Work-Life-Balance: Work Smarter Not Harder

Work-Life-Balance: Work Smarter Not Harder

Judith Hente

Judith Hente

Heutzutage hört man immer häufiger das Schlagwort „Work-Life-Balance“. Doch was genau versteht man darunter? Wie ist diese umzusetzen? Und ist sie wirklich die Lösung aller Arbeitsprobleme? Im Folgenden wollen wir diesen Fragen auf den Grund gehen und herausfinden, ob es wirklich DIE Lösung für alle ist, einfach weniger zu arbeiten, um mehr Zeit für Familie und Hobbys zur Verfügung zu haben.

Arbeit ist gut, vorausgesetzt, du vergisst nicht zu leben. (Afrikanisches Sprichwort)

Beginnen wir mit einer ganz simplen Frage: Was versteht man eigentlich unter Work-Life-Balance? Wirft man einen Blick in den Duden, so verrät er, dass unter dem Begriff „Work-Life-Balance“ ein „ausgewogenes Verhältnis zwischen beruflichen Anforderungen und privaten Bedürfnissen“ verstanden wird. Das bedeutet jetzt jedoch nicht, dass wir alle einfach unsere Füße hochlegen und das süße Nichtstun genießen können. Gemeint ist, ein Gleichgewicht zu schaffen, das den Beruf, das Privatleben und die Gesundheit jedes einzelnen Menschen in Einklang bringt, ohne dass eine Seite zu kurz kommt, denn „Lebenskunst besteht darin, die eigene Natur mit der eigenen Arbeit in Einklang zu bringen“ (Luis de Leon). Ziel ist es somit, sich neben der Arbeit einen Ausgleich zu schaffen und sich sogenannte „Quality Time“ zu sichern, in der man sich ganz den Dingen widmen kann, die einem lieb und teuer sind.

Gehe in deiner Arbeit auf, nicht unter... (Jacques Tati)

Da viele Unternehmen die modifizierten Anforderungen an das Arbeitsleben bereits zu spüren bekommen haben, bieten sie Ihren Mitarbeitern von vornherein einige Möglichkeiten an, ihren Alltag nach ihren Vorstellungen zu gestalten. Darunterfallen sowohl flexible Arbeitszeiten und Gleitzeit als auch die Chance, im Homeoffice zu arbeiten. Um ihre Mitarbeiter darüber hinaus auch noch gesund und motiviert zu halten, richten viele Unternehmen ihre Urlaubszeiten nicht mehr nur am Betrieb aus, sondern berücksichtigen auch Ferienzeiten von Schulen und Kindergärten. Zudem locken und binden sie Mitarbeiter durch das Angebot an zahlreichen firmeninternen Fort- und Weiterbildungskursen. Dadurch profitieren nicht nur die Mitarbeiter, auch Arbeitgeber erscheinen im Wettbewerb um Talente und Fachkräfte attraktiver.

Arbeite klug, nicht hart. (Dr. Gregory House)

Doch was kann ich als Arbeitnehmer tun, um mein Arbeits- und Privatleben möglichst gut unter einen Hut zu bringen? Dafür gibt es diverse Hilfsmittel und Tipps mit denen jeder Einzelne es schaffen kann, seine Work-Life-Balance gekonnt umzusetzen.

Fangen wir doch mal klein an – räumen Sie Ihren Arbeitsplatz auf! Klar könnte jetzt so mancher meinen, dass nur das Genie das Chaos beherrscht, doch mal ehrlich: Wer hat Lust, sich in seiner eh schon begrenzten Zeit durch ganze Aktenberge und ein wahres Zettelchaos zu wühlen? Eben, niemand! Dabei kann effizientes Arbeiten in einer funktionierenden Umgebung so schön entspannend sein. Wie genau eine funktionierende Bürokultur aussieht und was es braucht, um diese umzusetzen, erfahren Sie in unserem Blogbeitrag: Das Einmaleins der Bürokultur.

Apropos mangelnde Zeit… Wer kennt das nicht, da stehen in den acht Stunden, die man täglich arbeitet zig Dinge an, doch kaum widmet man sich einer Sache, schon wird man von der nächsten abgelenkt. Statt dass der Aufgabenberg also kleiner wird, wächst er einem stetig über den Kopf. Doch das muss nicht sein! Das Zauberwort lautet hier „Zeitmanagement“. Denn wie schon Benjamin Franklin wusste: „Eine Stunde Arbeit hilft mehr, deine Lebensfreude anzufachen, deine Schwermut zu überwinden und dein Schiff wieder flottzumachen, als ein Monat dumpfen Brütens“. Wie die perfekte Strategie aussieht und welche Tools Ihnen unter die Arme greifen können, erfahren Sie in unserem Blogbeitrag: Die Uhr tickt… warum ein gutes Zeitmanagement unentbehrlich ist.

Wenn sie nun Ihren Arbeitsplatz in Ordnung gebracht haben und Ihre To-Do-Liste geschrieben ist, fehlt nur noch eines: Pause! Denn wer ohne Unterbrechung ackert, der endet bestenfalls mit einem Burn-out, schlechtesten Falls im frühen Grab. Also ab in die Pause. Und, wenn möglich, nehmen Sie doch gleich den besten Freund des Menschen mit. Nicht nur, dass ein Hund das beste Mittel gegen Stress ist – ein einfaches Streicheln hilft nachweislich, den Blutdruck zu senken – er schafft es auch, uns fitter zu halten. Dazu trägt schon ein mittäglicher Spaziergang in der Pause bei. Was für Vorteile es noch mit sich bringt, sich einen Hund ins Büro zu holen, können Sie im Blogbeitrag „Hereinspaziert: Hunde müssen nicht länger draußen bleiben!“ gerne nachlesen.

Ich kann, weil ich will, was ich muss. (Immanuel Kant)

Bedeutet nun Work-Life-Balance einfach arbeiten wann man will, so viel man will und von wo man will und schon sind alle glücklich? Nicht unbedingt, denn nicht für jeden eignet sich die Struktur, wie so manches Unternehmen sie seinen Mitarbeitern vorgibt. Viele Menschen brauchen die Arbeit, sie gehen vollkommen in ihr auf und eine strikte Trennung in Arbeits- und Privatleben kommt für sie gar nicht in Frage, denn „Wenn Du Spaß dabei hast, ist es nicht wirklich Arbeit“ (Pierre Omidyar). Ist des Rätsels Lösung dann nicht eher für gute Arbeit zu sorgen, anstatt beispielsweise die Arbeit nur ins Homeoffice zu verlagern? Doch was genau versteht man unter guter Arbeit? Bedeutet gute Arbeit für jeden das Gleiche oder sollte nicht eher auf das Individuum eingegangen werden? Doch ist dies überhaupt möglich?

Ich sag dazu ganz klar…

 

 

Feierabend! Sorry, mein Pferd wartet und will gefüttert werden 😉.

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