine Lösung den wichtigsten Medienunternehmen präsentieren.

Da LimitEar schon zuvor PR im Broadcast-Bereich betrieben hatte, verfolgte Firefly das Ziel, den Bekanntheitsgrad des Technologieunternehmens auch in anderen relevanten Bereichen zu steigern.

Firefly entwickelte eine forschungsbasierte Kampagne, um Beiträge sowohl in der Rundfunkpresse, aber auch in Medien anderer Branchen (HR, Call Center, Luftfahrt) und der nationalen Presse zu erzielen.

Die Umsetzung

LimitEar und Firefly konzentrierten sich auf eine Liste von wichtigen branchenspezifischen Zielpublikationen, an denen sich die Hauptakteure der Personal-, Finanz- und Technologieabteilungen orientieren würden.

Für ein kleines Budget erstellte Firefly zwei Forschungsberichte. Der erste Bericht analysierte die Probleme, die in Verbindung mit lärmbedingten Hörverlust stehen, sowie das Bewusstsein der britischen Arbeitnehmer für Risiken für ihr Gehör. Die Meldung wurde in unterschiedlicher Weise für die Fachmedien und für konsumentenorientierte Medien aufbereitet.

Der zweite Bericht enthüllte, wie viel Zeit Menschen in Großbritannien in absoluter Stille verbringen, um zu zeigen, in welcher Stadt Menschen die wenigsten ruhigen Momente haben.

Durch die Einbindung der starken Beziehungen von LimitEar, entwickelte Firefly die Meldungen mit aufschlussreichen Beiträgen von wichtigen Handelspartnern, darunter Action on Hearing Loss, the Noise Abatement Society, QBE Insurance und HSE, die nationale unabhängige britische Agentur für Gesundheit, Sicherheit und Krankheit am Arbeitsplatz.

Mit diesen Beiträgen schuf Firefly eine gute Grundlage und konnte danach weitere Artikel und Meinungsbeiträge vom Unternehmen und dem Geschäftsführer Stephen Wheatley platzieren.

Evaluation

Mit der Erstellung von bedeutungsvollen Beiträgen, erzielte Firefly 80 Prozent der relevanten Fachmedien, die von wichtigen Entscheidungsträgern gelesen werden, eine Veröffentlichung zu LimitEar, darunter Audio Pro International, HR Director, Governance and Compliance und Call Center Helper.

Die Coverage zu der ersten Pressemitteilung resultierte darin, dass im Mai 17 Prozent aller neuen Besucher über diese Beiträge auf die Website von LimitEar gelangten. Auch die  organische Suche stieg im Vergleich zum Vormonat um 21 Prozent.

Neben der Berichterstattung in wichtigen Fachpublikationen konnte Firefly auch in nationalen Medien, wie The Times, The Daily Star und Metro, Beiträge platzieren.

In der Woche, in der der Online-Artikel in der Metro erschien, brachte er 10 Prozent aller neuen Besucher auf die LimitEar Webseite. Diese Besucher sahen sich im Durchschnitt drei Seiten an und verbrachten circa zwei Minuten und neun Sekunden auf der Seite.

Über einen Zeitraum von fünf Monaten konnte LimitEar mit der Coverage mehr als 24 Millionen Entscheidungsträger, Arbeitgeber und -nehmer über alle wichtigen Branchen und nationalen Medien erreichen.

Zitat

„Lärmbedingte Hörverluste und vorbeugende Maßnahmen sind in der Öffentlichkeit nicht wirklich bekannt und werden unterschätzt. Dabei sorgt die fehlende Aufklärung dafür, dass Millionen von Menschen Gefahr laufen, ihr Gehör zu schädigen. Firefly nahm sich diesem komplexen Thema an und sorgte dafür, dass es in den Medien diskutiert wurde. Die Ergebnisse dieser Kampagne, allen voran glaubwürdige Artikel in nationalen Zeitungen und Veröffentlichungen in den relevanten Fachzeitschriften, halfen uns dabei, weitere Partnerschaften aufzubauen“, so Stephen Wheatley, Geschäftsführer von LimitEar.

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